Kommt alle her zu mir!

 

Hallo, Du,

Jesus ruft den Menschen zu:

„Kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und unter eurer Last leidet! Ich werde euch Ruhe geben.

Vertraut euch meiner Leitung an und lernt von mir, denn ich gehe behutsam mit euch um und sehe auf niemanden herab. Wenn ihr das tut, dann findet ihr Ruhe für euer Leben.

Das Joch, das ich euch auflege, ist leicht, und was ich von euch verlange, ist nicht schwer zu erfüllen.“ (Mt 11, 28-30; NGÜ)

 

Diesen Ruf Jesu erweitere ich zum besseren Verstehen:

‚Kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und unter euren Belastungen leidet! Die ihr Not leidet, die ihr krank, hilflos oder niedergeschlagen seid, die ihr Schutz, Sicherheit, Orientierung, Führung oder Beistand sucht, die ihr Fragen habt, Antworten sucht. Kommt, die einen mitfühlenden und hilfsbereiten Freund und Helfer suchen, der sie versteht, der viele Möglichkeiten hat, euch weiterzuhelfen, euch zu unterstützen, euch neue Kraft und Hoffnung zu geben, euch wieder aufzurichten, zu ermutigen und zu befähigen, der mit euch zusammen neue und bessere Wege geht.

Ich werde Unsicherheit, latente Unruhe, Zweifel oder Leistungsdruck von euch nehmen und euch Ausgeglichenheit, Gelassenheit, innere Ruhe und inneren Frieden schenken. Ich werde euch körperlich, seelisch und geistlich zu neuer Kraft verhelfen: Jeden der möchte, trösten, stärken, beraten. Jeder und jedem, Nähe, Hoffnung geben und zu neuer Lebensfreude verhelfen, die unabhängig von äußeren Umständen oder Gegebenheiten ist.

Falls du mich noch nicht kennst, noch nie mit mir gesprochen hast, nur etwas willst, du bist mir willkommen. Ich weise niemanden ab! Ich bin auch für dich da. Du kannst mir alles sagen, mich alles fragen, mich um alles bitten. Ich werde dir zuhören, dir beistehen, auf deine Sorgen und Nöte eingehen, mit dir neue Wege gehen! Ich werde dir belastende Verfehlungen und Schuld vergeben und dich aufnehmen in meinen Kreis, ganz egal, wer du bist, was du getan hast oder was dich von mir abgehalten hat. Mir ist nichts fremd. Ich sehe auf niemanden herab. Ich habe keine Vorurteile und Vorbedingungen und ich erwarte keine Vorleistungen. Meine Liebe überragt das alles. Dein Vertrauen reicht.

 

Vertraut euch meiner Leitung an und lernt von mir. Ich gehe auf jeden von euch individuell ein und gehe behutsam mit jedem um.  Wenn ihr das tut, dann findet ihr Ruhe für euer Leben.

Ich rufe alle, also auch

… die Neugierigen, die mich testen wollen

… die Hilflosen, die nicht mehr weiterwissen,

… die Kranken, die körperlich, geistig oder seelisch Hilfe brauchen

… die Mutlosen, die keine Hoffnung mehr sehen

… die Gebrochenen, durch Enttäuschungen oder Verluste

… die Erschöpften, von den Anforderungen des Alltags

… die Überforderten, durch Sorgen und Ängste

… die Schuldigen, die unter ihrer Vergangenheit leiden

… die Einsamen, die sich nach Nähe und Gemeinschaft sehnen

… die Ungläubigen, die sich fragen, ob ich auch ihnen helfe

… die Skeptischen, die meinen, es gäbe mich nicht

… die Verletzten, durch Worte oder Taten anderer

… die Besitzlosen, die unter ihrer Armut leiden

… die Traurigen, die keinen Trost finden

… die Unsicheren, die nicht wissen, was richtig ist

… die Selbstbestimmten, die ungern um Hilfe bitten.‘

 

Jesus lädt jeden ein, der sich nach echter Entlastung und Erquickung sehnt. Alle, die Pausen und Erholung brauchen; alle, die nach Sinn und Erfüllung im Leben suchen; alle, die einen einfühlsamen und hilfsbereiten Gesprächspartner zu schätzen wissen.

Spreche mit ihm und habe keine Scheu, ihn offen zu fragen, zu bitten und ihm dein Herz auszuschütten. Er weiß, dass jeder Mensch irgendwann und immer wieder Hilfe braucht. Er hofft auf dein Gebet, die Bekanntschaft mit dir.

