Schwerin
Wie tief bist du gesunken? – Ich werde dich erheben!
Gott spricht:
Hallo Du, ich rufe dich!
Ich möchte dich erheben.
Höre auf meine Stimme in dir.
Ich bin dein Gott, deine Zukunft.
Betrachte dich selbst: Es geht dir nicht gut.
Immer wieder leidest du und dein Leid nimmt kein Ende.
Wie viele Freunde hast du noch, die treu zu dir stehen?
Wie viel Freunde hast du noch in deinem engen Leben?
Wie dunkel ist es in dir und um dich herum?
Lebst du noch oder bist du in deinem Leben gefangen?
Versinkst du immer tiefer im Unglück,
in Einsamkeit und Krankheit?
Ich weiß, dass diese Fragen dir viel sagen und dass du
dich fürchtest, die Ursachen deines Elends zu ergründen.
Du möchtest dein Leidental verlassen, aber irgendetwas
hindert dich daran.
Du suchst verzweifelt einen Weg, der dich zurück ins
Lebensglück bringt.
Du bist ermattet und hast nicht genug Kraft,
um dir selbst zu helfen.
Du wartest auf jemanden oder ein Ereignis,
das dich befreit und erlöst.
Diese Fragen erinnern dich an deine wunden Punkte
und sie möchten dich dazu aufrütteln,
dich nicht voller Selbstmitleid deinem vermeintlichen
Schicksal hinzugeben, sondern den Weg zu finden,
der dich aus deiner Enge herausführt.
Es gibt diesen Weg
und da du weißt, wie es um dich steht,
hast du nicht viele Alternativen.
Ich dein Herr und Gott sage dir:
‚Ich bin das Leben und mein Sohn,
Jesus der Christus, ist der Weg zu mir.
Kein Leid ist so schwer und kein Tal so tief, dass es
keinen Weg heraus gäbe.
Sicherlich, du hast mehrfach versucht, dich zu retten,
doch letztlich hast du erkannt,
dass du es nicht aus eigener Kraft schaffen kannst.
Du bist gefangen in deinen Bindungen und Umständen
und du befürchtest,
dass alles noch schlimmer kommen könnte wenn du
dich bewegst oder auch,
wenn du einfach alles geschehen lässt.
Und das würde wahrscheinlich auch so sein,
wenn du weiterhin in die verkehrte Richtung gehst.
Du kannst in deiner Situation nicht erkennen,
was die Richtige oder die falsche Richtung ist.
Ich aber kann es!
Ich sehe,
wie du in deinem Leid und in deiner Blindheit leidest.
Ich sehe,
wie du dem Lug und Trug der Welt entfliehen möchtest.
Ich sehe,
dass du dich nach Ruhe, innerem Frieden und nach
Geborgenheit sehnst, nach einem Ort, an dem du
geliebt wirst und wo du zuhause bist.
Ich bin deine Hoffnung.
Ich bin die Liebe, die du suchst.
Nur ich bin deine Geborgenheit.
Ich rufe dich bei deinem Namen, hörst du mich nicht.
Ich bin dein Gewissen, deine Sehnsucht, deine Freude.
Du kannst mich hören, wenn deine Gedanken
nicht mehr nur um dich selbst kreisen,
um dein schweres Schicksal,
um deinen Vorteil, um dein Pech,
um dein Leid, um deine Krankheit,
um deine Schönheit und Eitelkeit,
um deine vermeintliche Hässlichkeit und Benachteiligung
oder
um deinen Hass, deine Rache, deinen Neid,
um deine Hochnäsigkeit, deinen Hochmut,
also um deine anspruchsvollen Erwartungen,
Vorstellungen und Forderungen,
um dein ständiges, selbstbezogenes Wollen.
Du möchtest immer deinen Kopf durchsetzen, so oder so.
In deiner Fixiertheit auf dich selbst bist du taub und blind.
Du hast dich selbst zum Maßstab gemacht
und deinen Verstand zu deinem obersten Herrn ,
aber du bist beides nicht.
Du belügst dich gerne selbst,
weil du jemand sein möchtest,
der du nicht bist.
Deswegen täuscht dich dein Verstand.
Er suggeriert dir Macht,
Herrlichkeit oder Minderwertigkeit.
Du bildest dir ein,
wer du sein möchtest und glaubst, du bist es.
