Zweifel beim Bitten

 

Ich frage mich beim Bitten,

ob Gott mir helfen kann und wird.

Und schon das bedeutet:

Ich habe mich in ihm geirrt.

Ich vertraue ihm nicht voll und ganz!

Das nimmt meinem Bitten den Glanz.

 

Denn dann glaube ich:

‚Manchmal hilft er

und manchmal hilft er nicht.

Er hilft halt so,

wie es seiner Laune entspricht.‘

 

Und das zeigt:

Ich denke ziemlich verquer,

denn Gott, unser Vater,

liebt uns viel mehr!

Gott ist reine Liebe

und er hilft immer.

Wer daran zweifelt,

machts für sich schlimmer.

 

Gott ist allmächtig.

Seine Güte ist prächtig.

Wir können ihm blind vertrauen,

auf seine Zusagen fest bauen.

Er hält stets Wort, an jedem Ort,

zu jeder Zeit, in Ewigkeit.

 

Wenn wir jedoch Zweifel hegen,

sind wir auf Misstrauensabwegen.

Dann ist uns nicht ganz klar, was Liebe ist

und das erzeugt in uns ewig Zwist.

 

Gott liebt immer!

Das ist sein Wesen.

Wäre es nicht so,

könnten wir nicht genesen.

 

Seine Liebe sagt immer ‚Ja‘!

Seine Liebe ist wunderbar.

Seine Liebe kennt keine Grenzen.

Sie möchte uns immer ergänzen.

 

Wer an Seiner Liebe zweifelt,

zweifelt auch an sich,

zweifelt auch an seiner Bitte,

traut der eigenen Bitte nicht,

bittet vergeblich.

 

Er ist sich nicht sicher,

geliebt zu werden

und verharrt somit

bei seinen Beschwerden.

 

Darum bitte spontan, ohne zu denken.

Lasse Gott dein Schicksal lenken.

Lasse ihm dabei freie Hand

und bleibe bei Seinem Geben entspannt.

Was er gibt ist besser als das,

was du dir erwünscht und vorgestellt hast.

 

 

Jesus sagte nach jeder Heilung

immer wieder:

‚Dein Glaube hat dir geholfen!‘

Das muss sehr wichtig sein!

Glaube, Vertrauen und Zuversicht

haben beim Bitten besonderes Gewicht,

sie sind die Türöffner für seine Kraft;

die für uns und mit uns Wunder erschafft.

 

 

Jesus sagt: Feierlich versichere ich euch:

Wenn jemand zu diesem Berg sagen würde:

›Hebe dich in die Höhe und wirf dich ins Meer!‹,

und er hätte keinen Zweifel in seinem Herzen,

sondern würde darauf vertrauen, dass das

geschieht, was er sagt, für den würde das

tatsächlich geschehen. (Mk 11,23; DBU)

 

 

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