„Glaubwürdig“ –  ein spannendes Wort

 

Hallo Du,

das Wort ‚glaubwürdig‘ gefällt mir – es macht mich aber auch nachdenklich:

Wer ist würdig, dass man ihm/ihr glaubt?

Wen oder was würdigt man damit?

Wer hat dir und mir durch Verhalten und Taten bewiesen, dass er glaubwürdig ist?

 

Bin ich glaubwürdig; würdig, dass man mir glaubt?

Ist Vertrauen in mich angemessen?

Bin ich verlässlich, vertrauenswürdig, ehrlich und stimmig, nachvollziehbar und nicht widersprüchlich?

Bin ich – biblisch gesehen – treu und wahrhaftig?

 

Glaubwürdig ist somit,

  • wenn Worte und Taten zusammenpassen,
  • wenn jemand ehrlich mit Schuld umgeht,
  • wenn jemand zuverlässig ist, auch im Kleinen.

 

Für mich beginnt Glaubwürdigkeit im Herzen. Sie baut auf Vertrauen, zeigt Ehrlichkeit und menschliche Schwäche und anerkennt die Würde anderer. Sie wächst, wird geschenkt und zuerkannt. Sie zeigt Wohlwollen, Achtung und Verständnis.

 

Glaubwürdige Menschen ‚sehen‘ andere wirklich – ihre Würdigkeit, ihre Trauer, ihre Freude, ihre Not, ihre Besonderheiten und Eigenheiten, ihre Menschlichkeit, auch die eigene Menschlichkeit.

Sie ‚sehen‘ und ‚verstehen‘ wohlwollend und liebevoll – nicht bewertend. In ihrer zugetanen Würde müssen sich nicht mehr selbst ins Zentrum stellen, sondern sind bereit, andere verlässlich zu begleiten.

 

Ich gehe davon aus, dass glaubwürdige Menschen selbst glauben, beispielsweise an das Gute und Würdige, vielleicht auch an die eigene Verwurzelung in Gott und Jesus und an die tiefe Verbundenheit mit ihnen.

 

 

In diesem Glauben bekenne ich:

Glaubwürdig ist nur der allein,

der Jesus in sein Herz lässt ein,

der seine Fehler frei bekennt

und Gott als seinen Vater benennt.

 

Tief verwurzelt vermag es zu sehen,

der Menschen Trauer zu verstehen,

den Menschen Freude zu bereiten

und sie verlässlich durchs Leben zu begleiten.

 

 

 

„Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.“ (1.Joh 1,9)

 

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