Pfingsten Teil 3   Der Weg mit Jesus

 

Hallo Du,

in diesem Teil betrachte den Weg von Ostern über Himmelfahrt nach Pfingsten, den jeder Mensch innerlich irgendwie mit Jesus geht.

Das alte Leben vergeht, ein neues Leben entsteht, es reift und wird erhoben, vom Heiligen Geist unterstützt, wirkt es auf andere.

Auf die Jünger damals bezogen will ich sagen: Ostern, mit der Kreuzigung und Auferstehung ist vorbei. Dann kommt Himmelfahrt. Jesus wird zum Vater geholt. Sie fühlen sich verlassen und sind orientierungslos. Zurück bleiben viele Fragen.

Auch heute hinterfragen einige Menschen dieses biblische Geschehen nicht. Andere begeben sich auf die Suche, können aber aus eigener Kraft nicht zu Gott finden.

Sie brauchen dazu Pfingsten und den Heiligen Geist, der erklärt, der erinnert und verstehen lässt, der führt, überzeugt, befähigt und beauftragt, der Gott verständlich macht. Ihr Herz wird gefüllt und zubereitet.

Dieses ‚heilige Verstehen‘ bewirkt tiefe Dankbarkeit und Verbundenheit. Vertrauen wächst, Hoffnung wird zu Zuversicht. Staunende, überfließende Freude stellt sich ein.

 

Jesus sagt in Lk 6,45; HfA:

Wenn ein guter Mensch spricht, zeigt sich, was er Gutes in seinem Herzen trägt. Doch ein Mensch mit einem bösen Herzen kann auch nur Böses von sich geben. Denn wovon das Herz erfüllt ist, das spricht der Mund aus!«

Wessen Herz von der Liebe Jesu voll ist, der kann nicht anders, als davon zu erzählen. Darin findet Pfingsten Vollendung in uns!

 

1. Nach Ostern bleibt ein Vakuum – ein heiliger Zwischenraum

Die Jünger haben alles erlebt: Kreuz, Tod, Auferstehung, Begegnungen, Himmelfahrt. Und doch bleiben Ratlosigkeit, Unverstandenes, offene Fragen und innere Leere.

Sie bemerken, dass etwas Großes geschehen ist – aber sie verstehen es nicht. Sie glauben, aber sie begreifen nicht. Sie hoffen, aber sie können nicht handeln.

 

2. Der Mensch kann Gott nicht aus eigener Kraft begreifen

„Andere suchen, ohne aus eigener Kraft zu finden.“

Der Mensch erkennt Gott nicht aus sich selbst. Er braucht dazu etwas. Das wird ihm gegeben, nämlich Glauben mit Gottvertrauen. Glaube ist ein Geschenk. Er ermöglicht verstehende Offenbarung. Zwischen Ostern und Pfingsten, in der Verunsicherung, liegt die wichtige Erkenntnis: Wir brauchen den Heiligen Geist, um mit Jesus zu gehen und ihn zu verstehen.

 

3. Pfingsten: Gott erklärt sich selbst

Pfingsten ist Gottes gnädige Antwort auf die menschliche Unfähigkeit, ihn zu erkennen und zu begreifen. Der Heilige Geist erklärt, öffnet die Augen, überzeugt, befähigt und beauftragt.

Pfingsten ist nicht nur ein christliches Ereignis, sondern besonders ein innerer Durchbruch: Das, was man bisher nur wusste, wird plötzlich verstanden. Das, was man glaubte, wird plötzlich gewiss. Das, was man hoffte, wird plötzlich lebendig.

Der Glaube ist der tragende Grund für das, was man hofft: Im Vertrauen zeigt sich jetzt schon, was man noch nicht sieht. (Hebr 11,1; HfA)

 

4. Verstehen führt zu Dankbarkeit – Dankbarkeit erzeugt Verbundenheit

Wenn der Geist Gottes uns verstehen lässt, geschieht Tiefgehendes:

Dankbarkeit wächst. Verbundenheit entsteht. Vertrauen wird stabil. Hoffnung wird zu Zuversicht und Freude beginnt überzufließen.

Das ist die innere Logik des Glaubens: Der Heilige Geist macht aus Wissen Beziehung.

 

5. „Wovon das Herz voll ist, davon erzählt der Mund“

Das beschreibt Pfingsten in einem Satz. Er meint:

Wenn der Heilige Geist wirkt,

  dann wird Glaube nicht mehr Pflicht, sondern Überfluss,

  dann wird Zeugnis nicht mehr Aufgabe, sondern Folge,

  dann wird Kirche nicht mehr Institution, sondern Bewegung,

  dann wird Mission nicht mehr Strategie, sondern Herzenssprache.

Pfingsten ist der Moment, in dem der Glaube überläuft und sich ergießt.

 

6. Pfingsten findet Vollendung – Was vollendet Pfingsten?

  Ostern, weil die Auferstehung verstanden wird;

  Himmelfahrt, weil Christus im Herzen ankommt;

  den Glauben, weil er lebendig wird;

  die Gemeinschaft, weil sie vom Geist Gottes getragen wird;

  die Mission, das Weitergeben der frohen Botschaft vom Wirken Jesu, weil es aus Liebe geschieht.

 

Pfingsten ist somit die Vollendung des Lernweges, den Gott mit uns geht: Von der Tat (Kreuz) – über das Wunder (Auferstehung) – zur Gegenwart (Heiliger Geist).

Pfingsten ist aber auch der Beginn des Lebens in geistlicher Fülle: „  aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist …“ (Apg 1,8)

Und Pfingsten ist auch der Beginn der „Erntezeit“ Gottes. Damals wurden an Pfingsten erstmals Menschen durch die Predigt der Apostel zu Christus geführt.

Viele Zuhörer nahmen die Botschaft von Petrus an und ließen sich taufen. Die Zahl der Gläubigen wuchs an diesem Tag um etwa dreitausend. (Apg 2,41; HfA)

 

Pfingsten war damals und ist noch heute individuell der Moment, in dem Gott das Herz entzündet und den Verstand öffnet. Das auch jeden Tag neu.

 

 

 

(Dieser Beitrag wurde in Zusammenwirken mit dem Copiloten von Microsoft erstellt.)

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