Lernen durch riskieren

 

Hallo Du,

die meisten Menschen lernen

nach der Methode ‚Versuch und Irrtum’.

Sie machen etwas nach

oder sie probieren etwas aus,

und erprobenen damit

ihre Fähigkeiten und ihre Kenntnisse.

Sie schauen, was dabei herauskommt,

d.h. sie prüfen sich und das Ergebnis.

 

Wenn dabei ihre Neugier

oder ihr Ehrgeiz geweckt wurde,

wagen sie einen nächsten,

verbesserten Versuch,

solange, bis sie eines Tages

zur Meisterschaft gelangen.

Wie heißt es so schön:

Übung macht den Meister;

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt;

oder, ohne Fleiß kein Preis,

also ohne Risiko

kein Lernen und kein Erfolg,

ohne lernen keine Weiterentwicklung

und keine Erfahrung.

 

Im ‚Neugierig sein’ und ‚Wagen’,

wage ich mich aus mir heraus,

im ‚Wagemutig sein’ und im

‚Versuchen’ liegt der Fortschritt,

der Keim für Neues,

für Veränderung und für Reifung.

 

Risiko ist die Bugwelle des Erfolgs.

Ein Leben ohne Risiko gibt es nicht.

Ohne Veränderung und Bewegung

sind wir lebendige Tote;

das Leben wäre eintönig,

langweilig und leer,

nicht lebenswert.

 

Wir brauchen die Abwechselung;

unser Lebensziel ist inneres Wachstum,

Vervollkommnung und persönliche Erfahrung,

immer wieder neu, in vielfältigen Variationen.

 

Wer etwas riskiert, weiß nicht, wie es enden wird.

Er verlässt den sicheren Boden des Wissens

und lässt sich vom Ergebnis überraschen.

Er vertaut auf seine Fähigkeiten

und auf eine gute Fügung.

Wer sich auf einen unbekannten Weg begibt,

wird vieles erleben,

angenehmes und unangenehmes,

aber hinterher ist er immer klüger und weiser.

 

Natürlich und selbstverständlich

wird es auch ‚Niederlagen’ geben,

aber gerade sie sind Ursache

und Ansporn zum Weitermachen.

Wer sich durch Rückschläge

und Niederlagen aufhalten lässt,

wird immer ein Verlierer sein,

er bleibt unterentwickelt zurück, 

und verliert letztlich seine Lebendigkeit.

 

Mit Beharrlichkeit kann man vieles lernen,

besonders das Aufstehen und Weitergehen;

aber auch,

dass durch ständiges riskieren der Mut wächst.

 

„Es wäre doch gelacht,

wenn ich das nicht auch könnte.“

 

 

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