Launische Laune
Hallo Du,
bist Du ein launischer Mensch
oder kennst Du jemanden, der es ist?
Laune ist
sich gehen lassen,
sich ungezügelt ausleben,
sich unbeherrscht abreagieren.
Sie ist ein unmittelbares zeigen
von Gemütsschwankungen und Emotionen
von seelischer Unausgeglichenheit.
Sie kennzeichnet einen labilen,
eigenwilligen und sprunghaften Geist.
Launenhaftigkeit,
rasch wechselnde
Einstellungen und Meinungen,
lösen Vorsicht und Rückzug aus.
Diesen Menschen geht es
in erster Linie um sich selbst.
Sie stellen sich gerne
in den Mittelpunkt
und leben ihre Launen
auf Kosten anderer aus.
Sie machen sich wichtig
und fühlen sich wichtig.
Sie wollen um jeden Preis auffallen.
Oft sind sie egozentrisch
und/oder narzisstisch.
Ihre schwankenden Stimmungen
sind nur schwer auszuhalten.
Ihr eigentümliches Verhalten
irritiert, verletzt und stößt uns ab.
Wir sind erstaunt über soviel
Dreistigkeit, Labilität und Haltlosigkeit,
Unverschämtheit und Überheblichkeit,
Unberechenbarkeit und Zügellosigkeit,
Maßlosigkeit und Unverfrorenheit,
über diese Kaltschnäuzigkeit.
Aber meist ist das nur
versteckte und überspielte Schwäche,
Leiden unter nicht akzeptierter Menschlichkeit,
Verdrängen von Unvollkommenheit,
Ausleben von Geltungssucht und Eitelkeit,
die den Menschen beherrschen
und ihn leiden lassen .
Launische Menschen haben keine Wurzeln,
sie nutzen jede Gelegenheit zur Präsentation,
sie treiben durch Raum und Zeit,
hin und her getrieben von inneren Trieben.
Sie blähen sich auf
und fallen wieder in sich zusammen,
Launen überschwemmen und ertränken.
Wir fühlen uns von diesen Menschen
angegriffen und missbraucht,
vereinnahmt, ausgenutzt und beleidigt.
Wir müssen launische Launen
nicht akzeptieren,
wir dürfen gegen sie angehen,
wir können uns ihnen entziehen,
zum Wohle von allen.
Launen,
kann man nicht ernst nehmen.
Sie sind wie der Wind,
sie kommen und gehen,
sie sind unberechenbar,
mal stürmig wild,
mal lau wehend,
mal ruppig zerrend,
mal sanft bedrückend,
mal kühl und ernüchternd,
mal heiß und aufregend,
aber nie von Dauer.
