Befreit zum ewigen Frieden
Im Alter, wenn die Kräfte schwinden,
wenn wir nicht mehr zur Ruhe finden,
wenn seelische Schmerzen uns quälen
und wir nicht mehr davon erzählen,
dann sehnen wir uns nach dem Frieden,
der ewig wird von Gott beschieden.
Fremde Unruhe verbraucht sehr viel Kraft,
besonders, wenn die Eigene erschlafft,
wenn andre uns zusätzlich bedrängen,
das Bedürfnis nach Frieden einengen.
Dann ziehen wir uns lieber zurück
ins einsame, aber stille Glück,
in die göttliche Geborgenheit,
die in Gottergebenheit gedeiht.
Dort, befreit von jeglichem Mühen,
harren wir – auf neues Erblühen.
Was ich euch zurücklasse,
ist Frieden: Ich gebe euch
meinen Frieden – einen Frieden,
wie ihn die Welt nicht geben kann.
Lasst euch durch nichts in eurem
Glauben erschüttern, und lasst
euch nicht entmutigen!
(Joh 14,27; NGÜ)

