Jahreslosung 2025: Prüft alles, das Gute behaltet! (1.Thess 5,21)
Hier einige Gedanken dazu:
Prüft alles, das Gute behaltet!
Ist das eine Lebensweisheit? Ja. Ist das eine Aufforderung? Ja. Sie ist mehr!
Die Losung dient uns als Leitmotiv und als spiritueller Leitfaden für das Jahr 2025:
Sie richtet unseren Blick nach vorn.
Sie will uns inspirieren, ermutigen und begleiten.
Sie fokussiert unser Denken und Handeln auf das Gute und den Guten.
Sie ist eine Einladung zur Wachsamkeit und Unterscheidungskraft in unserem Glaubensleben.
1. ‚Prüft alles!‘ – Was alles?
Wir sollen all das sorgfältig prüfen, untersuchen und bewerten, was uns im Leben begegnet am Maßstab der Aussagen in der Bibel.
Wir sind täglich vielen Informationen und Meinungen ausgesetzt, die uns beeinflussen können, deswegen sollten wir prüfen, was wir hören, lesen und davon als richtig annehmen.
Wir sollen im neuen Jahr bewusst über unser eigenes Leben nachdenken:
Welche Gedanken, Gewohnheiten oder Einflüsse sollten wir besser loslassen, weil sie uns nicht guttun? Woran sollten wir festhalten, weil es uns im Glauben stärkt?
Wir sollen überlegen, welche Menschen und Medien uns beeinflussen. Fördern sie unseren Glauben und unsere Beziehung zu Gott, oder ziehen sie uns von ihm weg?
Wir sollen die eigenen Gedanken und Überzeugungen prüfen, ob sie im Einklang mit Gottes Wort sind.
Wir sollen überlegen, ob unsere Entscheidungen und Handlungen Gott ehren und seinem Willen entsprechen.
Wir sollen neue geistliche Erfahrungen und Eindrücke prüfe, um sicherzustellen, dass sie vom Heiligen Geist kommen und nicht von anderen Einflüssen.
Wir sollen unsere Motive hinterfragen. Ist das, was wir denken und rein und Gott wohlgefällig?
2. ‚Das Gute behaltet!‘
Was ist das Gute? Das Gute ist das,
was mit Gottes Wort übereinstimmt,
was und uns im Glauben wachsen lässt,
was uns näher zu Jesus bringt,
was uns hilft, in seiner Liebe zu leben und zu bleiben.
Indem wir uns bewusst auf das Gute konzentrieren, können wir unsere Gedanken und Herzen auf das ausrichten, was Gott ehrt und uns Frieden bringt.
3. Indirekt impliziert: Das Schlechte, lasst los!
Indem wir entscheiden, nicht mehr über Schlechtes nachzudenken, darüber zu schimpfen und es unser Leben bestimmen zu lassen, lassen wir es los. Dann hat es keine Macht mehr über uns.
Vergebung kann dabei ein wichtiger Schritt sein. Vergebung bedeutet nicht, dass wir vergessen, was geschehen ist, sondern dass wir uns entscheiden, uns nicht mehr von der Vergangenheit gefangen halten zu lassen.
Negative Erfahrungen können auch wertvolle Lektionen vermitteln. Indem wir aus dem Schlechten lernen, können wir wachsen und reifen und es dadurch positiv überwinden.
Römer 8,28 erinnert uns daran, dass Gott „alle Dinge zum Guten mitwirken lässt“ für die, die ihn lieben.
Ich fasse zusammen:
Jesus ist das ultimative Maß für das Gute, denn er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Wenn wir das Gute behalten, uns merken, daran halten, dann folgen wir seinem Beispiel und seinen Lehren.
Dazu ein Gebet:
Allgegenwärtig (1.Thess 5,21)
Herr, gütiger Gott,
Ich danke dir, dass ich bin.
Ich danke dir für jede Sekunde meines Lebens.
Ich danke dir für jede Zelle meines Körpers.
Ich danke dir für alles, was ich gesehen haben.
Ich danke dir für alles, was ich gehört habe.
Ich danke dir für alles, was ich gefühlt habe.
Ich danke dir für alles, was ich gedacht habe.
Ich danke dir für alles, was ich empfunden habe.
Ich danke dir für alles, was ich geschmeckt habe.
Ich danke dir für jeden Menschen, dem ich begegnet bin.
Ich danke dir für jede Erfahrungen, die ich gemacht habe.
Ich danke dir für alle Erinnerungen, die geblieben sind.
Ich danke dir,
dass du mich immer wieder gerufen hast, bis ich zu dir kam.
Auch für jede Höhe und Tiefe, die du mit mir durchgangen bist.
Auch für jede Träne, die verflossen ist.
Ich danke dir für mein Erleben
und für mein Leben,
das sich daraus entwickelt hat.
Danke dir für deine Liebe.
Du warst und bist in allem!
Amen.
Prüft aber alles und das Gute behaltet! (1.Thess 5,21)
