Ein neuer Mensch werden

 

Hallo Du,

manche Menschen glauben, dass das neue Leben, dass wir durch den Glauben an Jesus Christus erhalten, ein anderes Leben ist. Vielleicht irgendwie fromm, vielleicht irgendwie ganz anders, vielleicht im Urwald zum Einsatz kommt.

Das neue Leben beginnt jedoch mit einer Entscheidung:

Nämlich mit der, sein altes Leben nicht mehr alleine führen zu wollen, sondern von nun mit Jesus als Begleiter, als Berater und als Herr über sich und sein weiteres Leben.

 

Oft wissen wir zu diesem Zeitpunkt noch zu wenig darüber, wer Jesus wirklich ist, wie er uns beraten kann, was er uns geben kann, was seine Begleitung bedeutet und wie er unser Leben gestalten wird.

Der erste Schritt im neuen Leben ist nicht das alte Leben abzulegen, sondern sich darüber zu informieren, wer Jesus wirklich ist, wie er denkt und empfindet, was für ihn wichtig ist, was ihn von uns unterscheidet, bspw. in der Bibel, bei Christen, in einer Gemeinde,

Indem wir Jesus besser kennenlernen, essen wir quasi seine Denk- und Sichtweise und verinnerlichen sein Denken, Sehen, Wollen und Wesen.

Unser altes Leben wird allmählich neu, durch neue Sichtweisen, durch neue Verhaltensweisen, durch neue Denkweisen, Einstellungen und Ziele.

Das alte wird schwächer und das neue wird stärker. Das Alte verblasst und das Neue gewinnt an Kontur. Unser Geist und Charakter werden von einer bisher unbekannten Form von Liebe erfüllt. Wir sehen anders, fühlen anders, handeln anders und lieben anders. Wir werden anders. Wir sind schließlich anders – ein neuer Mensch. Siehe, das Alte ist vergangen. Neues ist geworden. Wir sind zu Christen geworden, zu Nachfolgern Jesu.

Der Geist Gottes bringt in unserem Leben nur Gutes hervor: Liebe, Freude und Frieden; Geduld, Freundlichkeit und Güte; Treue, Nachsicht und Selbstbeherrschung. Ist das bei euch so? (Gal 5, 22-23a; HfA)

Wir sind Jesus ähnlicher geworden – und werden es weiterhin.

Verbunden mit unseren Gaben, Begabungen und Fähigkeiten, wurden wir vorbereitet und befähigt, Botschafter Jesu zu werden, Aufgaben zu bekommen, für ihn Aufgaben zu übernehmen, die wir in seinem Geist erfüllen.

Unsere Wesensveränderung war die Schulung für diese Aufgaben, für diesen Dienst an unseren Mitmenschen – in enger Verbindung mit ihm.

 

Er, seine Führung und Fügung, entscheidet, wo und wie und womit wir uns in diesem Dienst einsetzen. Meistens im bisherigen Umfeld, aber mit neuen Freunden und Bekannten, manchmal in einer neuen Aufgabe und manchmal auch, wie ich mit den Himmelsbriefen oder andere in der Mission im Urwald.

Dabei sind wir nie alleine, sondern immer verbunden mit und getragen von Jesus Christus, unserem Herrn und Lehrer, von seinem Geist der Liebe. Wir lassen uns von ihm etwas sagen und hören auf ihn. In seiner Führung wirken wir erfüllt – durchdrungen von Liebe, Bereitschaft und Dankbarkeit.

 

 

Ich habe deinen Namen diesen Menschen offenbart. Sie waren in der Welt, doch dann hast du sie mir gegeben. Sie haben dir schon immer gehört, und du hast sie mir gegeben, und sie haben dein Wort bewahrt. Jetzt wissen sie, dass alles, was ich habe, von dir ist, denn ich habe ihnen die Worte weitergegeben, die du mir mitgegeben hast. Sie haben diese Worte angenommen und wissen, dass ich von dir gekommen bin; und sie glauben, dass du mich gesandt hast.   (Joh 17, 6-8; NLB)

 

Ich bete nicht nur für diese Jünger, sondern auch für alle, die durch ihr Wort an mich glauben werden. Ich bete für sie alle, dass sie eins sind, so wie du und ich eins sind, Vater – damit sie in uns eins sind, so wie du in mir bist und ich in dir bin, und die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast.   (Joh 17, 20-21; NLB)

 

So wird es immer wieder sein – für alle, die sich für Jesus Christus entscheidet und ihn als Herrn über sich und ihr gesamtes Leben anerkennen.

Amen.

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