Stelle dich deiner Angst
Leitvers:
Wo die Liebe regiert, hat die Angst
keinen Platz; ´Gottes` vollkommene
Liebe vertreibt jede Angst.
(1.Joh 4,18)
Einstieg
Ein Vater rennt aus Liebe
in ein brennendes Haus,
um sein Kind zu retten!
Ein gutes Mittel gegen Angst
ist auch Humor.
Wer lacht, verlacht die Angst!
Humorvolle Beispiele:
Wenn du ständig deiner Angst ängstlich
hinterherläufst, wirst du kaum erleben,
dass sie sich von dir trennt.
Immer bloß Angst haben, ist mir einfach
zu spießig – ich mach jetzt immer gleich
voll auf Panik!
Geht ein Luftballon zum Psychologen
und sagt: „Ich weiß nicht, was ich noch
tun soll. Ständig fühle ich mich so
aufgebläht und dann ist da auch noch
diese Platzangst.“
Warum trinken Mäuse keinen Alkohol?
Weil sie Angst vorm Kater haben.
Warum tragen Motorradfahrer auch
beim Zeitungslesen einen Sturzhelm?
Weil sie Angst vor Schlagzeilen haben!
Der Zahnarzt zum Patient:
„Es wird jetzt etwas weh tun!
Beißen sie also die Zähne zusammen
und machen sie den Mund auf!“
„Keine Angst“, beruhigt der Arzt den
nervösen Patienten. „Wir haben diese
OP bestimmt schon 30 mal gemacht.
Bei einem Patienten muss es ja mal
gut gehen!“
Sagt eine Frau zum Pastor: Ich habe
mich ‚gott-weiß-wie‘ gefürchtet.
Darauf der Pastor: Gott weiß auch,
wie Liebe das ändert.
Anfangsgebet
Barmherziger Herr und Gott,
immer wieder leben wir zu sehr in der
Vergangenheit, haben Angst vor der
Zukunft und vergessen dabei völlig,
die Gegenwart zu genießen.
Immer wieder ängstigen wir uns,
es graust uns
vor Unbekanntem oder Neuem,
wir befürchten Schwierigkeiten,
sind bange, ob wir sie bewältigen,
grämen uns, wenn etwas schiefgeht,
haben Bammel vor Überforderung
oder Hilflosigkeit.
Wir sorgen uns um unsere Gesundheit
und unser Wohlergehen und verfallen
dabei leicht in Kummer
und Niedergeschlagenheit.
Wir lassen Angst zu
und uns von ihr knebeln.
Weshalb kann die Angst
so stark in uns werden?
Uns fehlt der Glaube an
deine Allmacht und Möglichkeiten.
Uns fehlt das Vertrauen in deine
Liebe, Güte, Weisheit und Gnade.
Uns fehlt die Hoffnung, dass du
alles zum Guten wenden wirst.
Uns fehlt die Gewissheit, dass du
in jeder Situation unser Beschützer
und Hirte bist.
Uns fehlt die Zuversicht, dass du
immer da bist und uns weiterhilfst.
Herr, lasse uns
in allem deine Liebe erkennen,
die uns stets trägt und hält und umsorgt,
die ermutigt, kräftigt und besonnen macht,
die Verzagtheit überwindet,
die Furcht vertreibt,
die Angst überflüssig macht,
die uns erfreut, ermutigt,
bestätigt und stärkt,
die uns befähigt, andere zu lieben
und nicht nur über uns nachzudenken.
für die wir dir überaus dankbar sind.
Herr, öffne unsere Herzen
und Ohren für dich.
Erbarme dich unser!
Amen.
Fürbittgebet
Du gnädiger und weiser Gott,
du allmächtiger Herrscher
im Himmel und auf Erden.
Wir danken dir, dass du uns nicht einen
Geist der Ängstlichkeit gegeben hast,
sondern deinen Geist der Kraft,
der Liebe und der Besonnenheit.
Leider vergessen wir das immer wieder
und deswegen bitten wir:
Mache deinen Geist der Liebe
in uns stark und überwinde damit
unsere Sorgen und Ängste.
Weil wir darauf bauen,
bleiben wir stets an dir.
Auch ist uns oft nicht bewusst, dass du
allmächtig bist und dass für dich nichts
unmöglich ist und auch nicht, dass unser
Bitten dir Hilfe und Güte ermöglichen.
Deine ewige Gnade möge uns zeigen,
dass du Gebete erhörst,
dass unser Kleingeist unbegründet ist,
dass du alles zum Guten veränderst.
Und Herr, oft genug wähnen wir uns
als klug, weise und erhaben.
Wir vergessen allzu schnell unsere
Begrenztheit und Kurzsichtigkeit.
Herr, weite unsere Herzen
und unser Schauen,
richte unseren Blick
immer wieder auf dich,
unseren geliebten Vater im Himmel
und auf deinen Sohn, unseren Herrn,
Jesus Christus.
Schenke uns Freude an
deiner Gegenwart und Führung.
Schenke uns Dankbarkeit
für dein Fügen und Wirken.
Schenke uns Zuversicht
in schweren Zeiten,
im Zweifeln und Verzagen,
in Ängsten und Nöten,
in Niederlagen und
in Hoffnungslosigkeit.
Im Namen Jesu, bitten wir
für Vorsichtige, Ängstliche, Zaghafte
und Sorgenvolle und auch für uns selbst:
Ermutige und kräftige uns – in dir!
Gebe uns Sicherheit und Geborgenheit
im Glauben.
Nähre unsere Hoffnung auf dein Helfen
und Bewirken.
Lasse in uns Zuversicht in deine Treue
wachsen und trage uns sanft
durch Schwierigkeiten.
Deine Liebe möge uns
umfangen und erfreuen.
Dein Segen möge uns festigen.
Dein Friede werde in uns.
Herr, wir loben und preisen
und ehren dich.
Danke für das, was du alles schon
in unserem Leben bewirkt hast.
Und danke auch für dafür,
dass du uns auch zukünftig segnest.
Mögest du dich über uns freuen
und freundlich zu uns sein.
Du vergibst aus Liebe und bist mit
jauchzen fröhlich über uns,
über das, was mit dir aus uns
geworden ist und noch wird!
Großer Gott, wir loben dich,
Herr, wir preisen deine Ehre!
Amen.
