Aus Tränen werden Perlen (Ps 73,28)
Hallo Du,
im Traum sah ich,
wie meine Tränen zu Perlen wurden,
als sie die Lippen, den Mund benetzten,
damit aus ihnen Worte entstehen.
Aus meinen Tränen werden Worte wir Perlen,
werden Texte und Gedichte
zum Nutzen und Segen für Andere,
zu Früchten der Liebe aus Erfahrung und Erkenntnis.
Heute kann ich voller Überzeugung sagen:
‚Herr, dir nahe zu sein, ist mein Glück!‘.
Doch der Weg bis dahin war steil und steinig.
Er führte durch eigene Geröllfelder,
durch sumpfige Niederungen
und vorbei an gefährlichen Abhängen.
Jeder mühsame Schritt brachte mich näher zu ihm.
Näher hinauf zum Gipfelkreuz der der Gnade.
Hinauf in den Frieden und die Stille und die Demut,
die das Kreuz umgibt.
Ich blicke aufs leere Kreuz und spüre ihn in mir,
in meinem Herzen, in meiner geschundenen Seele
und im befreiten Geist.
Er lebt!
Seine Tränen sind auch meine Tränen.
Aus ihnen wurden Worte wie kostbare Perlen.
Aus ihnen wurden Hingabe und Vergebung.
Aus ihnen wurden und werden immer wieder
tief empfundene Dankbarkeit, Freude und Demut,
Offenheit, Weite und große Freude.
Er schenkt Weitblick hinter den Horizont.
Er ermöglicht Rundumsicht, Weitsicht und Einsicht.
Er erhöht zum Dienen in Liebe.
Der Weg lohnt sich! Ich gehe ihn immer wieder.
Zu ihm hin mit ihm. Aus Dank für seine Perlen.
Amen.
Ich aber darf dir immer nahe sein,
das ist mein ganzes Glück!
Dir vertraue ich, HERR, mein Gott;
von deinen großen Taten
will ich allen erzählen.
(Ps 73,28; NGÜ)


