Kein Anfang ohne ein Ja!

 

Ja, Herr! …Ich glaube! (Joh 9,38)

 

Hallo Du,

hast du dir schon einmal

Gedanken darüber gemacht,

wie etwas anfängt?

 

Im Leben begegnen uns

viele Dinge oder Personen,

doch oft entsteht keine Verbindung zu ihnen,

weil sie uns nicht interessieren,

weil wir ihnen gegenüber gleichgültig sind,

weil wir uns keine Zeit für sie nehmen,

weil wir nicht bewusst „Ja“ zu ihnen sagen.

 

Ein „Nein“ am Anfang verhindert.

Es unterbindet und isoliert.

Ohne Anfang entsteht nichts und wird nichts.

Ohne Anfang kein Weg und kein Ergebnis.

Ohne Anfang kein Leben und kein Weiterleben.

Ohne Anfang bleiben wir unverändert,

ohne Impuls, ohne Wachstum,

ohne Entwicklung, ohne Reife.

Ohne Anfang gäbe es uns nicht

und selbst wenn,

wir wären nicht lebensfähig.

 

Aber wir sind bindungswillige Gruppenwesen,

interessiert an Neuem,

interessiert daran,

unsere Umgebung zu erkunden,

die Menschen um uns kennen zu lernen

und uns in Situationen zurechtzufinden;

interessiert daran, in Sicherheit zu leben,

uns zu bewähren und zu vervollkommnen,

bestätigt und angeregt zu werden.

 

Dafür müssen wir offen sein.

Dafür müssen wir immer wieder

Mut aufbringen und neu „Ja“ sagen.

Dafür müssen wir uns

immer wieder auf etwas einlassen,

neue Bindungen eingehen,

neue Verhältnisse eingehen

und uns dazu verhalten.

 

Wir können aus allem lernen. (Röm 8,28)

Wir dürfen alles sorgfältig prüfen

und nur das Gute behalten. (1.Thess 5,21)

Und wo immer wir etwas Gutes entdecken,

das Lob verdient, sollen wir darüber

nachdenken und es uns aneignen. (Phil 4,8)

 

Am Anfang sagte Gott „Ja“ zum Leben

und er schuf Himmel und Erde und

damit auch uns!

 

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