Gott hilft! (Mt 1,21)
Da war einmal eine fromme Frau, der Gott in vielen
Situationen geholfen und die er aus mancher Not
errettet hatte.
Ihr Leitspruch und Halt war der Vers 2 im 62. Psalm:
Meine Seele ist stille zu Gott, der mir hilft. (L)
Und als diese Frau einen Sohn gebar, gab
sie ihm aus großer Dankbarkeit den bedeutsamen
Namen ‚Gotthilf‘.
Nun, der Junge wuchs heran und in der Pubertät
gefiel ihm sein Name nicht mehr, weil seine
Mitschüler ihn immer wieder damit hänselten.
Und manchmal zweifelte auch seine Mutter
an ihrer Namenswahl, besonders dann,
wenn sie ihn in seinem Zimmer rief:
Gotthilf komm, helfe mir bitte!‘
und er ihr immer wieder antwortete:
‚Ich kann gerade nicht!‘
Das tat ihr natürlich jedes Mal weh.
Aber als liebende Mutter hoffte sie für ihren Sohn,
dass auch er die wahre Bedeutung seines Namens
erkennen und schätzen lernen würde, gerade dann,
wenn er Gott um Hilfe bittet und der ihn dann nicht
warten lässt.
Sie wird einen Sohn zur Welt bringen, den sollst du
Jesus nennen (›Der Herr rettet‹). Denn er wird die
Menschen seines Volkes von ihren Sünden befreien.
(Mt 1,21; HfA)
