Mit ganzem Herzen

 

Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben

von ganzem Herzen, von ganzer Seele,

von allen Kräften und von ganzem

Gemüt, und deinen Nächsten wie dich

selbst. (Lk 10,27)

 

Hallo Du, wie geht es dir?

Bist du mit dir eins oder uneins?

Hast du ein ganzes oder ein kaputtes Herz ?

Lebst und wirkst du mit halbem Herzen,

also halbherzig mit wenig Interesse

und ohne rechte Anteilnahme

oder legst du dich mit ganzem Herzen

ins Zeug, also herzlich

und aus voller Überzeugung?

 

Hast du Freude?

Bist du zufrieden?

Akzeptierst du dich?

Akzeptierst du dein Leben?

Wenn dich die Pflicht zwingt,

vergeht dir dir dann allmählich

die Kraft und die Lust?

 

Kannst du loslassen, nachgeben,

vergessen, rasten und ruhen?

Kannst du Hilfe gerne und leicht

annehmen und dafür dankbar sein?

Hast du Lust auf das Wort Gottes

und Freude am Herrn?

 

Viele Fragen auf leeren Magen.

Gewichtige Fragen und vielleicht

noch keine klaren Antworten.

Ungeklärtes gärt,

rumort, schäumt und stinkt.

 

Mit dem Bewusstwerden

beginnt die Klärung.

Deshalb hinterfrage dich

und frage dann Freunde,

ob deine Antworten auch

zutreffend sind.

 

Wer überkritisch ist, setzt

sich und andere nur noch mehr

unter Druck und erreicht immer weniger.

 

Leichtigkeit kommt aus dem Vertrauen,

dass man sein darf wie man ist,

auch wenn man mal anders ist.

 

Freude kommt aus Gottvertrauen

und daraus, dass Gott vollbringt,

was wir nicht können.

 

Lust kommt aus dem Tun.

Und das,

was wir mit ganzer Hingabe tun,

mit Liebe und ganzem Herzen,

von ganzer, nicht zweifelnder Seele,

mit all unseren Kräften

und von ganzem Gemüt,

das gelingt mit Gottes Hilfe.

 

Wer Gott mit seinem Wort

in sich aufnimmt und sich

daran ausrichtet,

den lässt er nicht im Stich.

Im Gegenteil, der wird erkennen,

dass Gott ihn liebt und führt

und bewahrt und ihm dadurch

Vertrauen und Freude schenkt,

damit er sich um so mehr

mit ganzem Herzen

auf ihn einlässt und ihn dafür liebt.

 

 

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