Wie innerer Frieden entsteht
Hallo Du,
lange habe ich gesucht, doch nun weiß ich:
Wahrer innerer Frieden entsteht durch die radikale Akzeptanz des Ists, also durch das bewusste Aufhören des Kampfes gegen das Unbeeinflussbare, Unvermeidbare und Unveränderliche.
Sanftmut ist der Mut zur Sanftheit, zum Nichtkämpfen, zum Verzicht auf Aufregung, Kontrolle oder Wut. Sanftmut akzeptiert das Unvermeidliche und bleibt ausgewogen.
Unmut und Unfrieden entstehen aus Unzufriedenheit, aus Auflehnung und ‚Anders haben wollen‘. Unmut akzeptiert das Unvermeidliche nicht. Das macht unglücklich.
Gegen Unmut und Unfrieden hilft die Überzeugung:
Gott ist allmächtig. Alles liegt in Seiner Hand! Er weiß was gut und richtig ist – für mich und gleichzeitig für andere. Das habe ich immer wieder erlebt. Darauf vertraue ich!
Manche glauben, dass sei dumm oder leichtsinnig. Sie kämpfen lieber gegen Windmühlen bis zum Erschöpft sein, ohne etwas verändern zu können und merken dabei nicht, dass sie es für sich schlimmer und schwerer machen.
Wer den Kampf nicht aufgibt, meint es besser zu wissen als Gott, meint das Unverständliche zu verstehen, meint selbst Gott zu sein. Genau das, bewirkt den inneren Unfrieden.
Macht euch um nichts Sorgen! Wendet euch vielmehr in jeder Lage mit Bitten und Flehen und voll Dankbarkeit an Gott und bringt eure Anliegen vor ihn.
Dann wird der Frieden Gottes, der weit über alles Verstehen hinausreicht, über euren Gedanken wachen und euch in eurem Innersten bewahren – euch, die ihr mit Jesus Christus verbunden seid.
Und noch etwas, Geschwister: Richtet eure Gedanken ganz auf die Dinge, die wahr und achtenswert, gerecht, rein und unanstößig sind und allgemeine Zustimmung verdienen; beschäftigt euch mit dem, was vorbildlich ist und zu Recht gelobt wird.
(Phil 4, 6-8; NGÜ)