Die Welt und deine Mitmenschen aber,
erkennen das nicht an.
Sie durchschauen dich.
Und um nicht als Lügner oder Lügnerin dazustehen,
verstrickst du dich immer tiefer in deine Scheinwelt
und versteckst dich (aus Unsicherheit) noch raffinierter
hinter einer Maske aus Falschheit
und hinter Panzern aus Stolz, Hochmut und Täuschung.
Jede Lüge führt nur zu einer noch größeren Lüge,
jede Halbwahrheit ist eine Verdrehung der Wahrheit,
jede Behauptung ist hohl und unglaubwürdig.
Ich bin der Herr, dein Gott.
Ich bin dein Maßstab und deine Rettung.
Ich bin dein Schöpfer und dein geistlicher Vater,
und deshalb liebe ich dich – trotz allem.
Ich möchte dich auf den rechten Pfad führen.
Ich möchte dir Erkenntnis geben, damit du dich verstehst.
Ich möchte, dass du in meinem Licht und meinem Geist,
erleuchtet und ständig mit mir verbunden bist.
Ich möchte, dass du von nun an freiwillig und selbstständig
liebst, denkst, fühlst, sprichst, dankst und handelst.
Das ist dir zu kompliziert?
Das traust du dir nicht zu?
Dafür gibt es Menschen, reife Christen,
die diesen Weg bereits vor dir gegangen sind
und die dich stützen, ermutigen, beraten und begleiten.
Jeder trägt seine eigene Last und hat deshalb einen
eigenen Weg zu mir.
Wer sich nicht mehr selbst als Mittelpunkt sieht,
nicht mehr nur um sich selbst kreist,
kann anderen ins Herz schauen und sie verstehen.
Er kann ihr Leid ermessen und sie trösten.
Er kann ihnen Leuchtturm und Wegweiser sein.
So höre nun, an einem Beispiel, wie ich, Gott, wirke!‘
Ein Mensch berichtet:
‚Ich saß in einer tiefen, tiefen Patsche.
Ich hatte dicke Fehler begangen und mich nahezu
unlösbar darin verstrickt.
Ich genoss die unbestreitbar falschen Vorteile und
wollte sie nicht mehr missen, aber
ich litt auch unter deren Folgen und Konsequenzen.
Immer wieder regte sich mein Gewissen.
Es ließ sich nicht unterdrücken und es ließ mich auch
nicht mehr zur Ruhe kommen.
Und obwohl es mir äußerlich gut ging, ging es mir
innerlich immer schlechter.
Ich sah mich in einer tiefen Grube,
eingesperrt in Angst, Verlassenheit und Ausweglosigkeit.
Ängstlich und gelähmt blickte ich wie gebannt nach unten
und ich sah mich immer tiefer in den Abgrund sinken,
obwohl ich längst mehr tot als lebend war.
Und meine Leid, mein Unglück und meine Schmerzen
nahmen tatsächlich noch weiter zu.
Irgendwann waren mein Leidendruck und meine
Verzweiflung so groß, dass ich erkannte,
„Ich schaffe es nicht alleine! – Ich brauche Hilfe.“
In meiner übergroßen Not erhob ich den Kopf und schrie:
„Gott, wenn es dich gibt, dann helfe mir!
Wenn du da bist, dann zeige dich mir!
Ich komme ohne dich nicht mehr weiter!
Ich brauche dich!
Hole mich aus diesem tiefen, dunklen Loch des Elends!
Rette mich! Führe mich!“
Und indem ich den Kopf zum Himmel erhob und schrie,
sah ich in meinem Dunkel oben Licht.
Hoffnung durchströmte mich und damit verbunden
war meine Angst plötzlich verschwunden
und ich hatte Frieden im Herzen.
Ergriffen setzte ich mich hin und weinte Tränen der
Dankbarkeit, Freude und des unverhofften Glücks.
In diesem Moment hatte ich verstanden und wusste ich:
Immer wenn ich zu Gott aufschaue,
immer wenn ich sein Licht schaue, seine Liebe und Güte,
dann bin ich ihm nahe,
dann finde ich Ruhe, Hilfe und Orientierung.
Völlig überraschend wurde mir warm ums Herz
und ich fühlte, liebevoll angenommen zu sein.
Das geschah immer wieder, wenn ich ins Licht schaute!
