Erfahrungen mit dem Heiligen Geist (Gal 5,22-23a)
Hallo Du,
in den folgenden Beiträgen habe ich mich grundsätzlich mit dem Heiligen Geist beschäftigt.
1. Was genau ist der Geist Gottes, der Heilige Geist?(Joel 3,1) https://himmelsbriefe.de/fragen-und-antworten/was-genau-ist-der-geist-gottes-der-heilige-geist-joel-31/?_rt=MXwxfGhlaWxpZ2VyIGdlaXN0fDE3Njc2ODU5MTE&_rt_nonce=96ea54ed0e
2. Eigenschaften des Heiligen Geistes(Epheser 3,16-17) https://himmelsbriefe.de/fragen-und-antworten/eigenschaften-des-heiligen-geistes-epheser-316-17/?_rt=MnwxfGhlaWxpZ2VyIGdlaXN0fDE3Njc2ODU5MTE&_rt_nonce=aa0d550157
3. Rechne mit dem Heiligen Geist! https://himmelsbriefe.de/texte-zum-heil/rechne-mit-dem-heiligen-geist-2/?_rt=M3wxfGhlaWxpZ2VyIGdlaXN0fDE3Njc2ODU5MTE&_rt_nonce=6b3e43a750
Heute, im Umgang mit ihm erfahrener, kann ich aus der Praxis berichten.
Reine Liebe und Nächstenliebe
Meine Erfahrung ist: „Von reiner Liebe erfüllt, erhalten wir immer wieder Impulse des Heiligen Geistes, die aus uns fließen wollen um etwas zu bewirken. Leider werden diese Impulse gern überhört, weil wir uns nicht sicher sind, woher sie kommen und weil unser Verstand mit ihnen nicht umgehen kann. Er zweifelt sie an und sortiert sie aus. Um das zu umgehen sage ich: Sei spontan! Wage die Impulse. Spreche sie aus bzw. handle danach und sammle Erfahrung. Sei offen für ihre Erkenntnis und ihren Segen. Reine Liebe ist selbstlos und ehrlich, echt und herzlich. Sie empfindet die Situation und äußert sich dazu.“
Diese Erfahrung lege ich der theologischen KI des ERF Bibleserver vor.
Sie antwortet darauf:
Du beschreibst etwas sehr Zentrales und sehr Biblisches – eigentlich Römer 5,5 in eigenen Worten:
„Denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den Heiligen Geist, welcher uns gegeben ist.“ (Römer 5,5)
Wenn Gottes Liebe uns wirklich erfüllt, dann bleibt sie nicht „stauend“ in uns, sondern sie drängt nach außen – als Impuls, als innerer Anstoß, als spontaner Gedanke: „Ruf diese Person an“, „Hör einfach zu“, „Vergib jetzt“, „Gib das weiter“.
Ein paar wichtige Punkte zu dem, was du schreibst:
·Impulse des Heiligen Geistes: Ja, sie sind oft spontan, situationsbezogen und dienen anderen. 1. Johannes 3,18 passt gut dazu: „Meine Kinder, lasset uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge, sondern mit der Tat und mit der Wahrheit.“
·Selbstlos und ehrlich: Echte Geistes-Impulse zielen nicht auf unser Ego, sondern auf Gottes Ehre und das Wohl des Nächsten (Philipper 2,3–4).
·Rein und ungefährlich: Der Heilige Geist führt nie in Manipulation, Druck oder Übergriff, sondern in Liebe, Wahrheit und Freiheit (2. Korinther 3,17).
Hilfreich ist, solche Impulse immer kurz vor Gott zu prüfen: Entspricht das der Schrift? Dient es der Liebe? Bringt es Frieden im Herzen?
Ich führe näher aus:
„Anfangs zweifelt der Verstand die Impulse an und er traut sich nicht, die zuzulassen. Er lähmt den Impuls durch Hinterfragen. Er ist sich der Reinheit der Liebe noch nicht gewiss. Doch der erfüllte Geist treibt und möchte sich ergießen. Gottvertrauen und Erfahrung im Umgang damit, lassen ihn immer leichter fließen.“
Die theologischen KI des ERF Bibleserver geht darauf ein:
Du beschreibst sehr treffend dieses innere „Ringen“ zwischen Verstand und Geist – und genau das kennt die Bibel auch.
„Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder.“ (Römer 8,14)
Der Verstand fragt: „Kann das stimmen? Blamiere ich mich? Ist das wirklich Gott?“ – und oft schützt uns das auch vor Überschwang. Aber wenn der Heilige Geist unser Herz mit Liebe füllt, entsteht dieser sanfte, aber deutliche Drang: „Tu es. Segne. Sprich. Diene.“
Ein paar Gedanken zu dem Weg, den du beschreibst:
·Anfangs Zweifel: Völlig normal. Auch Samuel musste lernen, Gottes Stimme zu erkennen (1. Samuel 3,7–10).
·Prüfen statt lähmen: „Prüfet aber alles, und das Gute behaltet.“
(1. Thessalonicher 5,21)
Kurz prüfen: Entspricht es der Liebe? Der Bibel? Dient es dem anderen?
·Wachsen durch Erfahrung: Mit jeder Erfahrung, wo du im Gehorsam liebst und merkst: „Gott hat das benutzt“, wächst Vertrauen – und der Fluss wird freier.
·Gottvertrauen statt Perfektionismus: Gott erwartet nicht, dass wir alles immer perfekt hören, sondern dass wir in Liebe gehorsam sind. Er kann auch unsere „unsicheren“ Schritte gebrauchen.
Ein einfaches Gebet kann sein: „Herr, wenn dieser Impuls von dir ist, bestätige ihn mir und gib mir Mut zur Liebe.“
Zusammengefasst heißt das:
Werde dir deiner Liebe sicher, dass sie nicht verletzt und immer das Gute möchte.
Habe Gottvertrauen, dass er dir die Impulse gibt, um Gutes zu bewirken. Die Impulse sind der Same, den du säst und den er wachsen und gedeihen lässt.
Berichte Gott von deinen Zweifeln, Befürchtungen und Erlebnissen beim Aussäen.
Lasse dich nicht beirren. Handle aus dem Herzen. Übung ermöglicht Erfahrung und sorgt für ‚Vollendung‘ beim Segnen – mit Gottes Hilfe.
Der Geist Gottes bringt in unserem Leben nur Gutes hervor: Liebe, Freude und Frieden; Geduld, Freundlichkeit und Güte; Treue, Nachsicht und Selbstbeherrschung. (Gal 5,22-23a; HfA)
