Gott bestätigt sich beim Lotto! (Ps 119)
Das Lotto – Experiment, ein Tatsachenbericht
Diesen Bericht widme ich meinen Kindern und Kindeskindern
sowie
allen Gläubigen zur Freude und allen Ungläubigen als Gottesbeweis.
Hallo DU,
was ich in diesem Beitrag berichte, ist unglaublich aber wahr. Es wurde möglich durch Jesus Christus, dem ich nicht nur geistige Reinigung und ein neues Leben zu verdanken habe, sondern auch eine tiefe und wohltuende Verbindung mit Gott selbst, unserem himmlischen Vater. Sie erinnert mich an das Gespräch in Johannes 14, in dem Jesus seinen Jüngern den Heiligen Geist verspricht. Er erklärt, dass der Heilige Geist kommen wird, um sie zu leiten und zu befähigen, nachdem er zum Vater gegangen ist.
Im Vers 12 sagt er: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun; denn ich gehe zum Vater.“
Ich hoffe, dass das hier geschilderte Experiment und sein wunder-volles Ergebnis andere ermutigt, ihren Lebensweg auch mit Gott und in seinem Geist zu verbringen und zu gestalten. Ich könnte es auch nennen: Träume werden Wirklichkeit.
Ich lebe aus der Überzeugung, dass jeder Mensch gottgegebene Fähigkeiten und Begabungen in sich trägt, die sich entwickeln möchten und dafür Führung und ein förderliches Klima brauchen, möglichst in der Verbindung mit Gott und mit seinem Geist, damit sie sich nach und nach optimal entwickeln können.
In uns liegt ein ursprüngliches Wissbegehren, Unbekanntes zu entdecken und zu erkunden. Im kindlichen Spiel sind wir kreativ, vertrauensvoll und naiv genug, um Wagnisse dafür einzugehen. Dieses kindliche ‚Sich auf etwas einlassen‘ habe ich für mich wiederentdeckt und genieße es.
Vielleich habe ich deswegen auch Physik studiert, denn auch Physiker suchen unerklärliche Phänomene, planen dafür gedanklich-theoretisch Denk- und Erklärungshypothesen und prüfen diese dann in praktischen Experimenten.
Das Wagnis mit Gott
Ist es dreist oder unangemessen, Gott in eine Verbindung mit dem Lottospiel zu bringen und ihn dabei auch noch um Bestätigung seiner allwissenden Größe zu bitten? Ich habe die Erfahrung gemacht, dass wir Gott jede Frage stellen dürfen. Er kennt unsere Motive dafür und handelt entsprechend. Er antwortet oder er antwortet nicht. Ich denke fast, dass er unsere Fragen und Bitten, unsere Gespräche mit ihm genießt. Sie fördern das Kennenlernen und festigen das Vertrauen und die Verbindung.
Auf die Idee, Gott um ein Zeichen seiner Zustimmung zu meinen Lotto-Experiment-Überlegungen zu bitten hat mich Gideon gebracht. In Richter 6,36-40 wird beschrieben, was er tat:
‚Gideon bittet Gott um ein Zeichen, um sicherzugehen, dass Gott wirklich mit ihm ist. Er legt ein Vlies aus Wolle auf den Dreschboden und bittet Gott, dass der Tau nur auf dem Vlies und nicht auf dem Boden ringsum sein möge. Gott erfüllt diese Bitte. Am nächsten Tag bittet Gideon um das umgekehrte Zeichen: Das Vlies soll trocken bleiben, während der Boden ringsum nass ist. Auch dieses Zeichen gewährt Gott ihm.‘
Diese Begebenheit zeigt, dass Gott Gideons Unsicherheit und Zweifel ernst nimmt und ihm die Bestätigung gibt, die er braucht.
Auch ich ersuche Gott um Bestätigung für seine Teilnahme an einem Experiment, das gottfernen Menschen beweisen soll, dass es ihn gibt und zeigen soll, was alles er für sie und mit ihnen tun kann. Damit das Experiment erfolgreich ist, benötige ich sein Einverständnis und seine Unterstützung.
Worum geht es?
Einhergehend mit der zunehmenden Gottlosigkeit in der Bevölkerung, erkenne ich die Orientierungslosigkeit und Leere dieser Menschen, von denen viele ihr Dasein durch Glücksspiele bedeutsamer und glücklicher machen wollen. (Sie können ja nicht ahnen, dass ein Hauptgewinn nicht glücklich macht, sondern nur neue Probleme und Versuchungen mit sich bringt.
