Da gehe ich hin
Woher ich gekommen bin, da gehe ich hin.
Beinahe vollbracht ist nun – meines Lebens Sinn.
Durch Tiefen und auf Höhen bin ich gegangen
und durfte – sehr viele Impulse empfangen.
Durch die, mit meinen Begabungen verbunden,
habe ich auf meinen Lebensweg gefunden.
Den Aufgaben zu dienen, sie zu erfüllen,
deren Kerne zu entdecken und enthüllen,
das hessische Schulwesen mitzugestalten,
das ist oft genug – nicht immer leicht gewesen.
Frau und die Kinder – waren mir Basis und Zuhaus,
oft abwechslungsreich, wie ein Frühlingsblumenstrauß.
Freunde und Nächste gaben mir Inspiration,
waren mir – auch eine Entspannungsbastion.
Ich habe gelebt, gelacht und gelitten,
gehofft und gefleht, in nächtlichem Bitten,
gefunden schließlich zu Gott, unserem Herrn.
Ihm gedient, durch ihn gewirkt, von Herzen gern.
Geborgenheit und Halt, hat er gegeben,
eine verlässliche Heimat im Leben.
Auch begeistert – in fremden Regionen,
waren Gnade und Erfolg sein entlohnen.
Woher ich gekommen bin, da gehe ich hin.
Beinahe vollbracht – ist meines Lebens Sinn.
Im Geist – werde ich weiterhin bei euch sein.
Die Himmelsbriefe – lassen mich bei euch ein.
Da sprach Jesus: Ich bin noch eine kleine Zeit
bei euch, und dann gehe ich hin zu dem, der
mich gesandt hat. (Joh 7,33; L)

