Hilfe, ich bin unzufrieden! 

 

Legt das alles ab, und zieht ein neues Gewand an:

Jesus Christus, den Herrn. Beschäftigt euch nicht länger

damit, wie ihr die Begierden eurer eigenen Natur

zufrieden stellen könnt. (Röm 13,14; NGÜ)

 

Hallo Du,

wenn wir mehr – haben, sein oder werden wollen,

als wir aus eigener Bemühung haben, sein

oder werden können, dann überfordern wir uns,

dann sind wir überfordert,dann leben wir unzufrieden,

dann brechen wir irgendwann zusammen.

 

Wenn wir aber sind, wie und wer wir wirklich sind

und wissen, was wir haben und nicht haben,

und bereit sind zu werden,

was uns bestimmt ist und wozu wir leben,

nämlich dazu,

Gottes Kinder zu sein und aus seiner Fülle zu leben

und uns dabei ganz auf seine und unsere Liebe

zu konzentrieren, dann durchströmen uns sein

Geist und seine Güte mit unerschöpflicher Kraft,

die uns über unsere Enge hinauswachsen lassen,

die uns viele, neue Möglichkeiten erschließen,

auch weitere Formen von Erkenntnis und Wissen,

um das zu sein, zu haben und zu werden,

was Gott uns zugedacht und in uns gelegt hat,

das, was wir durch Hoffen, Lieben und Glauben

von ihm geschenkt bekommen,

das, was Gottvertrauen ermöglicht und bestätigt!

 

Eigenes Wollen und Streben findet immer wieder

seine Grenzen!

Unbegrenzt dagegen sind Gottes Möglichkeiten.

Indem wir ihn durch Jesus besser kennenlernen,

lässt uns seine Liebe und sein Geben ihm immer

ähnlicher werden.

Wir verändern uns in sein Bild, zu dem, wie er uns

gedacht hat, nämlich zu dankbaren, liebevollen,

zufriedenen und verantwortungsbewussten

Jünger*innen, die ihre Wege mit ihm gehen und

die aus ihm, mit ihm und durch ihn leben und sind.

Sie sind von ihm befreite, weiterentwickelte, gereifte

und befähigte Menschen, geheiligte Gotteskinder

und begeisterte Zeugen seiner schenkenden Güte.

 

Was ich hier schreibe, ist keine abgehobene Theorie

und keine schwärmerische Theologie

und auch kein eigenes Wunschdenken,

sondern schlichte und reale

Lebens- und Gotteserfahrung,

Erkenntnis aus eigenem Erleben und aus vielen,

tatsächlich erhaltenen Gottzuwendungen.

Seitdem ich meine Grenzen und Schwächen

anerkenne, kann Jesus in mir stark sein, kann

er sie überwinden und ausgleichen,

kann er mich verändern und reifen lassen.

 

Ich gebe ihm viel Raum und lasse ihn in mir zu:

Ich lasse ich ihn machen, wo ich nicht weiterkomme.

Ich lasse mich von ihm lenken und leiten

und genieße ich seine Inspiration und Führung.

Ich folge ich seinen Eingebungen und vollbringe

sie für ihn.

Es ist mir bewusst,

dass ER in mir, an mir und durch mich wirkt,

auch gerade eben, beim Notieren dieses Textes,

mitten in der Nacht, zum Heil und Wohl vieler.

 

Unglücklich ist und bleibt,

wer Gott nicht vertraut,

wer nicht lebt und gibt, was er hat,

wer nicht annimmt, was er von Gott bekommen kann,

wer nicht liebt und geliebt wird.

 

Glücklich ist,

wer auf den Herrn hofft,

wer in allem etwas Gutes sieht und sich daran erfreut,

wer dankbar ist für jede neue Erkenntnis,

wer bereit ist dazuzulernen,

wer sein Leben, die Natur und seine Mitmenschen

liebt und achtet,

wer sich zu dem gesegneten Menschen machen lässt,

der er sein könnte.

 

 

Erfüllt mit dem Geist und der Kraft des Elia, wird

er (Jesus) vor dem Herrn hergehen. Durch ihn

werden sich die Herzen der Väter den Kindern

zuwenden, und die Ungehorsamen werden ihre

Gesinnung ändern und sich nach denen richten,

die so leben, wie es Gott gefällt. So wird er dem

Herrn ein Volk zuführen, das ´für ihn` bereit ist.

(Lk 1,17; NGÜ)

 

Ein Mensch kann sich nicht das Geringste selber

nehmen; es muss ihm vom Himmel her

gegeben werden. (Joh 3,27; NGÜ)

 

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