Gott ist Liebe


Wir haben erkannt, dass Gott uns liebt, und haben

dieser Liebe unser ganzes Vertrauen geschenkt.

Gott ist Liebe, und wer sich von der Liebe

bestimmen lässt, lebt in Gott, und Gott lebt in ihm.

(1. Joh 4,16)

 

Hallo Du,

Gott, der Schöpfer, hat die Erde aus einem glühenden

Gesteinsklumpen zu einem blauen, wasserreichen

Planeten in unserem Sonnensystem geformt, zu einem

lebendigen, wunderschönen Lebensraum für Pflanzen,

Tieren und Menschen.

Warum?

Er hat den Pflanzen und Tieren ein Überlebens-

bewusstsein gegeben.

Warum?

Er hat den Menschen Übersicht gewährt und die

Fähigkeit zu gedanklicher Abstraktion und Antizipation,

also zur Loslösung vom Ist und zur Voraussicht auf

wie es sein sollte und dazu zum Glauben an das

Übernatürliche, an den Übernatürlichen, an ihn.

Warum?

Weil es ihm so gefällt.

Weil es so gut für alles ist.

Weil er seine Schöpfung und die Geschöpfe

darin liebt und für sie sorgt.

 

Man könnte die Erdentwicklung auch zufällig nennen,

glückliche Zufälle von begünstigenden Ereignissen zur

rechten Zeit in passender Reihenfolge.

Die Wahrscheinlichkeit dafür ist nicht hoch.

 

Trotz scheinbarem Chaos, ist die Natur wohl und

wundervoll geordnet. Sie reguliert sich selbst, wenn

man sie lässt, wenn Menschen sich ihrer besonderen

Verantwortung für sie stellen und es zulassen, wenn

sie ihr nicht ihre eigenen Ordnung aufzwingen, wenn

sie Gott nicht kurzsichtig ins Handwerk pfuschen.

 

Trotz aller natürlichen Widrigkeiten und selbstgemachten

Problemen, haben wir erkannt, dass es Liebe sein muss,

die Gott in seinem Tun bestimmt. Und weil wir zu

begrenzt sind, die großen Zusammenhänge zu erkennen

und zu verstehen, haben wir uns ihm und seiner Liebe

und Fürsorge, in seiner Allwissenheit und Allmacht, in

seiner Weisheit und Güte anvertraut. Seine Liebe wendet

sich uns zu. Geduldig, freundlich und treu führt er uns,

wenn wir es zulassen und annehmen.

 

In seinem Segen erleben wir Freude und Dankbarkeit,

in seinem Geist der Liebe finden wir Gelassenheit,

Zuversicht und Frieden, in der Fülle unserer

Begünstigung, unseres Glücks, gelangen wir zur

Rücksichtnahme auf andere und zur Überwindung

des uns beherrschen wollenden Ego‘s.

Die Ansicht, dass Gott Liebe ist, hat sich in vielen

Jahrhunderten und in vielen menschlichen

Schicksalen bewährt und bestätigt.

 

Wir sind Gruppenwesen, biologisch gesehen ‚Herdentiere‘.

Wir brauchen Schutz und Führung sowie eine Aufgabe

in der Gruppe, die unseren Fähigkeiten entspricht.

Zur Gruppe gehören wir, wenn wir uns einpassen und

darin Verantwortung übernehmen.

 

Menschliche Führung kann klug oder weise sein, aber

niemals fehlerfrei, denn menschliche Schwächen lassen

uns immer wieder irren und auf eigenen Wegen aus

Gottes Ordnung herausgehen, auf Abwege, Umwege,

Holzwege, Fluchtwege, Irrwege oder Leidenswege.

 

Deshalb lassen wir uns besser von Gott selbst, von

seinem Geist und seinem Sohn Jesus Christus leiten,

anleiten, begleiten. Wer seine Weisheit, Gnade und

Barmherzigkeit im Leben erkannt hat, möchte sie

nicht mehr missen.

 

Wer Liebe, also eine liebevolle Einstellung und

liebevolles Verhalten zu allem zu seinem Maßstab

gemacht hat, der lässt sich von der Liebe bestimmen,

der lebt in Gott, der lebt im Vertrauen auf Gott,

der glaubt und gehorcht ihm und Gott lebt in ihm,

verändert ihn, führt und bewahrt ihn, befähigt

und begeistert ihn.

 

Schreibe einen Kommentar