Renesse, Niederlande

 

Angst macht krank

 

Hallo Du,

neue Eindrücke im Urlaub ermöglichen neue Sichtweisen und neue Sichtweisen ergänzen bestehende Verständnislücken. Dazu verhelfen uns häufige andere durch ihr anderes Verhalten.

 

Heute geht es (mal wieder) um Angst bzw. um eigene Bedenken und Sorgen.

Ich hatte es vermutet, doch nun wurde es mir klar:

Die Angst vor Schmerzen erzeugt Schmerzen, die wiederum die Angst bestätigen. Die Angst gebiert somit, was sie fürchtet.

 

Das Gefühl von Unsicherheit und Angst wird im Kopf ausgelöst. Der Verstand und seine Erfahrungen können es verstärken oder abschwächen. Das eigene Denken hat starken Einfluss auf die Seele und den Körper. Das Aussprechen von negativen Gedanken verstärkt und festigt diese, denn man könnte ja seine Reputation verlieren, wenn es anders kommen sollte. 

Wird das negative Gefühl verstärkt, dann rutscht man immer stärker in eine ungute Abwärtsspirale.

Aber, das gilt auch im positiven Sinne:

Das Aussprechen von positiven Gedanken verstärkt und festigt diese. Das kann man für die Heilung nutzen. Es schwächt die Angst ab und man kommt in einen Aufwind, der auch das Selbstvertrauen stärkt. Man ängstigt sich immer weniger.

 

Auch richtig ist:

Die Angst vor Krankheit erzeugt Krankheit, die die Angst bestätigt.

Besser gesagt, sie erzeugt seelische Schmerzen, seelische Probleme, die sich in körperlichen Beschwerden ausdrücken. Diese Erkenntnis kennen besonders hypochondrische Menschen.

 

Im Internet finde ich folgende Definition für Hypochondrie:

‚Hypochondrie bezeichnet die ständige Angst, krank zu sein. Die Betroffenen achten extrem auf körperliche Symptome und deuten diese stets als Zeichen ernster Erkrankungen:

Bei Kopfschmerzen gilt der erste Gedanke einem Hirntumor, ein Kribbeln in den Fingern wird als mögliches Symptom von multipler Sklerose interpretiert, bei einem geschwollenen Lymphknoten befürchtet ein Hypochonder eine Krebserkrankung.

Hypochondrie ist eine psychosomatische Erkrankung. Typisch bei Hypochondrie ist, dass die Betroffenen selbst dann davon überzeugt sind, erkrankt zu sein, wenn der Arzt keine körperlichen Erkrankungen feststellt.‘

 

Was hilft dagegen?

Zum Beispiel die Überzeugung, dass alle Geschöpfe, also auch der Mensch, von Natur aus enorme Selbstheilungskräfte besitzen, die Schäden im Geist, am Körper oder in der Seele heilen und den Teufelskreis von Angst und Erkrankung durchbrechen können. Ein guter Arzt wird diese Kräfte in seiner Behandlung unterstützen.

Die Hoffnung und das Vertrauen auf Heilung sind eine gute, entspannende und entlastende Medizin. Geduld sowie Rücksichtnahme auf sich selbst, erleichtern diesen Prozess der eigenen Heilung.

Der Geist, das eigene Denken, die geistige Einstellung gebiert im positiven Sinne, was man erhofft und worauf man vertraut.

 

Seelischer Schmerz erzeugt körperlichen Schmerz, und der erzeugt eine geistige Einengung bzw. Erstarrung, die eine nötige und notwendige Veränderung hemmt und die die Kraft dazu schwächt.

 

Hoffnung, Zuversicht und Freude dagegen, lindern das Leiden und erleichtern das Leben. Sie sehen das Positive und fokussieren sich darauf. Es geht um die eigene Sichtweise, ums eigene Denken, um die eigene Lebenseinstellung. Glaube hilft dabei. Gott hilft das heraus.

 

 

Lasst euch in eurem Denken verändern und euch innerlich ganz neu ausrichten. (Eph 4,23; HfA)

 

 

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