Relative Zeit

 

Auf dem Bahnhof,

wenn ich auf einen

lange verspäteten Zug warte,

vergeht die Zeit nur langsam.

Ich bin ungeduldig

und das Warten wird zur Qual.

 

Im Leben ist das genauso,

immer, wenn ich ungeduldig bin,

immer, wenn ich auf dies oder das warte.

 

Wenn ich aber lebe und erlebe,

beschäftigt bin und bewirke,

dann vergeht die Zeit wie im Flug,

dann vergeht sie schneller als mir lieb ist,

dann habe ich oft zu wenig Zeit,

mich um das Wichtige im Leben zu kümmern,

nämlich, um meine Gesundheit,

um meine Familie und Freunde

und um mein Glaubensleben.

 

 

Meine Zeit – steht in Gottes Händen.

Er wird Ungeduld – in Freude wenden.

Er wird Warten und Handeln segnen

und uns – in allem Erleben – begegnen.

 

Darauf baue und hoffe ich,

das hält mich jung, lebendig und frisch.

 

 

 

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