Aus der Rebe wachsen Trauben
Hallo Du,
heute Morgen, in meiner Stillen Zeit, habe ich mich mit Johannes 15,5 beschäftigt:
„Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun.“
Im Rückblick auf mein Leben und mein bewusstes Christwerden und Christsein, habe ich diesen Vers mit der Vergangenheit abgeglichen und viel Wahrheit darin gefunden.
Gott ist der Weingärtner, von dem letztlich alles kommt.
In Römer 11,36 heißt es: Gott ist es, von dem alles kommt, durch den alles besteht und in dem alles sein Ziel hat. Ihm gebührt die Ehre für immer und ewig.
Er ist der Ursprung von allem. Der Vater ist der, der alles ordnet, prüft und Frucht sucht. Als Gärtner pflanzt, pflegt, reinigt und beschneidet er die Pflanzen im Weinberg des Lebens.
Jesus ist Weinstock, aus dem der „Saft“, das Lebensblut, die Sündervergebung kommen, die in uns fließen. In 3.Mose 17,11 heißt es: „Denn im Blut ist das Leben. Ich habe es dazu bestimmt, dass es auf dem Altar dargebracht wird, um Sühne für euch zu erwirken. Das Blut schafft Sühne, weil in ihm das Leben ist.“
Und in 1.Johannes heißt es: Gott ist Licht. … Wenn wir im Licht leben, so wie Gott im Licht ist, sind wir miteinander verbunden, und das Blut Jesu, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde
Wir sind die Reben, die Trauben hervorbringen – aus der Kraft Jesu. Die „Trauben“ bzw. die „Früchte“ sind das, was der Heilige Geist in uns hervorbringt bzw. verstärkt.
Das sind beispielsweise:
Charakterfrucht: „Die Frucht des Geistes ist Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Rücksichtnahme und Selbstbeherrschung.“ (Gal 5,22-23a)
Gehorsam: „Wenn ihr meine Gebote haltet, so bleibt ihr in meiner Liebe…“ (Joh 15,10). Jede Entscheidung, Gottes Willen über den eigenen zu setzen, ist Frucht.
Liebe zu anderen: „Dies ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, gleichwie ich euch geliebt habe.“ (Joh 15,12), Praktische Liebe: vergeben, helfen, zuhören, teilen.
Zeugnis und Menschen, die zu Jesus finden: „…damit ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibe…“ (Joh 15,16). Wenn durch dein Leben andere näher zu Jesus kommen, sind das bleibende Trauben.
Lobpreis und Dank: „…die Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen.“ (Hebr 13,15)
Heiligung: „Denn dies ist der Wille Gottes, eure Heiligung…“ (1. Thess 4,3). Heiligung bedeutet: Für Gott ausgesondert, durch Jesus gereinigt und jetzt ihm zugehörig zu sein. Wer sich bewusst für Jesus entscheidet, wird nach und nach von der Sünde getrennt und will auch nicht mehr sündigen. Die Frucht ist, dass er sich für Gottes Weg entschlossen hat.
Gute Werke allgemein: Mit der Entscheidung für Jesus und den Früchten seines Geistes, können wir ein Leben führen, durch das Jesus geehrt wird und das Gott gefällt. Wir werden befähigt stets das zu tun was gut und richtig ist, sodass unser Leben Früchte trägt und wir Gott immer besser kennenlernen und verstehen. (nach Kol 1,10). Jede Tat der Barmherzigkeit, Gerechtigkeit und Ehrlichkeit – ist eine süße Traube, eine wohltuende Frucht.
Wachstum in Erkenntnis: „…wachst in der Erkenntnis Gottes“. Wenn wir die Bibel besser verstehen und Gott besser und tiefer kennenlernen, gewinnen wir an Erkenntnis und Reife.
Standhaftigkeit im Leiden: „…und Geduld in allem, mit Freuden“ (Kol 1,11). Das meint: In Prüfungen und Herausforderungen Jesus treu zu bleiben und nicht zu verbittern.
Großzügigkeit: „Derselbe ´Gott`, der dafür sorgt, dass es dem Bauern nicht an Saat zum Aussäen fehlt und dass es Brot zu essen gibt, der wird auch euch mit Samen für die Aussaat versehen und dafür sorgen, dass sich die ausgestreute Saat vermehrt und dass das Gute, das ihr tut, Früchte trägt.“ (2.Kor 9,10). Wir bekommen reichhaltig und können deswegen als Frucht auch mildtätig geben: Zeit, Geld oder Aufmerksamkeit – aus Liebe, nicht aus Zwang.
Umgestaltung ins Bild Christi: „Wir alle aber stehen mit unverhülltem Gesicht vor Gott und spiegeln seine Herrlichkeit wider. Der Herr verändert uns durch seinen Geist, damit wir ihm immer ähnlicher werden und immer mehr Anteil an seiner Herrlichkeit bekommen. (2. Kor 3,18). Wenn andere in uns Anteile von Jesus sehen, erkennen sie reife Frucht.
Die Güte, Barmherzigkeit und Gnade Jesu färben auf uns ab und machen uns fruchtbar. Wir geben diese Liebe weiter und säen damit Jesus in die Zukunft – als bleibendes Vorbild.
Amen.
(Dieser Beitrag wurde erstellt im Zusammenwirken mit dem Chatbot des ERF)