Jetzt werde ich konkret.
Ich hatte während meiner dreimonatigen Zwangspause durch Sturz und Verletzung die momentane Erkenntnis, dass Gott auch im fragwürdigen Lotto-Glücksspiel immer der Herr des Verfahrens ist und dass er die kommenden Gewinnzahlen nicht nur vorher kennt, sondern sie auch selbst im Voraus festlegt. Das gilt es zu beweisen!
Das Experiment soll auch zeigen, dass es bessere ‚Gewinne‘ gibt, bspw. einen persönlichen Kompetenzzuwachs, eine positive Charakterausformung oder eine verbesserte Beziehungsfähigkeit mit anderen und mit Gott, was anhaltender, sinnvoller und erfüllender ist als schnödes Geld.
Auch nicht zu verachten sind der Zugewinn an innerer Größe, an Verständnis und Klugheit, an Weisheit und Reife, an Liebe und Freude, Frieden und Geduld, Freundlichkeit und Güte, Treue, Rücksichtnahme, Selbstbeherrschung und Selbsterkenntnis sowie an Mitgefühl und Mitmenschlichkeit, die weit mehr Reichtum bedeuten, als materieller Wohlstand.
Das Experiment beginnt mit den Gewinnwahrscheinlichkeiten:
Die Lottogesellschaft gibt dazu folgende Auskunft:
|
Gewinnklasse |
Anzahl Richtige |
Ausschüttungsanteil* |
Chance 1 zu |
|
1 |
6 + Superzahl |
15,0% |
139.838.160 |
|
2 |
6 |
15,0%* |
15.537.573 |
|
3 |
5 + Superzahl |
5,2%* |
542.008 |
|
4 |
5 |
15,5%* |
60.223 |
|
5 |
4 + Superzahl |
4,3%* |
10.324 |
|
6 |
4 |
10,2%* |
1.147 |
|
7 |
3 + Superzahl |
8,7%* |
567 |
|
8 |
3 |
41,1%* |
63 |
|
|
|
|
|
Die Wahrscheinlichkeit, den Hauptgewinn zu bekommen beträgt also nur rund 1 zu 140 Millionen. Sie ist damit sehr, sehr, sehr unwahrscheinlich! Doch das gierende Gewinnbegehren der Spieler, ignoriert diese Auskunft und sie verspielen viel Geld, das sie sinnvoller investieren könnten.
Christen brauchen keinen Lotto-Hauptgewinn!
Ihr/Unser Hauptgewinn ist Jesus Christus sowie der Helfer, der Heilige Geist, den Gott uns an seiner Stelle dauerhaft als Berater und Begleiter zur Verfügung stellt.
Dazu zwei Bibelstellen:
»Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten. Und der Vater wird euch an meiner Stelle einen anderen Helfer geben, der für immer bei euch sein wird; ich werde ihn darum bitten. Er wird euch den Geist der Wahrheit geben, den die Welt nicht bekommen kann, weil sie ihn nicht sieht und nicht kennt. Aber ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein. (Joh 14,15-17; NGÜ)
„Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.“ (Joh 16,13; NGÜ)
Das Experiment soll auch beweisen, dass dieser Heilige Geist heute noch Menschen Gottes Absichten mitteilt und ihnen Wissen überträgt.
Also bitte ich Gott für das Experiment um geistige Unterstützung durch Eingebung. Er kann dabei seine Erhabenheit und Weitsicht, seine Zuwendung und sein liebevolles Wesen zeigen und seine Souveränität, Glaubwürdigkeit und Vertrauenswürdigkeit unmissverständlich demonstrieren. Meiner Bitte füge ich hinzu: „Nicht mein Wollen geschehe, sondern dein Wille.“
Beweise sind nachweisliche und unumstößliche Belege. Deswegen ist ein theoretisches Experiment ohne Lottoschein nicht möglich. Für ‚Ungläubige‘ ist nur die aktive Teilnahme mit einem rechtswirksamen Lottoschein und weiteren Originalbescheinigungen beweiskräftig.
