Gott ist da – ganz nah!   (Mt 28,20)

 

Gott ist da.

Er ist uns so nahe,

  wie die Luft, die uns umgibt,

  wie das Licht, in den Augen,

  wie das Blut, in den Adern,

  wie der Atem, in den Lungen,

  wie eine Hand, die hilft,

  wie ein Lachen, das befreit.

 

Wie die Liebe, die uns umhüllt,

  wie eine Decke, die uns wärmt,

  wie ein Mensch, der uns umarmt,

  wie ein Gedanke, die uns leitet,

  wie ein Wort, das uns berührt,

  wie ein Echo, das nachhallt.

 

Wie eine Glocke, die uns ruft,

  wie ein Spiegelbild, das wir sehen,

  wie ein Stein, über den wir stolpern,

  wie ein Sturm, der uns aufrüttelt,

  wie Glut, die reinigt und läutert,

  wie ein Aufatmen, in schwerer Zeit.

 

Wie eine Berührung, die wir mögen,

  wie ein Kuss, der uns aufweckt,

  wie ein Freund, der uns zuhört,

  wie ein Begleiter, dem wir vertrauen,

  wie ein Zuspruch, der uns ermutigt,

  wie Nahrung, die uns kräftigt.

 

Wie ein Vater, der beschützt,

  wie ein Ohr, das sich zuneigt,

  wie eine Mutter, die tröstet,  

  wie ein Bruder, der zu uns steht,

  wie eine Schwester, die uns unterstützt,

  wie ein Hinweis, der ordnet und klärt.

 

Wie eine Kraft, die uns ergreift,

  wie ein Arm, der uns hält,

  wie ein Netz, das uns trägt,

  wie ein Retter, der uns aufnimmt,

  wie ein Säuseln, das aufhorchen lässt,

  wie eine Eingebung, die erkennt.

 

Wie eine Quelle, die den Durst löscht,

  wie ein Segen, der begleitet,

  wie ein Lied, das nachgeht,

  wie ein Geschenk, das erfreut,

  wie erfrischender Regen, der reinigt,

  wie ein Rätsel, das sich selbst löst.

 

Sein Wunsch ist: Unsere Zuversicht.

Ein Gottvertrauen, das besticht.

Lebensfreude, die in uns erklingt

und Leichtigkeit, die uns durchdringt.

 

 

 

„Ich versichere euch:

Ich bin immer bei euch

bis ans Ende der Zeit.“

(Mt 28,20 b; NLB)

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