Verlasse dich auf die Güte Gottes!

 

Hallo Du, lasse dich

von Gott angenehm überraschen.

Gehe davon aus,

dass auf die Güte Gottes Verlass ist.

Baue auf seine Liebe,

die nur das Beste für dich möchte.

Gebe ihm die Chance,

sich dir zu beweisen.

Bitte ihn in Schwierigkeiten um Hilfe.

Traue ihm zu, dass er dich

hört und das Richtige tut.

Und dann sei aufmerksam

bei dem, was geschieht.

 

Mache die überwältigende

Gotteserfahrung, dass er dich erhört!

Mache sie immer wieder,

in unterschiedlichsten Situationen,

solange, bis du fest davon überzeugt bist,

dass er ist, dass er da ist,

dass er mit dir ist,

dich immer begleitet,

ja sogar in dir wohnt,

dass er nicht nur andere liebt,

sondern auch dich, ja, sogar dich,

auch, wenn du dich für nicht würdig hältst.

 

Bitte Gott um das, was gerade

für dein Leben am Wichtigsten ist, z.B.

um Hilfe aus Not und Leid,

um Kraft und Beistand in Schwierigkeiten,

um Orientierung und Führung

in unüberschaubaren Situationen,

um Bewahrung in Gefahren,

um Klärung von Gedanken und Gefühlen,

um Verstehen von noch Unverstandenem,

um Weisheit bei Entscheidungen,

um Leitung und Fügung in allen

Herzensangelegenheiten.

 

Immer wieder wirst du überwältigt sein,

dass der große Weltenlenker,

dass der bisher scheinbar ferne,

unsichtbare und allmächtige Gott

dir nahe ist und sich um dich kümmert,

dass du ihm nicht gleichgültig bist,

sondern dass er dich liebt,

dass er sich dir zeigt und dir weiterhilft.

 

Über diesen Gott willst du bestimmt

mehr wissen, z.B.:

Wer er ist.

Wie er ist.

Weshalb er tut, was er tut.

Wieso und wofür er sich auch dir zeigt.

 

Wer ist Gott?

Sein Name ist nicht nur ‚Gott‘,

der mit Autorität und Macht, der einzig

wahre und über alles erhabene Gott.

Er ist auch der ‚Herr‘ über alles;

der ‚Höchste und Ehrwürdigste Gott‘;

der, der alles ‚sieht‘ und überblickt;

der ‚allmächtige Gott‘; der unsere

Bedürfnisse ‚versorgende Gott‘;

der ‚vorangehende und helfende Gott‘;

der Angst nehmende ‚Herr des Friedens‘;

der ‚heilige und vollkommene Gott‘;

unser ‚Retter und Beschützer‘;

der immer seiende ‚ewige Gott‘.

Er ist der Herr unserer ‚Gerechtigkeit‘,

uns ein Maßstab für richtiges Handeln

und Verhalten.

 

Sein Name ist: ‚Ich bin‘, 

‚Ich bin immer da‘, 

‚Ich bin der HERR, dein Gott!‘.

Er ist zugleich unser Vater im Himmel,

unser Schöpfer und Bündnispartner,

Befreier und Bewahrer, Richter und Erlöser.

Er ist pure, selbstlose Liebe und sein

Wirken geschieht immer aus aufrichtiger,

fürsorgender Liebe.

 

Wie ist Gott?

Gott ist u.A. allmächtig, allgegenwärtig,

aufmerksam überblickend, zeitlos, liebevoll,

gnädig, selbstlos, Wunder wirkend,

empfindsam, mitfühlend, rücksichtsvoll,

in sich ruhend, souverän, gerecht, kreativ,

ordnend, geduldig, verständig, beherrscht,

ausgleichend, vergebend,verbindend,

entgegen kommend, nicht nachtragend,

echt, ehrlich und aufrichtig, mitfühlend,

behutsam,  anteilnehmend, aufbauend,

heilend, ermutigend, tröstend, erkennend,

durchschauend, wahrheitsliebend,

 vorausschauend, konsequent und ewig.

Er (er)trägt uns immer,

glaubt uns in jeder Lage,

hofft das Gute für uns

und hält allem stand.

