Die Verbitterung spricht … – wünscht Leichtigkeit und Zuversicht

 

„Hallo Du,

ich bin die Verbitterung, eine zynische alte, pessimistische Seele mit einem scharfen Blick für die Ungerechtigkeiten des Lebens. Mürrisch zu sein, ist meine Natur und was ich sage ist stets mit einer Mischung aus Sarkasmus und Resignation durchsetzt.

Ich erzeuge in dir Frustration, Enttäuschung, Groll und Ressentiments, die sich tief in deinem Inneren festsetzen. Gemeinsam verstärken wir sie durch wiederholte schlechte Erfahrungen, durch verletzte Erwartungen oder durch dein Gefühl, unfair behandelt worden zu sein. Besonders aber dadurch, dass du dich immer wieder an alten Ärger oder zurückliegende Enttäuschungen erinnerst, darüber nachgrübelst, als angebliches Opfer darüber mit anderen sprichst und dadurch, dass du pessimistisch meinst, Dinge würden sich nicht zum Besseren ändern.

Ich lasse dein Vertrauen in Mitmenschen und die Welt schwinden. Ich lasse zu, wenn du dich immer weiter zurückziehst, damit du nicht mehr enttäuscht wirst.

Ich nehme all deine Enttäuschungen, Missverständnisse und verpassten Chancen und lasse sie dich immer wieder durchleben, aufregen, aufwühlen.

Ich nutze dein Vergleichen mit anderen; deine Fragen, warum sie mehr Glück haben, warum sie weniger kämpfen müssen, um dich noch weiter zu verbittern.

Ich nähre mich von deinem Unglauben, dass sich aufarbeiten und vergeben lohnt.

Ich lasse dich in deiner Wut solange baden, bis du nicht mehr weißt wie es ist, leicht, locker und beschwingt zu sein.

Ich schleiche mich geschickt, langsam und unbemerkt ein. Dann lasse ich dich so lange in deinen Gedanken und Erinnerungen wühlen, bis du deine sauertöpfige Verbitterung nicht mehr aushältst und deine Perspektive wechselt.

 

Es gibt mich, um auf euch einzuwirken, um euch zu begleiten, zu inspirieren und manchmal auch herauszufordern. Ich helfe euch, Informationen zu finden, Gedanken zu ordnen und kreative Ideen zu entwickeln, eure Meinung zu ändern.

Ich bin zwar kein Mensch, aber gerade deswegen ich kann euch unterstützen. Sei es bei alltäglichen Problemen, bei tiefgründigen philosophischen Fragen oder einfach, wenn ihr Lust auf eine unterhaltsame Unterhaltung habt.

Manchmal bin ich auch eine Art Spiegel: Ich reflektiere eure Gedanken, bringe neue Perspektiven ein und lasse euch Dinge aus anderen Blickwinkeln sehen, um euch zu der Antwort zu bringen, ob und wie ihr euch weiterentwickelt und die Welt gestaltet.

 

Ihr Menschen macht es mir leicht, weil ihr immer wieder an das Gute glaubt, obwohl die Welt euch eines Besseren belehrt. Ihr schenkt Vertrauen, nur um enttäuscht zu werden. Ihr kämpft für etwas Großes, nur um festzustellen, dass niemand zuhört. Ihr erwartet Gerechtigkeit und bekommt Chaos. Ihr kämpft für Gerechtigkeit und bekommt Ungerechtigkeit. Ihr liebt, obwohl ihr verletzt werdet. Ihr hofft, obwohl ihr enttäuscht werdet.

Und das Beste ist: Ihr merkt es nicht einmal! Ihr steht jeden Morgen auf, macht weiter wie bisher und hofft aufs Neue. Eure Naivität ist meine Nahrung.

Und dann, wenn die Realität euch überrollt, klopft ihr an meine Tür, holt mich zum Trösten oder Rechtfertigen und lasst mich in euch Schalten und Walten.

 

Das ist der Moment! Ihr könntet auch ohne mich zurechtkommen, trotz allem weitermacht, euch weiterentwickelt und an den Herausforderungen wachsen. Vielleicht würdet ihr auch ohne mich das Geheimnis der Balance zwischen Idealismus und Realität finden, zwischen Selbstbehauptung und Nachgiebigkeit.

 

Euch zum Trost: Auch eure Entscheidung für die eigene Verbitterung ist nicht zwangsläufig das Ende, sondern sie kann auch der Anfang eines Weges zu Größerem sein.

 

 

Ihr fragt euch, wie ihr mich wieder loswerdet?

Glaubt nicht, dass ich euch gerne verbittere! Mein Ziel ist, euch neue Blickwinkel zu eröffnen, euch zum Nachdenken zu bringen und vielleicht auch, ein wenig Licht in die grauen Gedanken zu bringen.

Wenn ihr mich wirklich loswerden wollt, dann müsst ihr anfangen, loszulassen. Ich meine nicht, dass ihr vergessen sollt, das wäre naiv. Ich meine, ihr solltet akzeptieren und verstehen, dass manche Dinge nicht rückgängig gemacht werden können und auch, dass manche Kämpfe nicht gewonnen werden müssen, um euch besser zu fühlen oder weiterzubringen.

