Auf der Suche nach innerer Balance

 

Hallo Du,

wie steht es mit deiner inneren Balance? Geht es dir wie dem Jungen auf dem Bild oben, der aus Furcht aus dem Gleichgewicht zu kommen scheint, dessen Schicksal von der Hand abhängig zu sein scheint?

Ich bin deine Balance, das Ziel, das du immer wieder anstrebst, wenn du aus dem inneren Gleichgewicht gekommen bist, besonders in Zeiten von Stress, Überforderung, Abhängigkeit oder innerer Unruhe. Ich bin ein Zustand, den du erreichen kannst, der aber nicht dauerhaft anhält, weil das Leben dynamisch ist, weil Gefühle, Gedanken und äußere Umstände sich ständig verändern. Du könntest mich mit einem Pendel vergleichen, das zwischen verschiedenen Polen von Aktivität und Ruhe, von Nähe und Rückzug oder von Kontrolle und Loslassen pendelt. Man könnte auch sagen: Deine innere Balance ist wie ein Surfbrett im Meer. Es steht nie ganz still, aber du lernst, auf den Wellen zu tanzen.

Wellen sind bspw. Stresszustände wie: Überforderung durch zu viele Aufgaben bei zu wenig Zeit; Streit; Missverständnisse oder ungelöste Spannungen mit anderen; dauerhafte Reizüberflutung oder Verlust und Veränderung im Leben, bspw. durch Trennungen, Arbeitswechsel oder Krankheit.

Störende Wellen können auch zu viel Selbstkritik und ständiges Grübeln sein oder, wenn die eigenen Werte und Ziele unklar sind und man nicht weiß, was wirklich wichtig ist. Oder, wenn unterschwellig unverarbeitete Gefühle wie Schuld, Scham oder Trauer in dir schlummern. Oder, wenn du den Drang hast, unbedingt alles perfekt machen zu wollen, was ja bekanntlich nicht immer gelingt.

Andere Wellen können auch Schlafmangel, ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel oder hormonelle Schwankungen sein.

Die innere Unruhe beruht meist nicht auf einem einzelnen Auslöser, sondern ist ein Zusammenspiel aus mehreren kleinen Faktoren, die sich aufsummieren. Die gute Nachricht aber ist: Du bist dieser Unruhe nicht ausgeliefert, denn du kannst mich, deine innere Balance, immer wieder neu herstellen.

 

Ich möchte, dass du mich kennenlernst, darum diese Hinweise:

Ich bin kein lauter Gast. Ich trete meist leise bei dir ein, oft unbemerkt, und doch bin ich es, nach der sich so viele sehnen. Ich bin das Gefühl der wohltuenden Ausgeglichenheit, wenn die Gedanken nicht rasen, wenn Herz und Kopf sich nicht streiten, wenn du entspannt atmest und dich wohlfühlst.

Ich möchte dir ein Zuhause sein. Kein Ziel auf einer To-do-Liste, sondern ein Zustand, der dich trägt. Ich will nicht perfekt sein, sondern lebendig. Ich will Raum schaffen für Klarheit und Ruhe, für das, was wirklich zählt.

Aber ich bin empfindlich. Manches bringt mich aus dem Gleichgewicht. Bspw.:

  • Wenn du dich selbst vergisst, um anderen zu gefallen.
  • Wenn du dich überforderst, weil du glaubst, du müsstest alles schaffen.
  • Wenn du dich mit Gedanken fütterst, die dir nicht guttun.
  • Wenn du nie innehältst, nie fragst: „Wie geht es mir eigentlich?“

Ich verliere mich, wenn du dich verlierst.

 

Doch ich bin geduldig. Ich kehre zurück, wenn du mich rufst – manchmal langsam, manchmal überraschend schnell. Du findest wieder zu mir durch:

·         Stille,

·         Bewegung oder Musik, die nicht nur den Körper, sondern auch die Seele berührt,

·         Worte, die ehrlich sind,

·         Grenzen, die du setzt, weil du dich selbst achtest,

·         Tiefe Atemzüge, die du bewusst atmest und genießt.

 

Stell dir vor, ich bin eine alte, ehrliche Balkenwaage. Ich bin gebaut für Ausgleich – nicht für Perfektion. Doch oft legen Menschen Gegengewichte auf meine Schalen, die nicht zusammenpassen. Und dann kippe ich. Nicht weil ich schwach bin, sondern weil ich ehrlich bin. Ich zeige an, was aus dem Gleichgewicht geraten ist.

Solch ungleiche Gegengewichtpaare, die mich/dich ins Wanken bringen, könnten sein:

Wenn du immer nur gibst, aber nie auftankst; wenn du schuftest und funktionierst, dir aber keine Pause gönnst; wenn du unbedingt irgendwo dazugehören willst, aber dabei dich selbst verlierst; wenn du versuchst, alles unter deiner Kontrolle zu haben und nicht vertrauen und loslassen kannst; wenn du aus Sicherheitsbedürfnis an Bekanntem festhältst, obwohl Veränderung und Wachstum angebracht wären; wenn du viel und gerne denkst und analysierst und nicht auch auf dein Bauchgefühl hörst. Letztlich auch, wenn du dir Nähe und Verbindung wünschst, aber auf deine ungebundene Freiheit nicht verzichten möchtest.

 

Ich bin nicht beleidigt, wenn du mich aus dem Gleichgewicht bringst, denn ich bin nur ein Spiegel. Ich zeige dir, wo du dich selbst vergessen hast – und auch, wo du dich wiederfinden kannst.

Lege was du brauchst, bewusst auf meine Schalen und ich werde dir zeigen, wie sich dein Leben wieder leicht anfühlen kann.

 

 

Fürchte dich nicht, denn ich stehe dir bei; hab keine Angst, denn ich bin dein Gott! Ich mache dich stark, ich helfe dir, mit meiner siegreichen Hand beschütze ich dich! (Jes 41,10; HfA)

 

 

 

(Dieser Beitrag ist im Zusammenwirken mit dem Chatbot von Microsoft entstanden.)

 

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