Es ging mit mir aufwärts.‘
Welch ein Wunder:
Wenn ich mich Gott zuwende und mich für ihn öffne,
ist er da, ist er bei mir. Ist er in mir!
Es war (und ist für mich immer noch) unglaublich!
Ich hatte Gott angefleht und erhielt eine prompte Antwort.
Ich hatte mich an jemanden gewendet,
der für mich bis dahin nur ein fiktives, irreales, fremdes
und weit entferntes Wesen war, das für mich
ganz plötzlich fühlbar, nah, real und wirklich wurde!
Ich hatte mich hoffend, ansatzweise vertrauend dem Guten
zugewendet und es wurde.
Kein Zweifel:
Dieser Gott ist real.
Er ist da. Er ist gnädig und gütig.
Er liebt, verzeiht und hilft auf.
Er spricht auf seine ganz eigene Art mit uns
und führt uns liebevoll ins Licht.
Nachdem ich gelernt hatte, mich mit meinen Sorgen,
also mit dem, was ich zu meinen Problemen machte,
vertrauensvoll an Gott zu wenden,
ihn in mein Leben einzubeziehen,
ihm mein Inneres offen zu legen
und ihm zu danken und ihn zu bitten,
ihn zu suchen und ihn näher kennen zu lernen,
geschah noch etwas Wunderbares.
Dort oben hörte ich Donner und sah ich Blitze.
Ein Gewitter zog auf und Wasser floss in die Grube.
Was jetzt? Schreck! Angst! Zweifel! Ertrinke ich?
Und ich hörte in mir eine Stimme, die sagte:
‚Du kannst doch schwimmen!
Das Wasser hebt dich mühelos
nach oben ins Licht, zurück ins Leben.‘
Mit mir ging es stetig aufwärts.
Es wurde mir bewusst,
dass dieses Wasser das Wort Gottes war,
das ich früher einmal gehört und angenommen hatte,
das jetzt in mir wirkte,
das mich veränderte und dem Himmel entgegenbrachte.
Und wieder hatte ich etwas Wichtiges gelernt:
Das, was ich aufnehme, verändert mich.
Es richtet mich aus und führt mich.
Wenn ich also Gottes Wort esse, werde ich von ihm genährt,
gestärkt und geführt.
Und wenn ich mich von Gottes Wort leiten lasse,
dann rettet es mich.
Wer einmal in einem solchen Loch gesessen und gelitten hat,
möchte nie wieder eine diese Situation kommen.
Wer einmal gnädig und unverdient gerettet wurde, möchte
nie wieder ohne den liebenden Vater im Himmel leben.
Wie er ist und sein kann, habe ich hautnah erfahren.
Wer er wirklich ist, wollte ich herausfinden.
Ich hörte mich um, las in der Bibel
und in anderen Büchern viel über und von ihm.
Dabei lernte ich auch Jesus kennen,
durch den ich Gottes Wesen noch besser verstehen konnte.
Seitdem werde ich immer weiter zu ihm hingezogen.
Seitdem wurde und habe ich mich stark verändert.
Seitdem höre ich auf ihn, auch dann, wenn es mir (noch)
unverständlich ist.
Ich wage Glauben und werde dabei reich beschenkt.
Ich liebe und bin liebevoll, weil ich nicht mehr anders
kann und auch nicht mehr anders sein möchte.
Ich lebe mein Leben mit ihm und für ihn.
Gott spricht heute laut und deutlich:
Höre, sehe, ich bin!
Ich bin tatsächlich.
Ich war, bin und werde sein.
Noch lebst du in der Zeit und bist begrenzt,
ich aber kenne weder Zeit noch Raum.
Ich bin unbegrenzt, allgegenwärtig, allmächtig.
Ich bin der Schöpfer von allem. Ich bin alles!
Alles ist ein Teil von mir, auch du!
Wenn du mich rufst, bin ich da.
Wenn du mich als deinen Schöpfer anerkennst
und dich von mir freiwillig führen lässt,
dann darf, kann und werde ich dich nicht nur führen,
sondern auch immer wieder retten und heilen.
Ich habe dir einen freien Willen gegeben,
damit du dich für oder gegen mich entscheiden kannst.
Früher wolltest du alleine gehen
und ich habe das zugelassen, weil ich wusste,
wohin dich das führt und weil ich hoffte,
dass du den Weg zu mir findest.
