Fürbitte und Tun

 

Hallo Du,

für andere zu bitten,

für andere im Gebet

um Gottes gnädige Hilfe und Fügung zu bitten,

ehrt uns und zeichnet uns aus,

es unterstreicht unseren Glauben

und unser Gottvertrauen,

aber, das alleine ist zu wenig,

denn wir bleiben ansonsten unbeteiligt.

Wir geben die Verantwortung an Gott weiter

und entziehen uns damit unserer Mitverantwortung

für das, was geschieht,

und für das, was anderen geschieht.

 

Zur Fürbitte gehört auch,

dass wir uns als selbstlose Helfer

und Werkzeuge Gottes verstehen,

die etwas für ihn tun, die für ihn Wirken.

Er braucht unseren tatkräftigen Einsatz,

um sein Reich bauen zu können,

um liebevolle Gemeinschaft zu erreichen,

um engagierte Christen aus uns zu machen.

 

Ja, wir wollen weiterhin für andere bitten,

aber gleichzeitig selbst alles dazu beitragen,

dass unsere Fürbitten in Erfüllung gehen.

Wir verändern uns selbst und damit auch unser Umfeld,

wir verändern unsere passive Haltung,

wir verändern unsere inneren Vorstellungen und Erwartungen,

wir verändern unser eigenes Verhalten und Abwarten;

wir werden zu Engeln für andere.

Wir tun etwas für sie im Verborgenen;

wir halten unsere Hand schützend über sie

ohne dass sie es bemerken,

wir setzen uns dezent für sie ein und ermöglichen neue Wege,

wir übernehmen Mitverantwortung für sie,

weil sie Mitmenschen sind,

die vorübergehende Hilfe brauchen.

 

Ein Engel hilft in der Not,

er ist kein Zauberer, der mit Hokuspokus

Ergebnisse herbeizaubert,

er stellt nicht vor vollendete Tatsachen,

sondern er schafft Gelegenheiten,

er eröffnet neue Möglichkeiten

und

er überlässt die weiterführende Entscheidung

den Betroffenen, damit sie selbstverantwortlich

ihr Leben gestalten und frei und unabhängig

ihren eigenen Weg gehen können.

 

 

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