Wo bin ich Zuhause?

 

Nirgendwo – bin ich Zuhause,

habe keine Ruheklause,

bin getrieben und gejagt.

Ich, als Mensch, bin nicht gefragt.

 

Wo ist nur mein Platz im Leben?

Wo darf auch ich – Liebe geben?

Wo darf ich dazugehören,

muss ich bettelnd – nicht mehr stören?

 

Ich möchte doch nur sein, mich zeigen,

zuhören, reden, nicht mehr schweigen.

Ich möchte mit euch verbunden sein,

in Freud und Leid – nicht bleiben allein.

 

Gott, hat mir meinen Platz gezeigt.

Sein Haupt, mir gnädig zugeneigt.

In Liebe, mich bei sich aufgenommen,

um meiner Verlorenheit zu entkommen.

 

 

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