Gott auf der Spur – Jesus in uns
Hallo Du,
vor annähernd zweitausend Jahren fand ein Mensch namens Jesus heraus, und erzählte davon, dass Gott in ihm ist und er in Gott ist.
In der Bibel bei Johannes 17,21 und 17,23 sagt er:
Vater, wie du in mir bist und ich in dir bin, so sollen auch sie (die an dich glauben) in uns eins werden. Ich lebe in ihnen, und du lebst in mir, so sollen sie zu einer vollkommenen Einheit (mit uns und untereinander) werden.
Seitdem haben Forscher und Ärzte Menschen seziert, auch um Gott oder Jesus in uns gegenständlich oder organisch zu finden. Leider erfolglos. Die Forscher haben Gott auch nicht im menschlichen Herzen und schon gar nicht in der ’nicht nachweisbaren Seele‘ gefunden. Und was wir nicht finden, sehen, anfassen und nachweisen können, kann nicht sein. Das ist nicht. Daraus folgt: Johannes und Jesus haben sich geirrt.
Umso mehr erstaunt es, dass Christen weltweit von diesen Forschungsergebnissen nicht zu beeindrucken sind. Sie sind fest davon überzeugt, dass Jesus in ihnen ist.
Ich bin Naturwissenschaftler und gerade die Erkenntnis der Größe, Perfektion und Schönheit der Schöpfung, das geniale Betriebssystem und die weise Steuerung in mir und um mich herum überzeugt mich davon, dass Jesus in mir und in allen Menschen ist. Auch deshalb bin ich Christ. Weil ich Naturwissenschaftler bin, geprägt von den wissenschaftlichen Methoden, habe ich lernen müssen, dass das Offensichtliche nicht immer das Richtige ist und dass menschliche Logik und Erkenntnis längst nicht ausreichen, um die Geheimnisse der Natur und schon gar nicht die Gottes zu kennen und um sie ansatzweise beurteilen zu können. Obwohl Menschen bereits auf dem Mond waren und obwohl wir Atome spalten und auch wieder zusammenfügen können, haben wir doch immer noch einen sehr begrenzten Horizont. Das ist uns leider nicht immer bewusst.
Wir staunen über Wunderbares, aber wir glauben nicht an Wunder. Wir wünschen uns wundersame Heilung, doch wenn sie eintritt, ist das für die Meisten ein Zufall. Wir streben und forschen nach dem Unbekannten, doch voller Hochmut blicken wir auf das Wenige schon Bekannte. Ich bin fest davon überzeugt, dass Gott mehr als einen Fingerabdruck in uns hinterlassen hat. Ich bin davon überzeugt, dass unsere DNS unser Betriebssystem ist, in dem die wichtigsten Abläufe, Zeitpunkte und Ereignisse festgeschrieben sind.
Doch der Tag wird kommen und ich sehe bereits die Schlagzeile vor mir:
Gott auf der Spur – Jesus in uns!
Im weiteren Text wird stehen: Der Menschheit ist ein großer Schritt nach vorn gelungen! Wir sind Gott auf der Spur! Endlich haben wir Jesus nachweislich in uns gefunden. In jedem Menschen ist Gott genetisch verankert. Allerdings wird die Wirkung dieses Genoms von dem selbstbezogenen Überlebensgen überlagert und ist im Normalfall deaktiviert. Noch ist nicht genau bekannt, wir die Aktivierung abläuft, aber Anzeichen weisen darauf hin, dass zum Beispiel ‚Innehalten und das eigene Tun und Verhalten ehrlich betrachten, den Sinn darin und die Motivation dafür entdecken und das Gefundene an den wenigen Grundgeboten der Bibel spiegeln‘, oder, ’sich der Konsequenzen und seines Tuns und seiner Verantwortung dafür vor Gott bewusst werden‘, oder, ’sich selbstlos liebend jemandem zuwenden‘, oder, ’seine eigene Beschränktheit und Ohnmacht erkennen’, solche auslösenden Momente sein können. Ist das Gen aktiviert, wirkt es ausgleichend, regulierend, erfüllend und Sinn gebend. Es wirkt wie ein positives Vorzeichen, das das Leben freundlicher und angenehmer gestaltet und dass unser Denken, Fühlen und Verhalten hin zum Guten ausrichtet. Es sorgt für ein ganzheitliches inneres Gleichgewicht im Menschen und für eine liebevolle, soziale Verbindung zu anderen Menschen. Es ermöglicht Gemeinschaft, Verständnis, Ausgeglichenheit und Geduld. Noch kann der Kommunikationsmechanismus mit Gott nicht erklärt werden, doch ist gut denkbar, dass überzeugtes, stilles, inneres Denken und Sprechen Schwingungen erzeugen, die für ein übernatürliches Wesen in einer höheren Dimension erkennbar und verständlich sind. Interessant wäre auch zu wissen, wie Gott mit uns kommuniziert und durch uns wirkt. Wir müssen so etwas wie eine ‚Erkennensantenne‘ haben, die durch Glauben und Gottvertrauen ausgerichtet und durch Hingabe verstärkt wird und deren Signale sich durch Intuition und Inspiration als Gedanken und dann als Gefühle manifestieren.
