Ich wollte mein Leben ändern
Hallo Du,
wenn ich meine Bekannten betrachte, dann gibt es
da Menschen, denen ihr Leben gefällt und andere,
denen es nicht gefällt.
Die erste Gruppe sieht verständlicherweise keine
Notwendigkeit, etwas in ihrem Leben zu ändern.
Die zweite Gruppe teilt sich auf:
a) Die Meisten leben mit ihren Schwierigkeiten
irgendwie unglücklich weiter.
b) Nur wenige sind bereit, etwas zu verändern,
sich zu ändern. Das sind die Mutigen oder auch
die Verzweifelten, die ihren Leidensdruck nicht
mehr aushalten und deswegen Besserung
suchen.
Auf Gott bezogen,
lassen sie sich in verschiedene Untergruppen einteilen.
Beispielsweise in:
- Menschen, die Gott nicht kennen,
- Menschen, die ihn kennenlernen wollen,
- Menschen, die ihn nicht kennenlernen wollen,
- Menschen, die ihn kennen und mit ihm zufrieden sind,
- Menschen, die ihn kennen aber mit ihm unzufrieden sind,
- Menschen, die ihn nicht richtig verstehen,
- Menschen, die ihn kennen und ihm gefallen wollen,
indem sie seine Gebote verschärfen.
Die Menschen,
denen wir in der Bibel begegnen
sind auch nicht anders.
Wie steht Jesus zu ihnen?
Er sucht die, die Gott noch nicht kennen
und ihn kennenlernen wollen.
Er sucht die, Veränderung wollen und sich
von alten Lasten befreien lassen wollen.
Er sucht die, die ihm vertrauen
und tun was er sie lehrt.
Er unterrichtet die, die Gott, sein Wesen,
sein Wollen und sein Wort
nicht richtig verstehen.
Die Ablehnenden und die Gleichgültigen
verbauen sich selbst die Chance,
sich weiterzuentwickeln.
Die Supergläubigen machen sich
(und anderen) durch zusätzliche Regeln
das Leben schwer und behindern dadurch
ihre vollständige Befreiung.
Die mit Gott Unzufriedenen glauben vielleicht,
er müsse immer das tun, was ihnen gefällt.
Die Glücklichen sind die Zufriedenen,
die Frieden gefunden haben,
die mutig den schweren Weg gegangen sind.
Sie haben sich und ihr Umfeld durch Glauben
und Vertrauen zum Besseren verändern lassen.
Sie waren bedingungslos lernbereit.
Sie haben auf Jesus gehört und sich von
ihm führen lassen.
Sie haben das wahre, gütige Wesen
Gottes erkannt, haben es in sich gefunden
und erfreuen sich daran.
Große Dankbarkeit durchströmt sie.
Sie genießen ihr neues Leben!
Fazit:
Es gibt Menschen, denen ist nicht zu helfen,
weil sie nicht hören wollen
und es gibt andere, die sich ändern wollen
und damit auch ihr Umfeld verändern.
Das sind die Gewinner.
Aber ihr kommt nicht zur Einsicht und wollt euch
nicht ändern. Damit häuft ihr ständig noch mehr
Schuld auf und bereitet euch selbst das Verderben.
(Röm 2,5; GNB)
Herr, wer deinen Willen tut, den führst du auf
geradem Weg, du machst seinen Lebensweg eben.
Ja, HERR, wir hoffen auf dich, auch wenn
du uns strafst. Wir sehnen uns nach dir –
wie könnten wir dich je vergessen?
Bei Nacht sind meine Gedanken bei dir,
voller Sehnsucht suche ich dich.
Wenn du die Erde richtest, lernen die Menschen,
was Gerechtigkeit bedeutet. Doch wenn du die
Gottlosen begnadigst, begreifen sie nicht, was
Recht ist. Selbst dort, wo man dein Recht achtet,
halten sie am Bösen fest und haben keine Ehrfurcht
vor dir, dem höchsten Gott.
HERR, deine Hand ist drohend erhoben – und sie
merken es nicht einmal. Doch beschämt werden
sie dastehen, wenn sie sehen, wie leidenschaftlich
du dein Volk verteidigst. Dein glühender Zorn wird
sie verzehren!
Aber uns, HERR, wirst du Frieden schaffen, denn
dir verdanken wir alles, was wir erreicht haben.
Zwar haben außer dir, unser Gott, auch andere
Herren über uns geherrscht. Doch wir rühmen nur
dich und deinen Namen.
Sie alle sind tot und werden nicht wieder lebendig;
sie sind Schatten, die nie wieder aufstehen.
Du hast sie bestraft und jede Erinnerung an sie
ausgelöscht.
Unser Volk aber hast du, HERR, sehr groß gemacht.
Du hast unsere Grenzen nach allen Seiten
ausgeweitet und deine herrliche Macht bewiesen.
In äußerster Not suchten wir dich. Als uns deine
Schläge trafen, schütteten wir still unser Herz bei
dir aus.
Wir lagen vor dir am Boden wie eine Schwangere,
die sich in Wehen windet und schreit. Ja, wir
wanden uns in Geburtswehen, doch wir brachten
nichts als Luft zur Welt. (Jes 26, 7-18; HfA)
