Sterben und Tod

 

Verzeih mir.

Ich muss gehen.

Werde hier abberufen.

Muss dich zurücklassen.

Kann nicht bei dir bleiben.

Es ist mein Schicksal.

 

Ich liebe dich.

Habe dich sehr geliebt.

Werde dich auch weiterhin lieben.

Möchte, dass du weiterlebst,

dass du

einen neuen Weg ohne mich findest,

deine Lebensaufgabe zu Ende führst,

wieder Gemeinschaft hast,

wieder liebst,

wieder glücklich bist.

 

Wir vergessen uns nicht.

Wir sind uns weiterhin nahe.

In Vertrautheit verbunden.

Denken aneinander.

Sprechen miteinander.

 

Ich baue darauf:

Wir sehen uns wieder.

Der Tod ist nicht das Ende.

Er ist nur ein Übergang.

Unsere Liebe überwindet.

Im Jenseits, bei Gott,

in seinem Reich

sind wir wieder vereint.

 

Bitte, nutze deine verbleibende Zeit.

Lebe, liebe, vertraue und vergebe.

 

 

Als Jesus das hörte, sagte er: »Am Ende

dieser Krankheit steht nicht der Tod,

sondern die Herrlichkeit Gottes. Der

Sohn Gottes soll durch sie in seiner

Herrlichkeit offenbart werden.«

(Joh 11,4; NGÜ)

 

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