Werft eure Zuversicht nicht weg
Hallo Du,
wer nichts wagt,
der nichts gewinnt,
wer sich nichts zutraut,
wird nichts erreichen,
wer nicht vertraut,
verkommt in seinen Zweifeln.
Wir wurden geboren,
um die Welt kennenzulernen,
um aus den Geschehnissen zu lernen,
um uns darin zu bewähren,
um Verantwortung zu übernehmen,
um das Leben weiterzutragen
und um Gott nahe zu sein.
Aus Lernen und Bewährung entstehen
Erfahrung, Selbstvertrauen und Wagemut,
Fleiß, Selbstbeherrschung und Demut,
Verständnis, Güte und Großzügigkeit.
Vertrauen ist uns gegeben.
Ein Urvertrauen liegt in uns.
Es ist.
Es ist kein Produkt aus
Denken oder Erfahrung.
Erfahrung kann dieses Vertrauen
abschwächen oder gar unterdrücken,
sie kann Furcht, Angst
und Misstrauen erzeugen,
z.B. durch erlebte Verletzung,
Enttäuschung oder Zurückweisung,
aber sie kann dieses Vertrauen
auch stärken, z.B. durch
Zuwendung, Ermutigung,
Wertschätzung und Achtung.
Als Kinder sind wir darauf angewiesen,
unseren Eltern zu vertrauen,
darauf, dass sie das Beste
für uns wollen und tun,
darauf, dass sie uns
durch ihr Vorbild führen,
darauf, dass sie uns
zu stabilen Persönlichkeiten
wachsen lassen.
Im Vertrauen liegt Gewissheit,
das innere Wissen,
die Selbstverständlichkeit,
dass alles gut ist oder wird.
Zuversicht ist eine Mischung
aus Denken und Vertrauen,
sie hofft auf etwas Bestimmtes,
sie vertraut auf das zu erwartende Gute,
sie ist optimistisch und unverzagt,
heiter und unerschütterlich.
Sie hat sich für die Hoffnung entschieden
und schöpft daraus ihre Überzeugung.
Im Hebräerbrief schreibt Paulus
über das innere Wissen von Christen,
dass sie ein besseres und bleibendes
Gut im Himmel besitzen und dass
dieses Wissen eine tiefe Zuversicht
in ihnen erzeugt, die sie – trotz weltlicher
Schmähungen, Bedrängnisse und Leiden –
nicht aufgeben sollen,
weil diese Zuversicht eine große
Belohnung für sie bereithält.
Ihr standhaftes Ausharren
und ihr Erfüllen von Gottes Willen
verhilft ihnen zu den,
von Gott versprochenen Verheißungen.
Wer durch Vertrauen und Glauben
vor Gott als Gerecht gilt, wird leben.
(Röm 1,17, Gal 3,11)
Der vertraut darauf, dass wird,
was Gott versprochen hat.
Wenn er aber feige zurückweicht,
wird Gott kein Wohlgefallen an ihm haben.
Darum werft eure Zuversicht nicht weg,
sondern haltet Gott die Treue,
auch wenn es in eurem Leben
einmal schlecht aussieht,
gerade dann,
wenn es nicht so gut um euch steht.
„So werft eure Zuversicht nicht weg,
die eine große Belohnung hat!
Denn standhaftes Ausharren tut euch not,
damit ihr, nachdem ihr den Willen Gottes
getan habt, die Verheißung erlangt.“
(Hebr 10,35-36)
Was ich da ankündige, wird erst zur
vorbestimmten Zeit eintreffen.
Wenn das Angekündigte sich verzögert,
dann warte darauf; es wird bestimmt
eintreffen und nicht ausbleiben.
Schreibe also: ‘Wer falsch und unredlich
ist, geht zugrunde; aber wer mir die Treue
hält und das Rechte tut, rettet sein Leben.
(Habakuk 2,3-4)
Der Herr erfüllt seine Zusagen nicht
zögernd, wie manche meinen.
Im Gegenteil: Er hat Geduld mit euch,
weil er nicht will, dass einige zugrunde
gehen. Er möchte, dass alle Gelegenheit
finden, von ihrem falschen Weg
umzukehren. (2.Petr 3,9)
