Die versprochene Ruhe Gottes
Je weiter wir uns von Gott entfernen oder entfernen lassen,
desto größer wird die Unruhe um uns herum und in uns selbst!
Kein Mensch scheint dauerhaft von Unruhe frei zu sein.
Unruhe kann äußerlich und innerlich vorhanden sein.
Sie ist ein Mangel an Ruhe, Gelassenheit und Ausgeglichenheit
und wird hervorgerufen z.B. durch Lärm, Hektik, Stress,
ständige Veränderung, Isolation und Beziehungslosigkeit
oder durch ein schlechtes Gewissen.
Oder sie ist eine Stimmung,
die durch Angst, Furcht und Sorge bestimmt wird
und sich in Befürchtung, Besorgnis und Nervosität verdeutlicht.
Sie entsteht auch durch Unmut, Unzufriedenheit, Empörung, innere
Rebellion oder Zurückgezogenheit.
In der Unruhe sind wir unruhig und aufgeregt, fahrig und nervös,
rast- und ruhelos, gereizt und ungeduldig, zappelig und hektisch,
kribbelig und unstet.
Wir empfinden Unruhe als störend, verunsichernd, belastend und
beängstigend.
Sie kostet uns viel Kraft und bringt uns aus dem Gleichgewicht.
Sie veranlasst uns leicht zu unüberlegtem, ungerechtem
und manchmal auch aggressivem Denken, Reden und Handeln.
Unruhe entsteht z.B. aus Unklarheit, Unstrukturiertheit und Überforderung,
aus Unwissenheit, Trägheit und dem Wissen um eigenes Fehlverhalten.
Sie verstärkt sich zunehmend selbst.
Was ich euch zurücklasse, ist Frieden:
Ich gebe euch meinen Frieden – einen Frieden, wie ihn die Welt
nicht geben kann. Lasst euch durch nichts in eurem Glauben erschüttern,
und lasst euch nicht entmutigen! (Joh 14,27; NGÜ)

