Mutlosigkeit
Hallo Du,
ich bin sehr traurig,
dass Dir der Mut fehlt.
Wozu hat Gott Dir
Beine und Füße gegeben?
Damit Du Dich bewegen kannst.
Wozu hat er Dir Arme
und Hände gegeben?
Damit Du fühlen, umarmen
und zupacken kannst.
Wozu hat er Dir Deinen Kopf gegeben?
Damit Du sehen, hören. riechen,
schmecken und denken kannst.
Gott möchte, dass Du all das benutzt
und Dich damit ins Leben einbringst.
Dabei musst Du
noch nicht einmal etwas können.
Du musst nur etwas tun.
Am Anfang vorsichtig
und in kleinen Schritten.
Schiele dabei nicht auf Erfolg,
Anerkennung oder Aufmerksamkeit,
das wird von alleine kommen,
sondern gehe einfach Deinen Weg.
Der erfolgreichste Weg ist oft nicht
der Leichteste oder der scheinbar Beste,
den Du mutig gehen kannst,
sondern der,
den du ungeschickt und hilflos gehst,
auf dem du trotz Schwäche versuchst,
dich einzubringen und dein
Ziel zu erreichen.
Dein Ziel mag noch so schwer sein,
Du erreichst es nur Schritt für Schritt.
Rechne nicht damit,
dass es zu Dir kommt.
Warum sollte es?
Es kennt Dich doch gar nicht.
Glaube auch nicht,
dass Du feige bist.
Du hast nur vergessen,
dass aller Anfang schwer ist.
Du könntest heute nicht gehen,
laufen, springen oder tanzen,
wenn Du als kleines Kind nicht
immer wieder aufgestanden wärst
und aufs Neue versucht hättest, zu laufen.
Du könntest nicht lesen oder schreiben,
wenn Du es nicht immer wieder versucht
und getan hättest.
Du wächst im Üben und Tun.
Du wächst über dich
hinaus durch Mut, durchWagen.
Also, habe Vertrauen
zu Dir und Deinem Wesen,
zu dem, was Gott Dir
fürs Leben mitgegeben hat
und vertraue auf den liebenden Gott,
der immer bei Dir ist,
der Dich führt und beschützt.
Du kannst gar nichts falsch machen,
weil Du aus Fehlern lernst,
außer, Du machst gar nichts.