Im Vorfeld der gedanklichen Ideenabstimmung gab mir Gott zu verstehen, dass ‚mein‘ Experiment eigentlich auch sein Experiment mit mir ist und dass er deswegen zwei feste Versprechen von mir fordert:
1. Dass ich nur ein Feld spiele, denn mehr seien nicht nötig.
(Beim Spiel mit 2 Spielfelder würde ich ihm nicht gänzlich vertrauen).
2. Dass ich auf den eventuellen Gewinn zugunsten einer christlichen, gemeinnützigen Einrichtung verzichte, die ich ihm vorher benenne.
(Er will mich vor eventuellen Versuchungen schützten.)
Danach verstreichen ca. 14 Tage in denen ich diesbezüglich nichts von Gott höre oder wahrnehme. Das beunruhigt mich nicht, denn ich weiß:
Gott allein entscheidet über sein Geben, über den richtigen Zeitpunkt und über seine Antwortform. Ich vertraue ihm. Er wird antworten. Tatsächlich war mir meine Bitte auch nicht mehr präsent.
Am Donnerstag, dem 12.12.2024 so gegen 5 Uhr morgens, träume ich. Den Zusammenhang weiß ich nicht mehr, aber es ging um die Zahl 0.149. Ich betrachtete sie, konnte aber nichts mit ihr anfangen und wollte sie beiseiteschieben. Doch in diesem Moment höre ich: „Diese Zahl ist wichtig!“
Ich betrachte die Zahl erneut, lasse die Null weg und die 149 beginnt irgendwie zu leuchten. Immer noch weiß ich nichts mit ihr anzufangen. Deshalb frage ich: „Herr, was willst du mir mit dieser Zahl sagen?“ Und ich höre: „In dieser Zahl ist alles enthalten, was du brauchst.“ Das weckt mein Interesse erneut und ich beginne, die Zahl im Traum zu analysieren.
Ist das eine Hausnummer? Ist das eine biblisch bedeutsame Zahl? Ist das ein Teil von einem Geburtsdatum? Was könnte sie bedeuten? Sie könnte eine Primzahl sein.
Ich finde keine klare Antwort und die ergebnislose Suche lässt mich aufwachen.
Ich schalte nun mein Denken auf kreatives Suchen: Ist die Zahl vielleicht ein Hinweis auf den Psalm 149? Ich lese ihn, finde aber keine Anhaltspunkte.
Mein Verstand übernimmt automatisch wieder das Denken und aktiviert das Erinnerungszentrum.
Mir fällt meine Bitte mit dem Lottoexperiment wieder ein. Na klar: Es geht um den Zahlenraum 1 bis 49, um die möglichen Lottozahlen.
Kreativ verbinde ich die Zahl 149 mit der Aussage: „In dieser Zahl ist alles enthalten, was du brauchst.“
Seltsam: Gott überlässt mir die Aufgabe, aus dieser ominösen Zahl 0.149 sechs Teilzahlen für den Lottoschein zu finden. Ich versuche es.
Naheliegend sind die Zahlen 1, 4, 9, 14 und 49. Das sind aber nur 5 Zahlen und mein Verstand flüstert mir ein: „Die Zahlen sind aber sehr unwahrscheinlich!“.
Ich schiebe meine Skepsis zur Seite und kommentiere das mit: ‚Nicht was ich denke, ist richtig, sondern das, was Gott mir geben möchte.‘
Ich setze die kreative Suche fort. Plötzlich fällt mir die Zahl 27 zu. Sie erscheint mir als richtig und ich prüfe sie mit dem Verstand: 3 mal 9 = 27. Könnte stimmen. Ich verlasse ich mich auf meine innere Stimme und akzeptiere die 27.
Danach habe ich den Impuls, die 1 und die 4 von der 49 abzuziehen und erhalte 44. Auch möglich.
Jetzt habe ich ein Problem. Ich habe 7 Zahlen. Das ist eine zu viel.
Welche ist richtig, die 49 oder die 44? Ich entscheide mich für die zuerst gedachte Zahl 49!
(Wahrscheinlich gibt es noch einige andere Zahlen, die sich aus der 194 ableiten lassen, doch die sind mir zum Glück nicht auch noch eingefallen.)
Jetzt fehlt mir immer noch die Superzahl. Ist es vielleicht die ‚0.‘ vor der 149? Ich wäge das mehrmals ab und lege mich, wegen fehlender Alternativen, auf die 0 fest.
