Bremsende Vorbehalte
Hallo Du,
Glaube unter Vorbehalt, ist wie Autofahren mit angezogener Handbremse.
Wer gegenüber Gott Vorurteile, Berührungsängste, Bedenken oder Einwände hat und Skepsis zeigt, wer an ihm zweifelt, ihm misstraut oder gar ablehnt, der darf sich nicht wundern,
dass Gottes segensreiches Wirken bei ihm nicht wirkt, weil Gottes Worte und Absichten bei ihm auf ein hartes Herz treffen,
dass er die Weisheit der Bibel nicht erkennt und versteht, weil er dafür nicht offen ist.
Wer Gott nicht vertraut, wer seine Aussagen für bedenklichen Unsinn hält und wer sich von ihm nichts sagen lassen will, dem kann nicht geholfen werden, weil er Gottes Möglichkeiten herabwürdigt und damit sich und sein begrenztes Wissen über ihn stellt. Ein solcher Mensch schließt jedes Wunder Gottes für sich aus. Er weiß leider nicht (und wird es vielleicht auch nie erfahren), was ihm damit entgeht und welche Belastungen er sich selbst auferlegt.
Wer glaubt, alles besser zu wissen und zu können, wer glaubt, keine Hilfe zu brauchen, der ist ein hochmütiger Narr, der sich vor anderen aufspielt und den man nicht ernst nehmen kann, der andere herabwürdigt, um sich selbst aufzuwerten.
Von dort zog Jesus weiter und ging in seine Heimatstadt; seine Jünger begleiteten ihn. Am Sabbat lehrte er in der Synagoge vor vielen Zuhörern. Erstaunt fragten sie: »Woher hat der Mann das alles? Was ist das für eine Weisheit, die ihm da gegeben ist, und wie kommt es, dass solche Wunder durch ihn geschehen?
Ist er denn nicht (nur) der Zimmermann, der Sohn der Maria und der Bruder von Jakobus, Joses, Judas und Simon? Leben nicht auch seine Schwestern hier unter uns?« So kam es, dass Jesus bei ihnen auf Ablehnung stieß.
Da sagte Jesus zu ihnen: »Ein Prophet gilt nirgends so wenig wie in seiner Heimatstadt, bei seinen Verwandten und in seiner eigenen Familie.«
Er konnte dort auch keine Wunder tun; nur einigen Kranken legte er die Hände auf und heilte sie. (Mk 6, 1-5; NGÜ)

