Freiheit und Pflicht – Wozu lebe ich?

 

Im Außen ist Arbeit, Mühsal und Pflicht
und das gefällt mir nicht!
Im Innen ist Freiheit, Freude und Frieden,
dort ist mir Seligkeit beschieden.
Im Außen bin ich nur ein Knecht,
doch innen bin ich Herr, frei und echt.

 

Im Innen liegt die mir gegebene Gabe –
und ich bin glücklich, dass ich sie habe.
Doch wie kann ich sie ausdrücken und einsetzen,
wie sie ausformen und mit anderen vernetzen?
Das Außen gibt dazu Gelegenheit,
es schleift und formt; es ermöglicht jederzeit.

 

Wie passen außen und innen zusammen?
Frage dich, woher Pflicht und Kür entstammen.
Frage dich, wozu sie dienen.
Sind sie nicht unsere Lebensschienen?
Wenn wir sie miteinander verbinden,
werden wir unseren Lebenssinn finden.

 

Gott gibt uns Arbeit, fürs tägliche Brot
und Freunde zur Freude und auch für die Not.
Auch wir können Freunde für andere sein
und das erfreut alle ungemein.
An unseren Fähigkeiten und Gaben
dürfen und sollen sich auch andere erlaben.

 

Wenn Gaben die Pflicht gestalten,
lässt Gott Wohlwollen darin walten.
Wenn sie sich im Innen und Außen erfüllen,
wird uns, in allem, Gottes Segen umhüllen.

 

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