 

‚Das Joch, das ich euch auflege, ist leicht, und was ich von euch verlange, ist nicht schwer zu erfüllen. Mein Joch ist keine zusätzliche Last, sondern nur eine Tragehilfe. Diese Auflage ist euer Vertrauen und die liebevolle Mitmenschlichkeit untereinander. Dabei helfe ich euch und dazu befähige ich euch. Bei mir werdet ihr nie bedrängt oder überlastet. Ihr dürft mir sogar eure Lasten und Sorgen aufbürden. Ich trage sie gerne für euch. Mir geht es immer darum, dass es euch gut geht, dass ihr zurechtkommt, dass ihr von Sünde unbelastet bleibt oder befreit werdet, dass ihr mit mir verbunden bleibt, meinen Rat und meine Hilfe annehmt.

Ich und Gott, mein Vater, wir freuen sich über jeden, der zu uns kommt – egal wann, egal warum und egal weshalb.‘

 

Jesus erzählt das Gleichnis vom verlorenen Sohn (Lk 15,11–32). Der Sohn wendet sich von seinem Vater ab. Er möchte frei und unabhängig sein, nach seinen eigenen Vorstellungen leben, seine Möglichkeiten und Grenzen kennenlernen und seine Lüste befriedigen. – Er kehrt erst dann zurück, als er in große Not gerät, wenn er nicht mehr ein noch aus weiß, wenn er Hilfe braucht und bereit ist, Hilfe anzunehmen.

Wie ist die Reaktion seines Vaters? Wie ist, analog dazu, die Reaktion Gottes auf unseren Selbstverwirklichungsdrang, auf unsere eigenwilligen Wege, auf unsere Unabhängigkeitsstreben, auf unsere Umkehr und Rückkehr und auf unser Bitten um Vergebung, Wiederaufnahme, Hilfe und Unterstützung?

„So kehrte der Sohn zu seinem Vater nach Hause zurück. Er war noch weit entfernt, als sein Vater ihn kommen sah. Voller Liebe und Mitleid lief er seinem Sohn entgegen, schloss ihn in die Arme und küsste ihn.“ (Lukas 15,20; NL)

 

Gott ist pure Liebe. Seine Liebe kennt keine Grenzen. Unser himmlischer Vater sehnt sich nach uns, nach seinen Geschöpfen und Kindern, nach unserem Vertrauen. Unsere Nöte jammern ihn. Er empfindet Bedauern und tiefes Mitgefühl über unser Leiden und Unglück, über unsere menschlichen Schwächen. Das rührt ihn, bewegt ihn und macht ihn betroffen.

Er nimmt niemandem übel, wenn er erst spät zu ihm kommt. Im Gegenteil, er freut sich immer, wenn Menschen sich an ihn wenden – auch wenn es erst in einer Notlage geschieht. Im Psalm 50,15 heißt es: Wenn du keinen Ausweg mehr siehst, dann rufe mich zu Hilfe! Ich will dich retten, und du wirst mich dafür ehren.«

Gott und Jesus wissen, dass wir nicht perfekt sind und dass wir immer wieder Hilfe oder Unterstützung brauchen. Sie wissen, dass wir glauben, alleine zurechtkommen zu müssen und auch, dass wir das nicht wirklich können.
Sie hoffen auf unsere Bitten, warten darauf und freuen sich darüber. Das führt zusammen. Es ist gut jemanden zu kennen, der uns kennt, der uns vorbehaltlos liebt, der alles weiß, kann und versteht, der immer für uns da ist, der unbegrenzte Möglichkeiten hat und der jederzeit hilfsbereit ist.

 

Was würdest du als Mutter oder Vater tun, wenn ein Kind dich lange Zeit ignoriert hat aber plötzlich in Not kommt, Hilfe braucht und dich darum bittet?

 

Ich wünsche allen die Entlastung, Erquickung, Dankbarkeit und Freude zu erleben, die wir finden, wenn wir im Gebet offen ehrlich alle Lasten benennen und an Jesus abgeben, wenn wir in der Bibel lesen und Erkenntnis gewinnen oder im Gespräch mit anderen Christen ermutigt werden. Das ist wie ein befreites Aufatmen, wie gehalten und getragen zu werden, wie Urlaub und Lachen für die geschundene Seele.

 

 

(Dieser Beitrag wurde im Zusammenwirken mit dem theologischen Chatbot auf www.bibleserver.com erstellt.)

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