Veränderung durch gehorchen
Hallo Du,
Glauben kommt vom Hören.
Doch Hören allein ist noch nicht Glauben.
Hören aber im Sinne von ‚darauf hören‘,
also das Gehörte auch es befolgen,
das führt zum Glauben,
denn dann setze ich es auch aktiv
in die Tat um und erlebe, was es bewirkt.
Ich erkenne hautnah, wie andere darauf
reagieren und was es mit mir macht.
Ich erkenne die Vorzüge
und verstärke meine Interesse daran.
Ich erkenne die Nachteile
und unterlasse das Unangenehme.
Wenn ich das, was ich höre auch
überdenke, erprobe und annehme,
dann fällt es auf fruchtbaren Boden,
dann wird es mich verändern.
Dieser fruchtbare Boden,
„das sind Menschen, die das Wort
bereitwillig und aufrichtig annehmen.
Es kann in ihnen wachsen
und reiche Frucht bringen.“ (Lk 8,15)
„Am Anfang war das ewige
Wort Gottes: Christus.“ (Joh 1,1)
„Wie aber sollen die Menschen zu Gott
beten, wenn sie nicht an ihn glauben?
Wie sollen sie zum Glauben an ihn
kommen, wenn sie nie von ihm gehört
haben? Und wie können sie von ihm
hören, wenn ihnen niemand Gottes Wort
sagt?“ (Röm 10,14)
„Schon die Propheten haben davon
gesprochen, und auf Befehl des ewigen
Gottes sollen nun Menschen aus allen
Völkern das Evangelium hören, daran
glauben und ihm gehorsam sein.“
(Röm 16,26)
Also: Höre zu, aber wache darüber,
worüber du nachdenkst und erst recht
darüber, was du vom Gehörten annimmst!
Lasse nur das zu, was dir guttut.
Was dir langfristig weiterhilft,
was dich zu Gutem befreit,
nicht aber das, was dich belastet,
beschmutzt oder unfrei macht.
Untersage dir negative Gedanken!
Höre nicht auf sie.
Nehme aber positive Impulse auf
und sinne darüber nach.
„Achte auf deine Gedanken, …
denn sie beeinflussen dein
ganzes Leben!“ (Sprüche 4,23)
Du entscheidest selbst darüber, was du
denkst, welche Gedanken du zulässt.
Du musst nicht über alles nachdenken.
Du darfst, ja du musst sogar Belastendes
ausschließen, um gesund zu bleiben
oder um wieder heil zu werden.
‚Nachdenken‘, ist eine wichtige
und folgenschwere Sache.
Es beeinflusst dich!
Du kannst deine Persönlichkeit ändern,
indem du deine Gedanken, dein Denken,
veränderst.
Durch Veränderung des Denkens
werden auch die Ansichten, Vorstellungen,
Erwartungen, Einstellungen sowie die
Werte und Ziele verändert.
Deine heutigen Gedanken sind
deine künftige Handlungsgrundlage.
Weil das so wichtig ist, empfiehlt Paulus:
Schließlich, meine lieben Brüder,
orientiert euch an dem, was wahrhaftig,
gut und gerecht, was anständig,
liebenswert und schön ist. Wo immer ihr
etwas Gutes entdeckt, das Lob verdient,
darüber denkt nach. (Phil 4,8)
Nachdenken bedeutet Nachsinnen,
sich intensiv mit dem beschäftigen,
was man gesehen, gehört oder erlebt hat.
Es bedeutet, eine Sache interessiert
und konzentriert anzugehen
und zuzulassen, dass das, was wir
betrachten, worüber wir nachsinnen,
uns auch beeinflussen darf und soll.
Bedenke die Liebe Gottes für dich.
Bedenke den Opfertod Jesu für dich.
Bedenke die dir von Gott immer wieder
erwiesene Gnade und Vergebung.
Sei offen für Gottes Gnade und Liebe.
Schon wenig von dieser Liebe
kann dein Leben umkrempeln.
Sei offen für die Achtung,
die er dir entgegenbringt
und für die Würde,
die er dir verleihen möchte.
Du möchtest dich zum Guten verändern?
Gut so!
Du veränderst dich aber nicht dadurch,
weil irgendjemand etwas für dich tut,
oder weil dir irgendjemand etwas sagt,
oder weil du irgendetwas liest!
Du veränderst dich nur deswegen,
weil du die Veränderung willst!
Du veränderst dich,
wenn du dich verändern möchtest,
wenn du es zulässt,
wenn du Veränderung begrüßt,
wenn du sie nicht fürchtest,
wenn du dir Gutes zum Vorbild nimmst,
wenn du Jesus und das was er sagt
in deinem Herzen aufnimmst und ihn
und seine Gedanken und Worte in dir
wohnen und wirken lässt.
Schaue das an, was dich verändern soll.
Schaue auf Jesus. Schaue ihm zu.
Beschäftige dich intensiv mit ihm.
Prüfe deine Einstellung zu ihm.
Finde seine Bedeutung für dich.
Erprobe das, was er lehrt.
Erspüre die Wirkung auf dich.
Das verändert dich!
Die Erfahrungen, die du in diesem
Veränderungsprozess sammelst,
werden deinen Glauben vertiefen.
Sie werden deinen Glauben an ihn,
an Jesus festigen.
Sie werden deinen Glauben an
die Gnade und Güte Gottes festigen.
Sie werden deinen Glauben an die
Zusagen Gottes für dich und für den Sinn
deines Lebens festigen.
Dieses Vertrauen, dieser Glaube
löst von egoistischem Wollen und befreit
zu selbstlosem Lieben und Tun.
Dieser Glaube ermöglicht Gott,
an dir und durch dich zu wirken.
Dieser Glaube ermöglicht dir,
Berge zu versetzen.
Jesus sagte: ‚Wenn ihr wirklich glaubt
und nicht zweifelt, könnt ihr nicht nur
dies tun, sondern noch größere Wunder.
Ihr könnt sogar zu diesem Berg sagen:
‚Hebe dich von der Stelle und stürze dich
ins Meer!‘ Es wird geschehen. Ihr werdet
alles bekommen, wenn ihr im festen
Glauben darum bittet.’
(Mt 21,21 – 22)
