Krankheit akzeptieren?

 

Hallo Du,

was ist Krankheit?

Krankheit ist ein quälendes Übel,

eine nagende Last,

eine schleichende Vergiftung,

ein zunehmendes Etwas,

das sich in Dir wohl fühlt.

 

Wenn Du nicht dagegen angehst,

wenn Du sie als gegeben akzeptierst,

wirst Du sie nie wieder los.

 

Immer, wenn du an sie denkst,

ihr empfindsam nachspürst,

ihre Symptome bemerkst,

sie körperlich zuordnest,

mit ihr gedanklich redest

oder anderen von ihr erzählst,

dann hofierst Du sie,

dann machst Du sie wichtig,

dann lädst Du sie ein,

bei Dir zu bleiben

und sich in Dir heimisch zu fühlen.

 

Du gibst ihr eine gemütliche,

behagliche Wohnung.

Du lässt sie an Deinem Leben teilhaben

und sie steht in Deinen Mittelpunkt.

Sie erlebt sehr viel mit Dir und Deinen Ängsten.

Sie spielt mit Dir und Du spielst mit.

 

Warum also sollte sie weichen,

verschwinden, aus Dir ausziehen?

Sie fühlt sich doch wohl bei Dir.

Sie hat in Dir ein dankbares Opfer gefunden.

Warum also sollte sie

ihrer gehassten Schwester,

der allseits geliebten Gesundheit,

Platz machen?

 

Und je mehr Du Dich mit ihr arrangierst,

desto stärker wächst sie mit Dir zusammen.

Sie wird zu einem bestimmenden Teil von Dir.

Sie bestimmt Dich und schwächt Dich,

sie untergräbt Dein Selbstvertrauen,

sie drängt Dich zur ständigen Vorsicht,

sie redet Dir nach und nach ein,

Du seiest nicht mehr vollkommen,

Du seiest schwach und gebrechlich,

sie macht Dich mutlos und ängstlich,

sie hat Dich besetzt und besitzt Dich,

Du bist von ihr besessen.

Sie macht Dich von ihr abhängig

und hält Dich gefangen.

Sie knechtet und schikaniert Dich

und ist Dir eine ständige Bedrohung.

Weil sie jederzeit schlimmer,

vielleicht sogar

lebensgefährlich werden könnte,

ist sie Dein verunsicherndes

Damoklesschwert.

Die Krankheit bestimmt Dein Leben,

Dein Denken und Dein Handeln.

 

Du hilfst niemandem,

wenn Du „Deine“ Krankheit tapfer erträgst,

wenn Du für „Deine“ Krankheit leidest,

wenn Du Dich für „Deine“ Krankheit aufopferst.

 

Es ist nicht Deine Krankheit!

Sie wurde Dir nicht von Gott gegeben.

 

Sie hat sich bei Dir eingeschlichen

wie ein Dieb, der etwas stiehlt.

Sie hat Dir bereits viel gestohlen

und Du hast dabei zugesehen.

Wie viel willst Du ihr noch

von Dir überlassen?

Sie kennt keine Grenzen; sie will alles;

sie will Dich ganz;

sie will Dich ruinieren und vernichten.

 

Dabei ist es so einfach, sie loszuwerden:

Schenke ihr keine erhöhte Aufmerksamkeit,

denke nicht an sie, rede nicht über sie,

gebe ihrem Schmerz nicht nach,

habe kein Selbstmitleid,

stelle Dich über sie.

Lasse dir vom Arzt helfen,

sie zu beseitigen.

Bete gegen Sie,

verbanne sie aus Deinem Leben,

befehle ihr im Namen Jesu,

Deinen Körper zu verlassen

und übergebe sie Jesus Christus ans Kreuz,

damit sie durch sein Opfer abstirbt.

Durch seine Wunden sind wir geheilt.

 

Wenn Du geheilt wirst,

verspürst Du ein Gefühl der Freiheit.

Befreiende Tränen

werden sich lösen und Dich erlösen.

Die Tränen des Leidens werden

durch Tränen der Freude abgelöst.

Sie sind das sichere Zeichen

der Berührtheit von Gott.

Sie sind der lebendige Beweis

für Deine Heilung.

Sie sind das Zeichen,

für Deine beginnende Genesung.

Dankbarkeit und Liebe erfüllen Dich

und strömen aus Dir heraus.

Zweifle nicht an Deiner Heilung,

auch wenn die Symptome

Dir etwas anderes vortäuschen.

 

Wenn Gott heilt,

dann heilt er richtig;

er heilt von Grund auf,

zunächst die Ursachen,

danach die Auswirkungen.

 

Lasse Dich nicht verunsichern,

sondern vertraue auf seine Güte und Macht.

Er braucht Dich gesund!

Nur so bist Du ihm eine wirkliche Hilfe.

Er hat auch Dir versprochen,

dass er Dein Arzt und Heiler ist. 

 

Wenn es Dir nicht gut geht,

hat niemand etwas von Dir.

Deine erste Aufgabe ist es also,

dafür zu sorgen,

dass es Dir gut geht,

dass Du gesund bist bzw. wirst.

Tue selbst alles Notwendige dafür.

Was der Arzt nicht vermag,

das vermag Gott.

 

Bete und BItte.

Lasse Dich von Gott heilen,

vielleicht durch einen gläubigen Menschen,

der die Gabe dazu erhalten hat.

 

Wenn Du jemandem helfen willst,

dann helfe nicht der Krankheit,

sondern besser Deiner Familie,

Deinen Freunden und Gott.

Helfe ihnen

gesund, munter und froher Dinge

zu werden und zu bleiben,

anhaltend gesund

und voll ansteckender Freude.

 

Du musst nicht krank sein,

also bleibe es auch nicht!

 

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