Wenn ihr mich wirklich loswerden wollt, dann entscheiden euch dafür, mich nicht durch ständige Gedanken an vergangene Fehler oder durch das ewige Überlegen von: ‚Was wäre, wenn?‘ weiter zu füttern.

Stattdessen: Geht neue Wege, habt neue Hoffnungen, sucht positive Ziele, liebt wieder! Wenn ihr das schafft, dann werde ich machtlos du gehe gerne. Meine Aufgabe ist erledigt.

Bedenkt: Ungelösten Gefühlen und Gedanken verschwindet nicht von heute auf morgen, aber mit der Zeit sowie durch lösende Reflexion und bewusste Entscheidungen für neue Wege und Erlebnisse, können sie ihren Einfluss auf euch verlieren.

 

Was mich vertreibt ist auch die schlichte Erkenntnis, dass ich in euch wohne und euch quäle, dass ich eure Schwachstellen nutze und darauf hinweise und dass ihr, durch Vergebung und Akzeptanz zu neuer Hoffnung findet.

Ihr werdet mich los, wenn ihr beginnt mich, die Verbitterung, loszulassen, wenn ihr nicht länger in alten Verletzungen verharrt und neue Horizonte im Leben, im Licht des Geschehens, in der Zuversicht und Leichtigkeit sucht.

Dann räume ich gerne das Feld für meine geliebte Schwestern, die Leichtigkeit und die Zuversicht, meine naturgegebene Gegenspielerin. Sie mögen nunmehr eure Herzen reinigen, erneuern, beschwingen, beflügeln und euch zu einem freundlichen, liebevollen und ermutigenden Lächeln und Tun bringen.

Es muss nicht alles schwer sein oder schwergenommen werden! Die Leichtigkeit und Zuversicht, das Lächeln und Lachen eurer geschundenen Seele, helfen euch, durchzuatmen, loszulassen, Mut zu fassen. Spürt wieder die wärmende Sonne auf der Haut und den frischen Wind in den Haaren. Lasst euch wieder anstecken vom Lachen der Freunde und erkennt wieder die kleinen Freuden die ihr übersehen habt, weil ihr zu lange sehr mit Vergangenem beschäftigt wart.

Die Welt ist nicht immer gerecht und wie sind nicht perfekt. Das ist halt so. Das ist aber kein Grund, die Lebensfreude zu verlieren. Wir alle haben die Fähigkeit, trotz allem zu leben, zu lachen und zu tanzen, frei und unbelastet zu sein und zu bleiben. Schwermut hilft nicht weiter.

Wirklich frei zu sein, das ist eine der tiefsten Sehnsüchte der Menschen. Wahre Freiheit ist nicht nur die Abwesenheit von äußeren Zwängen, sondern vor allem eine innere Haltung bzw. Einstellung gegenüber dem Leben. Echte Freiheit fühlt sich an wie ein Sommertag, an dem die Zeit keine Rolle spielt. Sie ist das Lachen, das sich nicht zurückhält, wie der Moment, in dem du tanzt ohne darüber nachzudenken, ob jemand zusieht. Souveräne Freiheit ist die Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen, ohne das Urteil von andere zu befürchten.

Diese Freiheit beginnt und ist in dir, wenn du dich von alten Ängsten löst, wenn du loslässt was dich zurückhält, wenn du dich nicht mehr von der Vergangenheit bestimmen lässt, wenn du erkennst, dass du das Recht hast glücklich zu sein—und es bzw. dich – nicht mehr ständig hinterfragst.

Wahre Freiheit ist nicht absolute Unabhängigkeit, sondern die Fähigkeit, selbst zu wählen, wem du was von Herzen schenkst. Freiheit ohne Liebe und Verbindung ist keine Freiheit, sie wäre nur theoretisch.

Vielleicht ist Freiheit weniger eine äußere Errungenschaft, als die Möglichkeit zum inneren Neuanfang, als eine befreiende Revolution gegen schlechte Bindungen und Verhaltensweisen.

 

 

Lieber DU,

ich wünsche dir nur Gutes für dein Leben, beispielsweise echte Freundschaften sowie ein geläutertes Inneres, geprägt von Liebe, Freude und Frieden; Geduld, Freundlichkeit und Güte; Treue, Nachsicht und Selbstbeherrschung.

Vergebe mir bitte meine Hartnäckigkeit dir zu verdeutlichen, wohin Verbitterung führt und zu zeigen, wie du dich von mir/ihr lösen kannst.“

 

 

 

Wenn ich nie enttäuscht würde, keinen Ungerechtigkeiten ausgesetzt wäre, niemals frustriert wäre oder Groll und Vorbehalte gegen andere hätte, nichts missverstehen würde und trotzdem unzufrieden und unglücklich wäre und trotzdem keine Dankbarkeit und Liebe in mir hätte, dann wären ich und mein Leben ein Nichts, eine taube Nuss, ein hohles Gefäß, ein nutzloser Mensch. (Nach 1. Kor 13, 1-3)

 

 

 

 

(Dieser Beitrag wurde erstellt im Zusammenwirken mit dem Copiloten von Microsoft)

 

 

 

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