Was adelt uns?
Ein leiser Ruf,
eine Aufgabe,
nicht gewählt,
doch angenommen.
Sie kommt wie Wind
durch offene Fenster,
nicht laut, aber dringlich.
Uns adelt,
dass wir nicht fliehen.
Dass wir fragen: Wie?
Nicht nur Was?
Und, dass
wir nicht allein gehen.
Denn edel ist nicht,
wer glänzt,
sondern wer trägt.
Nicht, wer siegt,
sondern wer dient.
Wir werden adlig
in der Art,
wie wir einander ansehen,
wie wir zuhören,
wie wir die Last teilen
und Wege gemeinsam finden.
Jesus „adelt“ uns,
indem er uns Gnade schenkt.
Angenommen und geliebt
bekommen einen Platz n seiner Seite,
in Gottes Familie.
Mit wem wir gehen,
prägt, wie wir gehen.
Und wie wir gehen, prägt,
wer wir sind und werden.
