Gott hat mir gesagt

 

Hallo Du,

heute Morgen hat Gott mir gesagt, ich soll mein

Verständnis und meine Formulierungsgabe nutzen,

um euch darauf vorzubereiten, dass er auch mit

euch sprechen möchte.

 

Das hört sich gut an,

vielleicht auch ein bisschen fromm.

Ich weiß nicht warum ich das tun soll,

aber ich habe verstanden,

dass ich etwas für ihn soll tun.

 

Damit will ich weder wichtigtun,

noch mit einer guten Beziehung zu Gott prahlen

(denn Gott gibt nach eigenem Ermessen),

sondern lediglich eine wichtige Erkenntnis

weitergeben, die euch und anderen

dienen könnte.

 

Natürlich hat Gott nicht so zu mir gesprochen,

wie wir akustisch sprechen und hören,

sondern in einer Weise, die ich innerlich verstehe, z.B.

– in meinem Kopf als Impuls und Gedanke,

– in meinem Herzen als Erleuchtung oder

– in meinem Gefühl als Entlastung,

   Erleichterung und Befreiung.

 

Er gibt einen inneren Impuls, eine Erkenntnis,

bei dem uns etwas klar wird, was bisher unklar war.

In einer Situation oder in einem Gespräch erkenne

ich plötzlich einen größeren Zusammenhang,

eine tiefergehende Bedeutung, einen verborgenen

und erweiternden Hintergrund, ein bislang

unerklärliches Geschehnis und Ergebnis.

 

Ich sehe etwas in einem anderen Licht, unter einem

anderen Blickwinkel, mit einem neuen Einstellung

und einem anderen Verständnis und es hat eine

wichtige Bedeutung für mich, eine so wichtige

Bedeutung, dass ich darüber nachdenken und dann

davon erzählen muss, weil sie vielleicht auch für dich

und andere wichtig und hilfreich sein könnte.

 

Woher weiß ich, dass das, was ich gehört habe,

dass das, was mir klar geworden ist, von Gott kommt?

Wie gehe ich damit um?

Behalte ich es für mich oder gebe ich es weiter?

 

Vielleicht höre ich ja nur, was ich hören möchte,

weil es mir angenehm ist oder einen Vorteil bringt?

Vielleicht höre ich sehr laut, wovor ich mich fürchte?

Vielleicht ist ein inniger Wunsch nach etwas

Bestimmtem, der Vater meiner Gedanken?

 

Ich weiß es nicht.

Selbst wenn mein Gefühl dabei noch so gut ist

und wenn meine Absichten dabei noch so edel

und rein sind, ich weiß es nicht.

Aber ich kann darauf vertrauen, dass es so ist,

wenn Gutes damit erreicht werden kann;

wenn es liebevoll ist oder wenn es etwas klärt,

wenn es Menschen entlastet, befreit, aufbaut,

ermutigt und verbindet,

wenn ist ihnen Gutes zuspricht und es sie mit

Jesus verbindet.

 

Ich kann es prüfen am Wort und am Geist der Bibel,

am Charakter Gottes und an den Lehren Jesu.

Ich kann es daran prüfen, ob es Gott dient und ihn ehrt,

oder ob es alleine mir dient und mich ehrt.

Ich kann es von gottesfürchtigen Menschen prüfen lassen.

 

Gott spricht gerne in Situationen hinein,

in denen es um Verhalten geht.

Gott verdeutlicht sich oft, wenn eine für uns wichtige

Entscheidung ansteht.

Gott gibt uns häufig Hinweise, wenn wir etwas für

ihn tun können.

Wir müssen es nicht tun, aber wir können es tun.

Wahrscheinlich sollten wir es jedoch tun,

weil es über uns hinausgeht,

weil wir darin wachsen können,

weil wir uns damit von uns selbst abwenden und uns

für Gott öffnen und,

weil wir im aktiven Tun Verantwortung für unser

Handeln und vor Gott übernehmen.

 

Spricht Gott in einer Situation zu uns, dann hat das oft

eine prophetische Bedeutung. Er möchte uns und

unserem Umfeld eine Botschaft zukommen lassen,

die ihm sehr wichtig ist. Verschweigen wir sie, so

vergeben wir die Erkenntnischance für andere.