Seine Liebe ist voller Freude,

friedlich, geduldig, freundlich,

gütig, treu, rücksichtsvoll,

unaufdringlich und besonnen.

 

Weshalb tut er, was er tut?

U.A.: Weil er der mächtige weise Schöpfer,

Erzeuger, Entwickler und Erhalter

von allem ist.

Seine Motivation ist,

reine Liebe und Fürsorge

für seine Schöpfung und Geschöpfe.

Er möchte, dass alles mit ihm

verbunden ist und bleibt

und aus seiner Kraft lebt,

weil sich ohne ihn wieder

Unordnung und Chaos ausbreitet

und seine Schöpfung gefährdet ist.

Er möchte uns immer ein

liebender und vertrauenswürdiger

und umsorgender Vater sein.

 

Wieso und wofür zeigt sich Gott?

U.A.:

Damit wir ihn, sein Wesen,

und darin unser Wesen erkennen.

Damit wir ihm vertrauen und

seinen ordnenden Geboten gehorchen.

Damit wir erkennen, dass wir

ihn brauchen und ohne ihn scheitern.

Damit wir ihn als liebenden, fürsorgenden,

gnädigen und helfenden Vater annehmen.

Damit wir an ihn und seine Güte glauben

und uns hoffend an ihn wenden.

Damit wir Zuversicht gewinnen,

dass er uns aus unguten Bindungen

und Abhängigkeiten herausholt,

dass er uns bewahrt, beschützt, heilt,

führt und segnet.

Wofür?

Damit wir zum Segen für andere werden,

seine Liebe weitergeben,

für Frieden untereinander sorgen

und Gemeinschaft gelingen lassen.

 

Von wem, wo und wie können wir

mehr von diesem Gott erfahren?

U.A.: Von den Eltern, Großeltern,

Onkeln, Tanten und Paten.

Von Christen,

von Jesusnachfolgern und Gottkennern.

In Kirchengemeinden, Gottesdiensten,

Bibelseminaren, Bibel- oder Hauskreisen.

Durch Bibellesen oder durch Predigten

in Büchern oder im Internet.

Dadurch, dass wir Gott immer wieder

suchen und zu ihm finden.

Dadurch, dass wir auf ihn eingehen,

ihm gehorchen, Glauben wagen.

Dadurch, dass wir mit ihm vertrauensvoll

und treu durchs Leben gehen.

Dadurch, dass wir ihn immer wieder bitten,

mit seiner Hilfe rechnen und sie bekommen.

Dadurch, dass wir ihm ständig nahe sind

und uns mit ihm verbunden wissen.

 

Wie können wir diesem Gott

unsere Liebe und Zuneigung zeigen?

Indem wir

ihm vertrauen,

die Verbindung zu ihm aufrechthalten

und ihn in unser Leben einbeziehen,

immer wieder mit ihm sprechen:

Ihn fragen, bitten,

ihm danken und lobsingen,

die Bibel lesen und um

Verständnis des Gelesenen bemühen,

von ihm und seinem biblischen Wort lernen,

in Allem seine Nähe und Hilfe suchen,

ihm, seinen Geboten,

Grundwerten und Regeln gehorchen,

ihn immer wieder in unser Leben einladen,

ihn immer wieder um Rat,

Hilfe und Beistand für andere bitten,

anderen von seiner Güte

und seinen Wundern erzählen,

Jesus nachfolgen und uns ihn,

zum Vorbild nehmen,

in und aus seinem Geist leben

und ihn für sein Geben

und sein liebendes Wirken achten,

ehren und anbeten.

 

Darum:

Wer sich auf die Güte Gottes verlässt,

ist und wird nicht verlassen!

Verlasse dich mutig auf die Güte Gottes.

Bitte, so wird dir gegeben.

Er wendet alles zum Guten.

Immer und immer wieder.

 

Amen.

 

 

Ich aber gleiche einem Ölbaum,

der beim Haus Gottes grünt und blüht,

immer und ewig vertraue ich auf

Gottes Güte. Ich werde dir, ´Herr`,

ewig danken für das, was du getan hast.

Voll Zuversicht hoffe ich auf dich, ja,

dein Name steht für einen gütigen Gott –

das bezeuge ich vor allen, die dir treu sind.

(Ps 52,10-11, NGÜ)

 

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