Sind die Gedanken frei?

 

Hallo du,

wie frei ist dein Denken und Fühlen?

Denkst du (nur) in dem dir vorgegebenen Rahmen?

Nutzt du jede Gelegenheit, um deinen Denkrahmen zu verlassen und auch Unmögliches und Undenkbares und Unerreichbares zu denken?

Verlässt du immer wieder deine begrenzte Realität und träumst, hoffst oder wünscht du dir ein anderes, neues, besseres, interessanteres, abwechslungsreiches oder freudiges Leben?

 

Dieses andere, neue Leben beginnt mit dem Mut, neu und frei zu denken, denn das Denken ist die Vorstufe zum Tun, zum Experimentieren, zum Erproben, zum Neue Wege finden und sie zu gehen, zur eigenen Denkveränderung und Denkerweiterung.

 

Das kreative, spielerische Denken im Kopf ist ein Freiraum für unbegrenztes, gedankliches Erproben.

 

Woraus besteht der eigene Denkrahmen?

Zum Beispiel aus dem, was andere vorgedacht und wir übernommen haben.

Zum Beispiel aus den eigenen Erfahrungen und Einstellungen.

Zum Beispiel aus selbst auferlegten Begrenzungen.

Zum Beispiel aus den Verboten einer strengen Erziehung.

Zum Beispiel aus der subjektiven Meinung anderer.

Zum Beispiel aus unvollständigen Informationen.

Zum Beispiel aus Missverständnissen.

Zum Beispiel aus den Auflagen von Vorgesetzten oder Arbeitgebern.

Zum Beispiel aus staatlichen Gesetzen und Regelungen.

Zum Beispiel aus ethischen oder moralischen Zwängen.

Zum Beispiel aus angedrohten oder verhängten einschränkenden Strafen.

Zum Beispiel aus Gleichgültigkeit, Bequemlichkeit. Interessenlosigkeit oder Antriebslosigkeit.

Auch daraus, dass wir auf das Agieren von anderen reagieren und uns intensiv mit deren Problemen beschäftigen.

 

Befreit oder Begrenzt?

Wo deine Gedanken, also dein Gehirn und Verstand, deinen bisherigen Rahmen sprengen, da beginnt für dich Freiheit, die Freiheit deines Geistes, die Freiheit deiner Entfaltung, die Freiheit von bisher ungenutzten oder unterdrückten Ideen, Fähigkeiten und Möglichkeiten. Dieser Geist lässt dich über dein bisheriges Sinnen, Denken und Tun hinauswachsen.

 

Beispielsweise glauben viele Menschen, Religion sei Humbug und eine Begrenzung der eigenen Freiheiten durch Erlaubnisse und Verbote. Sie glauben auch, dass es nichts geben kann, was sie nicht hören, sehen, anfassen oder riechen können. Für sie ist ein unsichtbarer Gott nur eine Fantasievorstellung oder eine Krücke für einen kranken. Verworrenen und verschrobenen Geist.

 

Für mich ist Glaube ein weites Feld für eine persönliche Weitung, Erweiterung und Befreiung von irrationalen Grenzen, das ich kennenlernen, erkunden und erforschen möchte. Als Physiker schließe ich nicht aus, dass noch Unsichtbares erkennbar wird. Jede neue Erfindung ist ein gutes Beispiel dafür. Weil etwas noch unbekannt ist, bedeutet das nicht, dass es das nicht gibt. Nur wer sucht, der findet heraus.

 

Was machen Forscher und Erfinder?

Sie suchen und finden bisher Unbekanntes und Verborgenes.

Sie öffnen neue Denkräume und Denkwege.

Sie erkunden neue Möglichkeiten.

Sie sorgen für Fortschritt und für neue, tiefergehende Erkenntnis.

Sie öffnen damit eine Schatztruhe voller ungeahnter Gedanken.

Sie sorgen für einen Strom von immensem Ideenreichtum.

 

Was Glaube vermag

Für mich ist Gott und die Bibel

– ein ermutigender Quell von ergänzenden Sichtweisen und erkenntnisreichen Entdeckungen,

– eine Möglichkeit, sich selbst und andere besser kennen- und schätzen zu lernen,

– eine Befreiung von einschränkenden Ängsten und schlechten Bindungen,

– eine Schatztruhe für bisher unbekanntes Gedankengut.

 

Gott und seine Anregungen, klären mein unklares Bewusstsein.

Der Glaube an ihn gibt mir Mut, Schutz und Sicherheit.

Er sorgt weitsichtig für meine grundlegenden Bedürfnisse.

Er unterstützt und lenkt mein Denken, Verhalten und Tun.

Sein Wort gibt mir Heimat und Ruhe.

Aus ihm gewinne ich Hoffnung, Gewissheit und Kraft.

Seine uneigennützige Liebe steckt mich an und ermöglicht mir, nach Niederlagen weiterzugehen oder etwas neu anzufangen.

 

Indem wir Jesus Christus anschauen, erkunden und uns auf ihn einlassen, wird unser Wesen nach und nach so umgestaltet, dass wir ihm im Denken, Empfinden, Verhalten und Tun immer ähnlicher werden und immer mehr Anteil an seinen unbegrenzten Möglichkeiten bekommen.

Diese Umgestaltung, Erweiterung, Erneuerung, ist das Werk seines überragenden und durchdringenden Geistes und unseres vertrauensvollen Glaubens an ihn und uns.

 

So, wie wir durch bewusstes Atmen immer wieder zur Ruhe und zu innerem Frieden finden, so finden wir durch Glauben und Gottvertrauen immer wieder neue Wege und Möglichkeiten, die uns, unsere Erkenntnis, unsere Persönlichkeit und unseren Charakter erweitern, auch unsere Werte und Einstellungen ausreifen lassen.

 

 

Dieser Herr aber ist der Geist, von dem wir gesprochen haben. Und wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit. Ja, wir alle sehen mit unverhülltem Gesicht die Herrlichkeit des Herrn. Wir sehen sie wie in einem Spiegel, und indem wir das Ebenbild des Herrn anschauen, wird unser ganzes Wesen so umgestaltet, dass wir ihm immer ähnlicher werden und immer mehr Anteil  an seiner Herrlichkeit bekommen. Diese Umgestaltung ist das Werk des Herrn; sie ist das Werk seines Geistes.  (2. Kor 3, 17-18; NGÜ)

 

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