weltbewegend …

 

Hallo Du,

jeder von uns möchte in seinem Leben

etwas sinnvolles Tun,

etwas Wichtiges bewegen,

etwas vollbringen, was bestand hat,

etwas, was zum Guten verändert,

verbessert oder weiterhilft,

für andere und für sich selbst,

im Kleinen wie im Großen?

 

Aber was kann gerade ich tun,

um die Welt zu verändern,

um etwas weltbewegendes zu vollbringen?

 

Viele Menschen packen das Übel direkt an,

wollen es wegreden oder verbieten,

wollen es vermeiden oder unterbinden,

wollen es ignorieren, übersehen,

unterdrückenoder wegzwingen

aber trotz höchstem Engagement

erreichen sie nichts.

Vielmehr reizen sie dazu,

das Übel gerade ihretwegen zu tun,

sie zu konfrontieren, sie zu ärgern,

um sich dadurch ihnen zu entziehen,

oder ihre penetrante Überheblichkeit

damit zu bestrafen.

 

Hallo ihr Weltverbesserer,

die Welt wird nicht verändert, verbessert,

oder weiterbewegt, indem ihr

gegen sie wettert, sie ignoriet,

weiter antreibt oder unter Druck setzt,

sondern indem ihr euch selbst bewegt,

indem ihr euch selbst ändert,

indem ihr eure Einstellungen

und euer Verhalten verändert.

 

Wer große Dinge bewegen will,

der muss im Kleinen anfangen,

der muss bei sich selbst und in

seiner unmittelbaren Nähe anfangen,

der muss in sich gehen

und aus sich heraus leben,

der muss echt und vorbildlich sein.

Wenn diese persönlichen Veränderungen

beispielhaft sind,

dann werden sie bemerkt

und nach und nach Einfluss gewinnen,

dann werden sie

angenommen und übernommen,

dann werden sie

nachgemacht und vervielfältigt,

dann verändert sich auch die Umwelt.

 

Weltbewegend ist,

dass so viele Menschen im Stillen

und im Kleinen Gutes tun,

dass sie weniger an ihren Vorteil denken

und mehr an die Gemeinschaft,

dass sie sich unterstützen,

vertragen und verstehen,

dass sie füreinander da sind

und sich gegenseitig weiterhelfen,

dass sie Freude und Leid

miteinander teilen,

dass sie sich vertrauen

und in Achtung und Rücksicht

miteinander leben.

 

Weltbewegend ist

die Geburt des Neuen,

das Bestehen des Bewährten,

das Vergehen des Alten,

das Anregende des Kreativen,

das Beruhigende des Glaubens.

 

Weltbewegend ist

der liebevolle Umgang

mit allen Dingen,

mit allem Lebenden,

mit allen fühlenden Seelen,

und mit uns selbst.

 

Weltbewegend ist auch unsere Angst,

die unser falsches Verhalten bewirkt,

die uns einengt und isoliert,

die uns misstrauisch und feindselig

werden lässt,

die uns verbittert, aggressiv

und krank macht.

 

Weltbewegend ist alleine Gott,

der uns die Gabe gegeben hat,

Gutes zu bewirken,

unsere Angst zu überwinden,

unser Tun zu überdenken,

in uns zu gehen,

und uns zu verändern.

 

Mit Gott kann ich die Welt verändert,

ohne ihn noch nicht einmal mich.

 

 

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