Gott fragt: Wer bin ich für dich?
Gott hat mich beauftragt, folgendes aufzuschreiben:
Hört ihr Menschen, hört! Ich bin der Herr, euer Gott.
Ich bin!
Ich bin, der ich bin, immer und ewig der Gleiche.
Ich bin Liebe, ich bin aus Liebe und wirke durch Liebe.
Ihr wollt es nicht wahrhaben, dennoch ist es so.
Die wesentliche Frage aber ist nicht, wer ich bin, sondern
‚Wer bin ich für dich? ’
Bin ich der, den du fürchtest oder der, auf den du hoffst?
Wie ist deine Einstellung mir gegenüber?
Dein Vertrauen macht mich zu dem, auf den du hoffen kannst,
dein Misstrauen zu dem, den du fürchten musst.
Ich bin, der ich bin,
aber du versuchst aus mir den zu machen, den du haben willst.
Erkennst du, wie wichtig deine Einstellung zu mir ist?
Wenn du mir nicht vertraust, dann misstraust du mir,
aber eigentlich misstraust du dir selbst.
In deiner ‚Vorsicht’ stellst du deine Bedenken und deine Furcht
vor deine Sicht.
Du siehst alles gefärbt und gefiltert, verfälscht und verzerrt.
Du siehst nicht mehr mich, sondern nur noch dein Abbild.
Du spiegelst deine Befürchtungen und deine Ablehnung in
mich und glaubst, sie kämen von mir.
Das aber ist nicht wahr.
Das ist eine beschönigende Selbstlüge, die du
verwendest um gut dazustehen.
Das hat nichts mit mir zu tun, das bist du selbst!
Ich bin, der ich bin, immer und ewig der Gleiche,
gestern, heute und morgen.
Sehe mich doch einfach so, wie ich wirklich bin.
Jesus, mein Sohn der mich sehr gut kennt,
hat es dir doch gesagt und gezeigt.
Ich bin auch dein Vater.
Ich habe dich erschaffen.
Du bist auch mein Kind.
Dein Wohl liegt mir am Herzen.
Ich möchte, dass es dir gut geht,
dass du gesund, munter und glücklich bist.
Ich möchte, dass jeder von euch zu seiner
individuellen Bestimmung findet.
Dazu habe ich jedem von euch den Heiligen
Geist gegeben, der euch immer und überall begleitet.
Ihr wisst das vielleicht nicht, aber er ist immer bei
euch und ihr könnt euch immer vertrauensvoll an ihn
wenden. Er wartet auf euch, wie auch ich auf jeden
von euch warte.
Ich sehe das Gute in dir, denn ich habe es in dich gelegt.
Ich hoffe, dass du es findest. und verwendest.
Ich zeige es dir immer wieder, doch du erkennst es nicht.
Du schaust nach anderem, vermeintlich Besserem,
aber glaube mir, das überfordert dich.
Ich sehe auch die Liebe in dir, denn ich habe sie in
dich gelegt. Sie soll die Grundlage deiner Freude sein,
aber wie kannst du in dieser Liebe sein, wenn du dich
selbst nicht liebst und damit mit mir, deinem Schöpfer
und Vater unzufrieden bist?
Meine Liebe soll dich zur Freude führen und deine
Freude wird dich zur Dankbarkeit führen.
Deine Dankbarkeit ist ein Beweis für dein Vertrauen
in mich und umso bereitwilliger wirst du meine Liebe
annehmen und dich von ihr verwandeln lassen.
Dies ist ein Kreislauf, der sich immer weiter verstärkt,
der dich stärkt, der deine Gedanken ausrichtet und
dich immer näher zu mir führt.
In dieser Liebe sind wir verwandt, denn ich bin Liebe.
Aus Liebe habe ich dich nach meinem Bild erschaffen
und aus Liebe habe ich sie in jeden Menschen gelegt.
Allezeit gebe ich dir meine Gnade, damit deine
Dankbarkeit nie ende, aber du kannst sie nur
bekommen, wenn du sie von mir annimmst,
wenn du mir nicht misstraust.
Ich sage dir das, weil du mir wichtig bist, weil du
aus mir bist und weil ich dir zeigen möchte,
wie du dich auch anderen gegenüber verhältst!
Deine Einstellung zu ihnen bestimmt dein Verhältnis
zu ihnen.
Vertraust du, so kann Freundschaft entstehen,
misstraust du, so werden sich deine Unterstellungen
und Befürchtungen für dich bestätigen.
Durch dein Misstrauen lehnst du andere ab und sie
werden sich von dir zurückziehen. Sie empfinden
dich als eingebildet und hochmütig, auch wenn du
nur unsicher bist, aber dennoch stark tust.
Ihr Rückzug wird dein Misstrauen bestätigen und
du wirst diesen Menschen noch mehr ablehnen.
So entsteht Feindschaft.
Damit verschmutzt und belastest du dich selbst.
Dein Feind ist nicht dein Feind,
du hast ihn nur in deinen Gedanken dazu gemacht.
Du selbst bist dein Feind!
Ich gebe dir Freundschaft und Beziehung,
damit du darin Freude findest!
Sei doch einfach vorurteilsfrei und offen!
Gebe jedem eine faire Chance, auch mir,
denn dadurch erst liebst du wirklich.
Und das ist meine Bitte an Gott:
dass er eure Liebe, verbunden mit der rechten
Erkenntnis und dem nötigen Einfühlungsvermögen,
immer größer werden lässt. (Phil 1,9, NGÜ)