Selbst in deinen dunkelsten Stunden war ich bei dir,
habe ich dich vor Schlimmerem bewahrt
und dich immer wieder gerufen.
Ich habe die Hoffnung auf dich nie aufgegeben.
Und du bist tatsächlich freiwillig zu mir gekommen
und hast Vertrauen in mich gesetzt.
Du hast mir deine Tür geöffnet,
sodass ich eintreten und in dir wirken durfte.
Du hast dich offen zu mir bekannt und bist mir treu.
Deshalb zeige ich dir, wer und wie ich wirklich bin.
Ich zeige es dir durch Jesus, in dem ich Mensch wurde,
damit du mich verstehen kannst und ein Vorbild hast.
Ich zeige mich dir auch durch meine biblischen Worte
oder durch andere Menschen, die ihr Leben mit mir
verbringen.
Finde noch enger zu Jesus und verstehe ihn.
Er ist die Tür zu mir.
Er ist der Wegweiser.
Werde wie er, immer mehr und immer stärker.
Ich werde dich führen und dabei unterstützen.
Ich werde dich adeln und in meine Familie aufnehmen.
Ich mache auch dich zu meinem Sohn und Erben.
An meinem geistlichen Reichtum, an meiner Kraft
und meiner Herrlichkeit sollst du teilhaben.
Du darfst und sollst werden wie Jesus.
Du wirst dadurch zu meinem Stellvertreter auf Erden.
Du siehst, hörst und empfindest für mich.
Du handelst für mich an anderen und ich wirke durch dich.
Ich wohne in dir und werde immer mit dir sein.
Du bist ein Teil von mir und ich werde immer stärker in dir.
Ich ändere dich gänzlich,
dein Wesen, deine Persönlichkeit und deinen Charakter.
Ich mache dich zu einem Menschen, wie er mir gefällt,
wie ich ihn brauche.
Du wirst helfen, mein Reich ausbauen und Menschen
zu ihrem Seelenheil zu führen.
Du wirst ihnen zeigen, wie sehr ich sie Liebe und achte,
wie sehr ich sie vermisse.
Dafür werde ich dich erleuchten,
damit sie mich – in dir – erkennen ,
damit sie dir vertrauen und sich von dir anleiten lassen,
damit du ihnen den Weg zu mir ebnest und sie zu mir,
zum wahren Leben führst.
Du darfst und sollst ihnen zeigen,
wer und wie ich wirklich bin und wer ich für sie sein kann.
So habe ich es ja dir gezeigt.
Und, zeige ihnen auch die Liebe und Kraft, die ich in dich lege.
Beweise ihnen meine uneingeschränkte, ewig währende Gnade.
Zeige ihnen, was Dankbarkeit und Treue bedeuten und wie
sie zu Freude und Erfüllung führen.
Lasse sie an deiner Lebensfreude teilhaben.
Gebe ihnen Beispiel.
Liebe sie auf meine Weise und ermutige sie, ebenso zu lieben,
mich, sich selbst und ihre Mitmenschen.
Auch sie will ich zu meinen Kindern machen.
Auch sie sollen an meinem unendlichen Reichtum teilhaben.
Auch sie sollen helfen, durch Beispiel und Zeugnis, mein Reich
der Liebe und des Guten auszubauen.
Erhebe sie über kleinliches Gezänk,
über unnötigen Streit und hilfloses Jammern,
über kalten Verstand und herzloses Fühlen,
über liebloses Streben und Streiten
und führe sie in eine feste geistliche Beziehung
und vertrauensvolle Verbindung zu mir.
Ich segne dich und alle, die du für mich segnest.
Ich schütze dich und alle, die du zu mir führst.
Ich ermächtige dich und alle, die mich suchen.
Ich erhebe dich und alle, die sich von mir erheben lassen.
Ich bin der Herr, dein Gott!
Ich bin dein Vater seit Anbeginn.
Ich bin die Liebe und das Leben.
Ich bin, immer und überall.
Deine Treue zu mir ist deine Freude
und dein Vertrauen in mich
der Grund meiner Gnade.
Deine Gebete öffnen mir Türen
und deine Bitten erweichen mein Herz.
Was du denken und sagen wirst, kommt von mir,
denn im Geist wurden, sind wir eins.
Fürchte dich nicht!
Gehe!
Vertraue!
Ich bin da.

