Soll ich – oder soll ich nicht?

 

Ich kann mir die Augen zuhalten, um nichts zu sehen.

Ich kann mir die Ohren zuhalten, um nichts zu hören.

Ich kann mich vor der Welt verstecken – aber nicht vor mir selbst.

 

Ich kann aus dem Fenster schauen und die Welt betrachten.

Ich kann aber auch die Tür öffnen

und hinaus gehen die Welt, ins Leben,

ins tägliche Abenteuer des Erlebens und Seins.

 

Was kann mich davon abhalten?

Angst, Unsicherheit, Zweifel, Trägheit, Bequemlichkeit, das Böse.

 

Was zieht mich ins hinaus?

Meine Natur, meine Bestimmung, das Bedürfnis nach Gemeinschaft, Bewährung und Bestätigung, der angeborener Lernwille und Wissensdurst.

 

Was trägt und hält mich im Leben?

Bestimmt keine realitätsfremden Überzeugungen.

Oft Wissen und Können.

Meistens Naivität.

Bestimmt Wahrheit, gelebte Erfahrung, innere Reife und Beziehung

Immer Gottvertrauen.

 

Was gewinne ich dabei?

Abwechselung, Teilhabe, Erfahrung, Weite, Reife.

Genugtuung und Sinnerfüllung.

Die Fülle des Lebens.

 

Lohnt sich das?

Ja! – wegen vielen Höhen – und trotz vieler Niederlagen.

Bestätigungen und Herausforderungen sorgen für Tiefe.

 

Was würde man bei Passivität verlieren?

Die Lebenswürdigkeit.

Sich selbst!

 

 

 

Ein Dieb will rauben, morden und zerstören. Ich aber bin gekommen, um ihnen das Leben in ganzer Fülle zu schenken. (Joh 10,10; NL)

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