Ich entscheide mich, meine unbegründete Entscheidung für richtig zu halten!?
Ich bemerke:
Gott lässt mir Raum für Irrtum und Fehler. Es geht ihm (und ursprünglich ja auch mir) nur um meine neue Erkenntnis und nicht ums Gewinnen. Er lässt meinen Verstand mitentscheiden und weiß, dass der das Naheliegende in seiner Begrenztheit nicht erkennen kann.
Ich denke:
Weshalb hat Gott mir nicht einfach die 6 richtigen Zahlen und dazu die richtige Zusatzzahl gegeben? Das wäre doch für mich viel einfacher gewesen. Wahrscheinlich will er nicht, dass ‚ich‘ gewinne.‘
Ich erinnere mich:
Es geht bei dem Experiment nicht um mich, sondern (wie immer) um Gottes Wollen und Offenbaren. Es geht letztlich darum, wer Recht hat: Der allwissende Gott oder unser begrenzter, anmaßender und menschlicher Verstand.
Dazu fällt mir fällt Spr 28,26 ein: „Wer sich auf seinen eigenen Verstand verlässt, ist ein Dummkopf, wer jedoch mit der Weisheit lebt, wird der Gefahr entkommen.“
Etwas ‚weiser‘ – stelle ich die weitere Suche nach den ‚richtigen‘ Zahlen ein und akzeptiere meine irrende Begrenztheit.
Nun schreite ich zur Tat.
Nach einigen Versuchen gelingt es mir, online einen leeren Tippschein für Samstag, den 14.12.2024 zu öffnen.
Als Superzahl ist auf dem Schein bereits eine 3 eingesetzt. Ich verändere die vom ‚Zufall‘ vorgegebene 3 auf die von mir angenommene 0.
Anschließend markiere ich die Zahlen 1,4,9,14, 27 und 49 und schicke den Tipp. Dabei flüstere ich: „Bei Gott ist nichts unmöglich.“ (Lk 1,37)
Danach erhielt ich per E-Mail meine Tippbestätigung:
Huch, ich staune! Woher kommt die 15? Das muss doch eine 14 sein!
Ich bemerke überrascht, dass mich das nicht ärgert. Vielmehr schmunzele ich: In der Aufregung habe ich mich auf dem kleinen Handybildschirm bei der 14 wohl vertippt.
Ja, ja: Der Mensch ist schwach und begrenzt! Ich bin begrenzt. Gut, das immer wieder zu erkennen.
Gott hatte zu Paulus gesagt (und das gilt auch für mich):
Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft vollendet sich in der Schwachheit.
Am Sonntag finde ich dann im Internet das Ziehungsergebnis:
Ich staune, bin überrascht und unsagbar dankbar. Das Unglaubliche ist wirklich geworden. Gott hat sich und sein Allwissen bestätigt.
(Er braucht das nicht, aber wir, denn das stärkt unser Vertrauen verbindet uns immer stärker mit ihm.)
Was wurde bewiesen?
Unter der sicheren Annahme, dass ich kein Hellseher bin und bisher auch solche Fähigkeiten nicht hatte, ist unwiderlegbar bewiesen:
Es gibt Gott!
Er ist ein persönlicher Gott, der zuhört und antwortet.
Er geht auf unsere Fragen und Bitten ein.
Er kann alles, weiß alles und lenkt alles.
In seinem Geben und Tun bestätigt er sich.
Seine Liebe, Gnade und Nachsicht sind unerschöpflich.
Wir können ihm vertrauen und in allem auf ihn bauen.
Es geht ihm darum, dass wir ihn immer besser kennen- und schätzen lernen.
Es geht ihm um unser unbegrenztes Vertrauen.
Es geht ihm um unser persönliches Wachsen und Reifen.
Es geht ihm darum,
dass wir ihm glauben und auf ihn hören, zum eigenen Vorteil.
Es geht ihm um eine anhaltende und ehrliche Beziehung mit uns.
Er ist bereit, uns in allem zu beraten, zu führen und zu begleiten.
Gewonnen!
Am Dienstag bekam ich dann die offizielle Lotto–Gewinnbenachrichtigung.
Wenn die wüssten!
Ich habe viel mehr gewonnen: Mehr Nähe zu Gott, noch mehr Gottkenntnis, noch mehr Gottvertrauen, eine noch festere Bindung an ihn und dazu auch noch etliche neue Erkenntnisse über Gott, das Leben und über mich selbst. Das ist viel mehr wert, als ein Lotto-Hauptgewinn!
