Der Enthusiast und sein Wunder
Mit Gott angefüllt,
beschenkt und begeistert,
in staunender Freude,
fließt über, wes das Herz voll ist.
Noch überwältigt vom Wunderbaren,
vom Unfassbaren und Unerklärbaren,
vom Beeindruckenden und Unglaublichen,
von Gottes Größe, Güte und Erhabenheit
von seinem Berühren, Geben und Vollbringen,
finden sich ergriffen – erste Worte des Dankes.
Tief empfunden, überglücklich und ehrfürchtig,
beflügelt von inbrünstigem Empfinden und Fühlen,
verbinden sich Worte zu überschwänglichem Loben,
entladen sie sich in hingebungsvolles Singen,
führen sie zu leidenschaftlichem Zurücklieben,
und bekräftigen so die angebotene Verbundenheit.
Von Gott gehört zu haben und von ihm zu wissen
oder von ihm persönlich berührt worden zu sein,
eines seiner Wunder am eigenen Leib erlebt zu haben,
an seinem persönlichen Eingreifen genesen zu sein,
das, macht den entscheidenden, überzeugenden Unterschied,
das, öffnet vertrauensvoll und verbindet dauerhaft.
Ein enthusiastischer Mensch wurde neu geboren.
Nun nicht mehr im eigenen Wollen verloren.
Nun verändert, eingereiht und zurechtgerückt,
ganz von Gottes Erbarmen und Segen beglückt.
Demütig von Liebe, Frieden und Geduld ergriffen,
wurde er zu einem strahlenden Diamanten geschliffen.
Danke, himmlischer Vater.
Voller Freude juble ich über deine Gnade:
Du kennst mein Elend, kümmerst dich um meine Nöte,
die so schwer auf meiner Seele liegen. (Ps 31,8; NGÜ)