Da unser Verständnishorizont begrenzt ist, können

wir Überbringer der Botschaft meist nicht wissen,

wie wichtig diese Botschaft für jemanden sein

wird, aber die Betroffenen merken und wissen es

schnell. Es trifft sie tief. Sie werden berührt.

Sie erkennen.

 

Unsere Aufgabe dabei ist oft nur, die Botschaft

weiterzugeben und das Verständnis für den Inhalt

und für dessen Wirken in den Menschen Gott zu

überlassen. Indem wir das ‚Gehörte‘ weitergeben,

sprechen und handeln wir im Namen Gottes.

 

Gott redet durch uns zu anderen, vielleicht auch

nur deswegen,

weil andere ihn noch nicht hören und verstehen können,

weil andere ihn zu wenig kennen oder

weil sie durch ihr Erleben zu sehr von ihm abgelenkt sind.

 

In unserer Hinwendung zu Gott, wendet Gott sich uns zu.

Im Hören auf Gott, werden wir gehorsam.

Im ‚Gott dienen‘, dient er uns.

 

Warum schreibe ich das?

Was will Gott uns damit sagen?

Es muss entscheidend und wichtig sein!

 

Gott spricht zu jedem von uns, weil er uns liebt

und weil er immer das Beste für uns will.

Gott spricht zu uns, weil er uns sehr gut kennt

und weil er weiß, dass wir leicht abzulenken,

zu irritieren und zu verwirren sind.

Gott spricht zu uns, weil wir ihm wichtig sind,

weil wir seine Geschöpfe und Kinder sind.

Er spricht auch zu dir und mit dir.

Er möchte, dass auch du ihn hörst und verstehst.

Er möchte,

dass auch du und kennen und lieben lernst.

Er möchte Gemeinschaft auch mit dir haben,

ganz besonders dann,

wenn es mal nicht so gut für dich läuft.

 

Gott findet immer einen Weg, zu uns zu sprechen,

er spricht mit uns durch die Worte, Hinweise

und Gebote in der Bibel.

Er spricht zu uns über unser Gewissen,

manchmal spricht er zu uns

durch einen anderen Menschen,

weil wir selbst noch zu schwerhörig sind,

oder, weil wir statt zuzuhören, zu viel reden,

oder, weil wir nicht gerne hören und befolgen,

was er uns rät.

 

Rechne immer damit, dass er dir etwas sagen möchte,

auch in deinen Wünschen, Hoffnungen und Ängsten,

auch in deinen Absichten und Reaktionen,

besonders in deiner Freude oder in deiner Not.

 

Wahrscheinlich spricht er mit dir in allem,

was dich anregt, was dich aufregt und bewegt,

denn darin kannst du dich und deine Einstellungen

zu dir und zu anderen erkennen.

Er spricht mit uns, um uns Weisheit und Erkenntnis

zu geben und er hofft darauf, dass wir es beachten

und befolgen – zu unserem eigenen Vorteil.

 

Denke doch einmal darüber nach, was er dir sagen könnte.

Und falls dir das schwerfällt:

Im Fasten,

im Verzicht auf das, worauf wir nicht gern verzichten,

konzentrieren wir uns leichter auf das Wesentliche

und dann erkennen wir besser, was wirklich wichtig

für uns und unser Seelenheil ist.

 

Im Beten und Bitten sollten wir unsere Anliegen auch

aus der Sicht Gottes betrachten und dadurch erkennen,

ob unsere Bitten wirklich so wichtig sind,

dass wir dafür Gott bemühen.

Bei Vielem ist es wahrscheinlich besser, wenn wir es

nicht haben und bei anderem ist es richtiger,

selbst aktiv zu werden,

weil wir dadurch Gott Absichten unterstützen.

 

Nicht jeder Wunsch gehört in ein Gebet,

aber die Wünsche, die für mehrere Menschen gut

und richtig sind und bei denen unsere Kräfte

überstiegen werden allemal.

 

Nun habe ich aufgeschrieben, was ich aufzuschreiben

hatte und ich baue darauf,

dass das Geschriebene es einen Sinn hat,

dass es auf jemanden trifft, dem es etwas sagt und

dass der damit leichter den schmalen Weg findet,

der uns alle zu Gott führt, Jesus Christus.

 

 

Viele Male und auf verschiedenste Weise sprach Gott

in der Vergangenheit durch die Propheten zu unseren

Vorfahren. (Hebr 1,1; NGÜ)

 

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