Anmerkung
Eine wichtige Erkenntnis für mich liegt in der ‚falschen‘ Entscheidung für die Superzahl. Worauf beruht sie? Ich gehe der Frage nach:
Sie beruht darauf, dass mein rationaler und kontrollierender Verstand mir immer wieder die Flexibilität nimmt. Worüber er vorher nachgedacht hat und was er dann, selbst überzeugt, für ein ‚richtiges Ergebnis‘ hält, das kann auch falsch sein! Dieses verstandesmäßige Entscheiden ist eine menschliche Denkfalle. Wir verlassen uns gerne auf den Verstand und nehmen seine Entscheidungen leider allzu oft als verlässliche Grundlage für unser weiteres Denken und Handeln und verfestigen dadurch den Irrtum.
Es wurmt mich, dass ich wieder einmal in diese Falle getappt bin. Auf der verstandesmäßigen und abwägenden Suche nach der ‚richtigen‘ Superzahl habe ich mich schließlich, alternativlos und ohnmächtig, auf den Verstand verlassen. Damit war seine Entscheidung für mich ‚richtig‘. Dieses Vordenken hat mich begrenzt. Ich war nicht offen genug, die vorgegebene 3 als von Gott gewollte und bereits gesetzte Zahl zu sehen und anzuerkennen, zumal sie doch auf die alles übergreifende Dreieinigkeit hinweist.
Das führt mich dazu, meine ‚Offenheit‘ zu hinterfragen! Sie ist offenbar immer noch nicht so groß, wie gehofft. Ich erkenne, dass das Maß meiner Offenheit gegenüber Neuem und Unerwartetem, aber auch gegenüber Gott, abhängen von der Festigkeit meines Vertrauens, von der vorbehaltlosen Aufmerksamkeit, von geistiger Flexibilität sowie von evtl. Ängstlichkeit, Gleichgültigkeit, Trägheit oder Sturheit.
Sowohl die unbewusste Intuition und Inspiration, wie auch der bedenkende Verstand, haben ihre Berechtigung. Aber es bedarf weiterer Übung, das eine vom anderen zu trennen und zu erkennen, wann es besser ist, den Verstand auszuschalten und den Geist für ungestörten Empfang weit zu öffnen.
Gut, dass es in dem Experiment um neue und erweiternde Erkenntnisse und Einsichten ging und damit um persönliches Reifen und Wachsen.
Trotzdem kommt mir die kühne Idee, dass das Zahlenformat 0.149 auch ein Hinweis auf eine Betaversion des Experiments mit Gott sein könnte.
Bei der Programmierung arbeitet man schrittweise mit immer besser werdenden Programmversionen. Je nach Reifegrad erhalten sie eine Kurzbezeichnung in der Form 0.xxx. Die vorgestellte 0. weist auf eine weitestgehend funktionsfähige Version hin, für die der Programmierer noch keine Garantie für eine 100%ige Lauffähigkeit übernimmt.
Ich schmunzle wieder: Wer weiß? Gott ist groß! Ich lasse mich gerne von ihm überraschen.
Zum Lottogewinn
Den Gewinn von 43,60 Euro spende ich, wie versprochen, für gemeinnützige Zwecke an ein Frauenhaus. (Natürlich mit einem schriftlichen Spendennachweis für Misstrauische und Ungläubigen.)
Übrigens:
Durch Gottes Fügung (und meiner von ihm bereits eingeplanten Fehlbarkeit), gab es keine Gewinner in der Gewinnklasse 1, (6 Richtige mit der Superzahl).
Der Betrag von 15.326.870,40 € konnte nicht ausbezahlt werde.
Gott sei Dank! Höchstwahrscheinlich kennt Gott bereits die ‚Richtigen‘ für die Hauptgewinne bei den nächsten Ziehungen.