Denkbar ist auch, dass unser Körper oder unser gespeichertes Wissen in Verbindung mit unserem Fühlen und Denken eine Verständnisbasis darstellt, die wie der Klang- und Resonanzkörper einer Gitarre oder Geige, die Signale verstärkt und verdeutlicht. Diese Verständnisbasis könnte unser Geist sein, den wir aus Redewendungen wie z.B.: ‚an dem Punkt scheiden sich die Geister‘; ‚der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach‘; ‚große Geister stört das nicht‘; ’seinen Geist aufgeben‘; ‚wes Geistes Kind jemand ist‘ oder, ‚von allen guten Geistern verlassen sein‘ kennen.
Bemerkenswert an dieser Entdeckung ist, dass sie eher zufällig gelang. Im Grunde verdanken wir sie dem Ausfall eines Computers, der ‚menschliche Denkprozesse‘ nachempfinden. Beim Menschen werden ständig neue Erinnerungsprotokolle im Gedächtnis und Unterbewusstsein hinterlegt, die die folgenden Denk- und Handlungsstrukturen beeinflussen oder gar bestimmen. Gelungene Aktionen wirken positiv verstärkend, Misserfolge hingegen hemmend oder gar lähmend. Unangenehme Erlebnisse und Lebenserfahrungen sowie negative Bewertungen durch Einstellungen, Werte, Erwartungen oder fremde Erwartungen wirken sich wie Computerviren, -würmer oder -trojaner aus, die positive Denk- und Verhaltensstrukturen stören oder umprogrammieren und unser eigentliches Wesen verändern. Im Laufe der Zeit sammelt sich dadurch viel Programmmüll an, der den Betriebsablauf erheblich stört.
Im Computer bewirken die ständig wachsende Programmmüllverschmutzung durch ungenutzte Programme, durch ständige Programmupdates, durch Programmfragmenten oder in Erinnerungsspeichern wie z.B. den temporären Dateien eine zunehmende Verlangsamung und schließlich den Ausfall.
Die hierzu geschaffen CleanUp – bzw. TuneUp-Programme, die Funktion und Ablauf des Computers prüfen und Überflüssiges oder Verunreinigtes löschen, haben bisher leider nur eine begrenzte Wirkung.
Das Gottesgen kann mehr! Es wirkt wie eine Neuprogrammierung, wie eine Gedankenreinigung und Verschlankung, wie eine Müllverbrennungsanlage. Durch die Zentrierung auf Gott werden, gerade im emotionalen Bereich, die Abläufe effektiver, schneller, ehrlicher und klarer. Vor allem im geistigen Bereich werden, durch die klare Struktur und Hierarchisierung, die Bezüge und Handlungsoptionen erheblich verbessert. Besonders aber der bisher weniger beachtete geistliche Bereich des Menschen, die Ebene der elementaren Erkenntnis und Sinngebung sowie der Verbindung zwischen oben und unten, zwischen Kopf und Hand bzw. Fuß, sind noch besser zu klären.
Lassen wir uns davon überraschen, welche weiteren Erkenntnisse uns die moderne Gottesforschung noch liefern wird.

