Erhöht zu liebendem Leben
Wir wurden erhöht zum Leben.
Dann folgten: Emsiges Streben,
bis zum, ‚Sich der Arbeit hingeben‘.
Manchmal auch ‚Gefühlsvermüllung‘,
bestenfalls ‚Hoffnungserfüllung‘
durch ‚schöngeistige Umhüllung‘.
Im Blicken von oben herab,
-von gutem Verhalten fernab-
geht es mit uns dann schnell bergab.
Gedenken wir der Endlichkeit
und hoffen auf die Ewigkeit,
dann tun uns unsre Sünden leid.
Dann schauen wir zu Jesus auf,
bitten ihn, um Sündenauskauf
und – gnädigen Heilungsverlauf.
So geben wir uns Jesus hin.
Er wird nun unsres Lebens Sinn,
der Mitmenschlichkeit ein Gewinn.
Er wird zum Lenker neuen Lebens,
zum Ursprung liebevollen Gebens
und auch, des Vergebens zeitlebens.
Und wie Mose in der Wüste die Schlange
erhöht hat, so muss der Menschensohn
erhöht werden, auf dass alle, die an ihn
glauben, das ewige Leben haben.
(Joh 3, 14-15; L)