Nachträglich ist mir eingefallen, dass in der Bibel nur der Psalm 119 mehr als 148 Verse hat. Ich schaute sofort nach und finde unter anderem:
Vers 36: „Lenke mein Herz hin zu dem, was du in deinem Wort bezeugst, und halte es fern vom selbstsüchtigen Streben nach Gewinn! (NGÜ)
Vers 149: Ich wache auf, wenn’s noch Nacht ist, nachzusinnen über dein Wort. Höre meine Stimme nach deiner Gnade; HERR, erquicke mich nach deinen Ordnungen. (Ps 119, 148-149; L)
Beides passt. Und je weiter ich lese, desto deutlicher wird mir:
Dieser Psalm ist auch eine Glaubensgrundsatzerklärung. Sie könnte auch meine sein. Wer mich und meine Einstellungen und mein neues Wesen verstehen möchte, der sollte den Psalm 119 lesen.
Das Geschenk
Dass ich dieses Experiment mit Gott gemeinsam durchführen durfte und dabei, neben der Gemeinschaft mit ihm auch noch viele neue Erkenntnisse gewinnen konnte, ist ein sehr großes Weihnachtsgeschenk 2024. Die Ehre dafür gebührt Gott. Ich erweise sie ihm, indem ich diese wunder-volle Begebenheit schriftlich festhalte und auf meiner Homepage www.himmelsbriefe.de veröffentliche.
Dieses Geschenk zeigt nicht nur, dass wir Gott alles fragen dürfen und ihn in allem um Hilfe bitten können, sondern es macht auch deutlich, dass, wenn er eine so seltsame Bitte wie dieses Experiment zulässt und es als Hauptperson unterstützt, dann ignoriert er natürlich schon gar nicht unsere vielen alltäglichen Bitten. Er erhört sie und beantwortet sie angemessen. Seine Hilfe ist immer hilfreich, erkenntnisreich und erfolgreich. Seine Hilfe macht reich. Auch wenn wir das manchmal anders sehen.
Erfolgreich ist Hilfe nicht nur indem er gibt, was wir erhoffen, sondern auch indem unser Gottvertrauen und unsere Zuversicht in seine Liebe uns die Sicherheit gibt, jegliche unwahrscheinliche Wahrscheinlichkeiten in Bezug auf ihn zu ignorieren. Bei ihm gibt es keine Wahrscheinlichkeit. Er ist! Sein Wille geschieht!
Die Erkenntnisse aus dem Experiment ermutigen mich/uns darauf zu achten, dass Befürchtungen und zweifelhafte Annahmen selbst erzeugte Gespenster sind, die verunsichern, entmutigen und die Zuversicht trüben.
Gott ist barmherzig. Seine Liebe und Geduld sind unendlich. Sein Wort vermittelt Weisheit, Weitsicht, innere Stärke und Unbegrenztheit. Es befähigt unseren Geist zu Höherem. Gott sei Dank!
Ein unfassbares Wunder ist diese Erkenntnis für mich; zu hoch, als dass ich es je begreifen könnte. (Ps 139,6; NGÜ)
Danke, himmlischer Vater,
du schenkst Führung und Klarheit. Von deinen Geboten, Weisungen und Hinweisen lasse ich mich immer mehr leiten. Sie sind Leitlinien für mein Denken und Leben. Sie schenken mir Trost, Halt, Mut und Freude. Sie stärken und beleben mich. Sie sind Quell meiner Inspiration und erquicken meinen Geist. Sie sind eine nicht versiegende Quelle von Weisheit, Verständnis und Erneuerung. Immer wieder lässt du unser Hoffen Wirklichkeit werden.
Danke für deine viele kleinen und großen Wunder.
Ich liebe dich!
Amen.
Weitere Bibelzitate zu diesem Beitrag:
Aufrichtigen Menschen schenkt Gott Gelingen; er hilft allen, die so leben, wie es ihm gefällt. (Spr 2,7; HfA)
Nehmt kein Silber an, sondern meinen Rat, und strebt lieber nach Erkenntnis als nach wertvollem Gold. (Spr 8,10, NGÜ)
Reich wird nur, wem der HERR Gelingen schenkt; eigene Mühe hilft dabei nicht weiter! (Spr 10,22; HfA
Vertraue dem HERRN deine Pläne an, er wird dir Gelingen schenken. (Spr 16,3; HfA
Das Herz eines Verständigen erwirbt Erkenntnis, die Weisen lauschen mit offenem Ohr, um etwas dazuzulernen. (Spr 18,15, NGÜ)
Durch Jesus hat er euch in jeder Hinsicht reich gemacht – reich an geistgewirkten Worten und reich an geistlicher Erkenntnis. (1.Kor 1,5; NGÜ)




