Reden – wovon das Herz voll ist

 

Hallo Du,

ich bin das, was Du sagst.

Dein Mund spricht das aus,

wovon Dein Herz voll ist.

 

Bist Du mit Dir und der Welt zufrieden?

Werden Deine Worte redlich,

ausgewogen und positiv sein?

Sie können fördern, bestärken und heilen

und ein Quell von Wohltat und Güte sein,

auch Deine Warmherzigkeit und Liebe

ausdrücken und transportieren.

 

Wenn es Dir gelingt, nur das zu sagen,

was anderen hilft und nicht schadet,

dann bist Du vollkommen,

dann beherrschst Du Deine Zunge

und Du wirst auch Deinen Körper

im Griff haben. Wut, Zorn und Hass

werden Dir fremd sein.

 

Bist Du aber unzufrieden,

wird Dein Reden leicht zum Gerede,

zum Schimpfen über Gott und die Welt,

zum Beschweren, Maulen, Lästern,

zum Fluchen und Verfluchen,

zur Geschwätzigkeit.

Deine Worte sind dann voller

Ungerechtigkeit und Bosheit,

die Dich und Dein Leben vergiften.

 

Sie infizieren andere und ziehen sie

ebenfalls in den Strudel der Negativität.

Bedenke aber bitte, dass dies alles

aus Dir selbst kommt.

Kein anderer trägt dafür

die Verantwortung oder Schuld.

Es liegt ganz alleine bei Dir,

wie Du auf Menschen reagierst

und Situationen nutzt,

ob Du alles auf Dich beziehst

und Dich gegen die Umstände wehrst.

Mit deinem Gerede und Gezetere

verbrauchst Du viel Energie,

die Dir fehlt, um wieder ins Reine

zu kommen und die Schatten auf

Deiner Seele zu vertreiben.

 

Rede nie über jemanden,

schon gar nicht,

wenn er nicht dabei ist,

denn damit stellst Du Dich über ihn,

kritisierst ihn und machst ihn schlecht.

Rede lieber von jemandem Gutes,

auch wenn er dabei ist,

das ehrt ihn und Dich selbst.

Rede immer mit den anderen,

von ihnen kannst Du lernen.

Sie sagen Dir, was Du nicht

oder so noch nicht siehst

oder was Du nicht sehen willst.

Sie halten Dir einen Spiegel vor.

 

Lasse Dich aber nicht

von dem Sprichwort verführen,

das Dir sagt: „Reden ist Silber,

Schweigen ist Gold.“

Es könnte auch dazu führen,

dass Du Deinen Ärger

in Dich hineinfrisst.

Rede lieber darüber

mit den Betroffenen,

in angemessenem Ton.

Daraus kannst Du lernen.

Erkunde dabei seine

und Deine Gefühle

und prüfe sie auf Redlichkeit.

 

Der Weg zum reinen Herzen,

zum reinen, liebevollen Geist

führt nur über die Selbsterkenntnis,

die Erkenntnis der eigenen

falschen Einstellungen oder Erwartungen,

die Erkenntnis des eigenen

egoistischen Denkens und Wollens,

die Erkenntnis der eigenen

Unvollständigkeit und Schwäche,

die Erkenntnis, dass auch andere

nicht perfekt sind

und die Erkenntnis,

dass jedes Leben in Gottes Hand liegt.

 

 

 

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