Undankbar sein 

 

Undankbar, nimmt man alles,

was man bekommen kann.

Und wenn man viel bekommen hat,

dann will man mehr.

 

Das Geben wird erhofft,

verlangt und auch gefordert.

Erst höflich, dann dreist

und schließlich unverschämt.

 

Und wenn man nichts mehr bekommt,

dann wendet man sich einfach

einem anderen zu

und wiederholt alles nochmal.

 

Solchen Menschen kommt nicht

in den Sinn, etwas für andere zu tun.

 

Wirklich nicht?

 

Doch, sie geben auch,

aber wahrscheinlich aus Berechnung

und nach dem Motto:

Wer etwas gibt, muss auch wieder

etwas zurückbekommen.

 

Das sind nüchterne Bekanntschaften

zum gegenseitigen Nutzen.

Man könnte das auch

Wechselgeschäft nennen.

Dabei achtet jeder darauf,

dass er nicht weniger bekommt,

als er selbst gegeben hat.

 

Freundschaften, sind da ganz anders.

Ein Freund ist da, wenn er gebraucht wird

und er gibt selbstlos so viel, wie nötig ist.

Er rechnet nicht auf

und sucht nicht seinen Vorteil.

 

In der Familie ist das ähnlich.

Undank der Kinder gegenüber

ihren Eltern gehört sich nicht.

Und von Eltern eingeforderter Dank,

auch nicht.

Jedoch sollte es in der Familie

selbstverständlich sein, dass man

füreinander da ist und sich gegenseitig

unterstützt.

 

Solange die Kinder klein sind,

tragen die Eltern die Hauptlast.

Wenn aber die Eltern alt werden,

sollten sich die Kinder angemessen

um ihre Eltern kümmern

und liebevoll für sie da sein.

 

In einer Gesellschaft, in Individualismus

und Vorteilnahme vorherrschen, scheint

Dankbarkeit verloren gegangen zu sein.

 

Wo Undankbarkeit regiert,

verhält man sich ungeniert,

wie ein raffgieriger Tunichtgut

und hält zusammen sein Hab und Gut.

Auch knausert der – ungeniert –

an gemeinsamer Zeit,

und hat mit anderen, kein Mitleid.

 

Undankbarkeit, ist der Welt Lohn

und das, ist eine traurige Lektion.

 

 

Die Menschen werden nur sich selbst

und ihr Geld lieben. Sie werden überheblich

und anmaßend sein, Gott verlästern und

sich weigern, auf ihre Eltern zu hören.

Dank und Ehrfurcht kennen sie nicht.

Sie lassen andere im Stich, sind unversöhnlich

und verleumden ihre Mitmenschen. Ihr Leben

ist ohne Hemmungen, brutal und rücksichtslos.

(2.Tim 3,2-3; HfA)

 

 

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